Wenn man sich auf die etwas krude Grundidee einlässt (Geister, die einen aus dem Jenseits heimsuchen), dann ist das ein gutes Buch und mich hats schon teilweise gegruselt, wie der alternde Rockstar Jude (hatte immer Alice Cooper vor Augen und wie der wohl abgeschminkt aussieht, da gruselts einem bestimmt schon ohne Geister ;-)) von einem Geist bis aufs Blut - im wahrsten Sinne - verfolgt wird. Auch der Dreh mit der jugendlichen Gothic-Nymphe, die bei Jude lebt und heftig mit involviert wird, hat mir gefallen. Nebenbei konnte ich mich in Jude gut reinversetzen, ich fand das psychologisch gar nicht so schlecht, diesen ausgebrannten Rockstar als Protagonisten zu nehmen, muss gestehen, ich fand ihn irgendwie sympathisch. Auch, dass seine beiden Hunde die fast einzigen Mittel sind, den Geist in Schach zu halten, fand ich spannend. Bestimmt kein Buch, das ein Klassiker wird, aber sehr spannend und unheimlich.