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Blind ist die Nacht.
 
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Blind ist die Nacht. [Broschiert]

Tatjana Ustinowa , Ganna-Maria Braungardt
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 380 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb. (1. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499237911
  • ISBN-13: 978-3499237911
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 851.214 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Früher hat die Moskauer Journalistin Kira Jatt ihren Ex-Mann Sergej über alles geliebt. Und er hatte das Gefühl, „selbst wenn die Sonne plötzlich andersherum wandern sollte -- selbst dann würde sie ihn immer noch lieben. Ja, das hatte er gedacht“, heißt es im 15. Roman der russischen Krimi-Autorin Tatjana Ustinowa, Blind ist die Nacht, „in genau diesen Worten. Er war wirklich ein Spinner.“

Inzwischen ist die Liebe längst verblasst, und Sergej nervt Kira ziemlich, zum Beispiel, wenn er plötzlich vor der Türe steht oder sie von ihm verlangt, dass er ihrem gemeinsamen Sohn Tim eine Klassenfahrt nach Kostroma verbietet (was er natürlich strikt von sich weist). Aber dann ist Sergej doch ausgerechnet dann zur Stelle, als sich die Sonne für Kira plötzlich tatsächlich in die andere, dunkle Richtung dreht. Denn im Hausflur ihrer Wohnung wird ihr Chef und Freund (vielleicht sogar Geliebter?) Kostik ermordet aufgefunden, ausgerechnet an dem Abend, als Sergej Tim besuchen will. Die Polizei geht wie selbstverständlich davon aus, das Kira ihn aus Neid und Machtbesessenheit umgebracht hat: vor allem deshalb, weil der Tote einen belastenden Drohbrief bei sich trug. Also muss das ungleiche Paar der Polizei die Arbeit abnehmen und gemeinsam mit Tim selbst recherchieren -- und gerät dabei in Teufels Küche ...

Ustinowa hat Aerodynamik am Physikalisch-Technischen Institut in Moskau studiert, bevor sie zu schreiben anfing, und fast scheint es, als hätte sie ihre Kenntnisse ins Literarische übertragen. Denn Blind ist die Nacht kommt trotz der kantig-lebendig gezeichneten Charaktere derart stromlinienförmig daher, dass die spannende Lektüre eine wahre Freude ist. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Kira Jatt kann man so leicht nichts vormachen. Schließlich hat sie den Sozialismus und eine Ehe überlebt. Doch als eines Abends die Miliz bei ihr klingelt, ist Kira froh um jede Hilfe. Auch um die ihres Exmannes Sergej. Im Treppenhaus liegt nämlich die Leiche ihres Vorgesetzten Kostik. Für die Polizei ein klarer Fall …

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
...nicht nur für krimifans 23. Oktober 2004
Von kerstin00
Format:Gebundene Ausgabe
ich finde das werk "blind ist die nacht" von der russischen autorin einfach umwerfend. es erzählt nicht nur über eine Mutter, die den misteriösen mörder auf "eigenwillige" art sucht, um sich selbst zu entlasten. man merk noch viel mehr, wie ihre familie dadurch wieder zusammenwächst.
es ist ein durch und durch spannendes buch, es passieren immer wieder dinge, mit denen man im traum nicht gerechnet hätte; bis ans ende, wo alle kleinen details plötzlich zu einer zusammenhängenden lösung führen.
nachdem ich mich an die russischen namen gewöhnt hatte, war es ein vergnügen, mich seite für seite in dieses werk zu vertiefen.

alles in allem sehr zu empfehlen.

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Zu durchschaubar 3. April 2005
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Eigentlich hatte ich mehr erwartet vom diesen Buch. Oder sind wir zu sehr an Tatjanas Kolleginnen gewöhnt (Platowa, Donzowa...)?
Es geht zwar immer zügig weiter, man kann sich Moskau schon sehr genau vorstellen (die Tagen der Mafia solllen vorbei sein), ein Mord ist nicht immer Politmord, auch wenn es sich dabei um einen Journalisten handelt. Bravo! Die Polizei hinkt hinterher, mit alten Klischees.
Was mir imponniert hat - ist die Liebe zu der Familie. Die Ustinowa hat wunderbar einen Jungen mit grosser Sehnsucht nach geordneten Verhältnissen in der kaotischen Welt dargestellt. Mit Erfolg.
So soll man vielleicht das Buch als "Familiengeschichte" sehen, als Krimi gut, aber die Konkurenz im ihren Lande isr besser.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Journalistenmord in Moskau 17. Januar 2005
Von H. P. Roentgen TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Kira ist die stellvertretende Chefredakteurin eines Moskauer Politmagazins. Sie hat den Sozialismus, den Zeitungszirkus und eine Ehe miterlebt. Einen dreizehnjährigen Sohn hat sie obendrein. So schnell macht ihr niemand was vor.

Dann wird ihr Chefredakteur Kostik abends auf der Treppe vor ihrer Wohnung ermordet. Die Miliz steht unter Druck, schon munkeln einige, dass es ein politischer Mord sei. Dass die Miliz mal wieder schlafe. Hauptmann Galzew muss Ergebnisse liefern. Möglichst vorgestern. Da bietet sich Kira als Hauptverdächtige an. Der Mord geschah vor ihrer Wohnung in einem Wohnblock, der nur mit Sicherheitsschlüssel betreten werden konnte. Ganz gewiss war Kostik Kiras Liebhaber. Die Miliz verfolgt nur noch diese Spur.

Wie soll Kira beweisen, dass sie unschuldig ist? Obendrein mischt sich auch noch ihr Ex-Mann ein und will unbedingt Sherlock Holmes spielen. Und ihr Sohn hat auch so seine eigenen Plänen. Die er natürlich weder Mama noch Papa verraten mag.

Tatjana Ustinowa hat einen rasanten Krimi vorgelegt, leichtfüßig geschrieben, mit viel von dem unterkühltem Witz, den man sonst den Briten nachsagt. Russen sind doch schwermütig denken wir immer, Dostojewski und so? Aber vielleicht haben sie auch diesen unterkühlten Witz, nur hat es bisher noch niemand gemerkt. Ustinowa jedenfalls hat ihn und das macht das Lesen zu einem Vergnügen.

Selbst dann, als sie völlig unmotiviert und ohne jede Verbindung zur Story eine Geiselnahme einschiebt. Mit dem Schluss tat sie sich schon in „Dass du nicht mehr lebst" hart. Lesenswert sind ihre Krimis trotzdem.

Und geben interessante Einblicke in die russische Medienszene, ein wenig in Jet-Set und die Politik. So ist auch dieses Buch ein gute Mischung aus Spannung und Einblick in den russischen Alltag und deshalb auch für Nicht-Krimi-Fans interessant.<P

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