Da ist er mal wieder.... Jason Biggs..... Der Versager vom Dienst.
Wie sollte es auch anders sein, spielt er in Blind Wedding abermals den peinlichen Versager. Was bei den American Pie Filmen aufgrund genialer Drehbücher, genialer Gags und genialer Co-Protagonisten geklappt hat, klappt bei Blind Wedding natürlich nicht, da alles andere in diesem Film nicht vorhanden ist.
Ich bin eigentlich jemand, der auch ganz gerne mal alberne Filme die nicht unbedingt Sinn haben, anschauen kann. Allerdings ist Blind Wedding echt am Rande des guten Geschmackes. Schlechter gehts kaum. Dabei hätte der Film witzig und gut werden können, wenn man nicht komplett auf die abgedrehte Sinnlosschiene gesetzt hätte und daraus eine richtig vernünftige Romantic Comedy gemacht hätte. Denn mit Isla Fisher spielt eine recht talentierte Jungdarstellerin mit, die ein kleiner Lichtblick in dem Film ist. Wie schon in "Vielleicht, Vielleicht auch nicht" ist Sie die einzige überzeugende Protagonistin im Film. Allerdings muss auch Sie sich ans Drehbuch halten und manch sinnlose, alberne Aktion ausführen.
Insgesamt hat der Film den ein oder anderen Lacher. Wäre der Film in manchen Szenen ernsthafter gewesen (also die Romantik hervorgehoben), hätte aus dem Film eine nette Romantic Comedy werden können. Dafür hätte man aber den ein oder anderen abgedrehten Charakter und Schauspieler ändern müssen.
Fazit:
- Es gibt leider noch schlechtere Filme, aber ich rate dennoch von diesem Film ab. Von Jason Biggs kann man nun nichts anderes erwarten und es ist mal wieder lachhaft, dass das Cover an American Pie angelehnt ist. Denn aus den alten Filmen zieht Biggs immer noch genügend Leute vor den Bildschirm. Aber nach diesem Film werden es wohl wieder einige weniger. Hoffentlich sehen wir Isla Fisher demnächst wieder in vernünftigen Filmen. Sie sollte nicht bei solch einem Schund verbraucht werden.