Der Autor beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit den großen und kleinen Rätseln dieser Welt. Fischinger publizierte hierzu zahlreiche Artikel, Aufsätze und Beiträge in verschiedenartigen Fachzeitschriften und Magazinen und hielt entsprechende Vorträge. Der Autor war Mitherausgeber der Unknown Reality sowie Mitarbeiter der Magazine OMICRON und New Scientific Times und ist Autor bei einer Reihe von Fachmagazinen. Außerdem ist er verantwortlicher Redakteur und Autor für den Bereich Parawissenschaft bei dem Internetanbieter freenet.de und Mitarbeiter bei der Fachzeitschrift UFOzine, Deutschlands vielgelesenem Fachmagazin für Grenzwissen. Fischinger ist inzwischen der erfolgreichste Autor der neuen Wissenschaften im deutschsprachigen Internet und wurde dafür von freenet.de mit Gold ausgezeichnet. Auch seine private Internetseite zählt zu einer der am meisten aufgerufenen Sites zu diesen Themen. Bisher erschienen von ihm die Bücher Göttliche Zeiten, Götter der Sterne, Bevor die UFOs kamen..., UFO-Sekten (mit Roland M. Horn), Begleiter aus dem Universum, ...und dann kamen die UFOs, Die Götter waren hier! und Der Blick ins Jenseits (Band I) die in mehreren Fremdsprachen übersetzt wurden.
Vorwort des Buches
Die Welt, in der wir leben, ist nicht so, wie sie uns erscheint!
Der Blick ins Jenseits hat bereits in Band I gezeigt, dass der Mensch bzw. seine Seele sein Selbst nicht bloß ein organisches Lebewesen ist, das an die drei Dimensionen des Raumes und der imaginären Zeitdimension gebunden ist. Vielmehr liegt der Gedanke zwingend auf der Hand, dass der Mensch mehr ist als ein vergängliches Lebewesen. Er ist mehr als eine Anhäufung biologischer Bausteine des Lebens.
Die dargelegten Analysen und Betrachtungen von Themen wie Reinkarnation, Erfahrungen am Rande des Todes mit all seinen Aspekten, Beeinflussungen aus dem Jenseits oder auch den Erscheinungen von Verstorbenen haben deutlich gezeigt, dass wir in einer Welt leben, die weit mehr Dimensionen oder Räume umfasst als man im Allgemeinen annehmen mag.
Doch die Erforschung des Themenkomplexes Gibt es ein Leben nach dem Tode? ist mit den Themen NTE etc. noch lange nicht erschöpft. Vielmehr zeigt die Forschung, dass paranormale Phänomene, die viele Autoren unter dem Sammelbegriff PSI vereint haben, untereinander verwoben sind. So sind die Themen und Thesen aus Band I in keinem Fall in sich abgeschlossene Subphänomene der paranormalen bzw. der NTE-Forschung. Wir dürfen ein so brisantes Thema wie die Frage nach einer Weiterexistenz unseres Selbst nicht einfach im Rahmen einer Auswahl von bestimmten PSI-Erscheinungen betrachten! Nein, vielmehr beweist die exakte Nachforschung, dass die jeden Menschen betreffende Frage nach ewigem Leben ein fast nicht zu überschauendes Gebilde an komplexen und weniger komplexen Themen, Thesen und Phänomenen ist.
So darf beispielsweise das umfangreiche Thema der sogenannten Transkommunikation, der Kontaktaufnahme mit dem mutmaßlichen Jenseits durch technische Geräte, nicht einfach ignoriert werden. Aufgeschlossen muss man diesem zugegeben sehr widersprüchlichen Thema begegnen. Und eine unvoreingenommene und kritische Sicht auf die Transkommunikation, wie sie in diesem Band zu finden ist, beweist, dass wir das Thema nicht einfach als esoterischen Schnickschnack mit einem Lächeln ignorieren dürfen. Man mag über Transkommunikation streiten doch man sollte sich dem Thema skeptisch nähren und die Fakten gegeneinander stellen.
Neben der mutmaßlichen Kommunikation mit den Verstorbenen mittels Tonband, Radio, Fernsehen etc. ist aber ein weiteres Forschungsgebiet aus der PSI-Welt ebenso wichtig und interessant. Wenn, wie in Band I behauptet, der Mensch sein eigenes Ich, das in den Religionen als Seele bezeichnete Selbst, vom Körper lösen kann, es also nach dem biologischen Tode weiter existiert, er als Geist sichtbare Formen annehmen und sogar Lebenden Hinweise verschiedenster Art geben kann, dann stellt sich die Frage nach dem Ablauf der Zeit, wie wir sie kennen. Es wurde die Behauptung vertreten, dass der Mensch nach seinem Tode in eine Überwelt eingeht, in der Raum und Zeit, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig existieren bzw. nicht zählen. Anders lassen sich paranormale Kontakte nicht befriedigend erklären. Aber wenn es so ist, dass es Dimensionen oder Welten jenseits unserer Raumzeit gibt, dann wirft dies auch ein neues Licht auf ein Thema, das nur auf den ersten Blick nichts mit Leben nach dem Tode zu tun haben mag.
Die PSI-Forschung kennt mindestens ebensoviel Berichte über scheinbare Reisen durch Raum und Zeit wie Gespenstergeschichten. Menschen sehen quasi in Visionen Dinge von morgen oder sogar von gestern. Sie erfahren von Ereignissen, die lange zurückliegen oder noch geschehen werden. Zum Teil kann sehen auch wörtlich genommen werden, nämlich dann, wenn Zeugen Szenen oder Objekte beobachten, die es in der Raumzeit des jeweiligen Betrachters nicht mehr oder noch nicht gibt. Und hier stellt sich unausweichlich die Frage: Ist das Schicksal der Welt schon festgelegt; sind alle Dinge und Situationen gleichzeitig real nur in anderen Welten? Eine wichtige Frage, die sich somit auch und vor allem aus dem Phänomen der NTE und Spukerscheinungen ergibt.
Aber noch ein umstrittenes und nebulöses Phänomen zeigt Verbindungen zu NTE und dem Leben nach dem Leben, welches sogar nicht einmal beim zweiten Blick damit in Zusammenhang gebracht werden würde: die Entführungen durch fremde Wesen in sogenannte UFOs, die UFO-Entführungen.
Raymond E. Fowler schrieb in seinem Buch Die Wächter II UFOs und Nahtod-Erfahrungen über von ihm vermutete Parallelen zwischen NTE und dem Entführungsfall der US-Amerikanerin Betty Andreasson Luca im Jahre 1967 durch angebliche Aliens. Die Arbeiten von Fowler wurden zwar in den Kreisen der UFO-Forscher viel diskutiert und meist auch als sachliche Forschungen aus dem Bereich der UFO-Entführungen bezeichnet, doch nähre Betrachtungen seiner Thesen gab es nicht.
Als ich vor rund 15 Jahren damit begann, mich auch mit PSI-Themen zu befassen, stieß ich bereits auf Ähnlichkeiten zwischen Aussagen von Menschen, die in ein UFO entführt sein wollen und den Berichten von NTE-Betroffenen. In dem vorliegenden Band II von sollen diese Parallelen ausgearbeitet werden. Denn sie sind zum Teil vorhanden! Es gibt Punkte in den Aussagen von UFO-Entführten und NTE-Zeugen, die sich ähneln und auch gleichen. Da aber sogar in den Kreisen der UFOlogen die Entführungen durch Aliens mehr oder weniger abgelehnt werden und die NTE-Forscher mit dem Thema UFO nichts anfangen können, stellen diesen Parallelen ein Problem dar.
NTE sind ein Phänomen aus der religiösen-spirituellen (und natürlich medizinischen) Welt. UFO-Entführungen eigentlich ein Phänomen der modernen Welt. Und wenn, wie von den UFO-Forschern zum Teil behauptet, Aliens für die Entführungen verantwortlich sind, wie kann man dies Thema dann mit NTE in Verbindung bringen? Eine umfassende Frage, die, angesichts der Tatsache, dass diese Ähnlichkeiten vorliegen, bis heute auf eine Erklärung harren.
Begleiten Sie mich also in Band II von Der Blick ins Jenseits auf eine Reise in Überwelten, anderen Dimensionen der Raumzeit, fremden Realitäten und unerklärlichen Schilderungen jenseits unserer Welt. Deren Schlussfolgerungen unter der Fragestellung Leben nach dem Tode? betrachtet, unterstützen die in Band I aufgestellten Indizienbeweise für eine Leben nach dem Leben. Eine unfassbare Welt...