Anfangs war ich auch bei der Metalcore-Welle gut dabei, mittlerweile aber, muss ich sagen, das mir nur noch wenig aus dieser Ecke gefällt, besonders die neuen Bands finde ich meistens eher uninteressant, da sie altes nur neu verpacken. Aber im Moment gibt es wieder einiges was gut ist auf diesem Markt. Beispielsweise habe ich mich vor kurzum total in die neue Darkest Hour verliebt, und die kommende Still Remains ist eines der Alben des Jahres aus dieser Ecke. Beide Bands binden stark den melodischen Death Metal in ihre Musik ein. Auch die jungen The Sorrow stechen aktuell positiv aus dieser Richtung. Ihre Musik lässt sich am besten als Metalcore der mit ein wenig Melodic Death und traditionellem Metal gespickt ist bezeichnen. Schon das kurze Intro kommt wie ein richtiger Song daher. Auch das was darauffolgt ist ein absoluter Heavy Metal Sturm der sehr kreativ und abwechslungsreich ist. The Sorrow verbinden teils extrem aggressive Growls und Screams mit melodischem Gesang, so gut wie es nur wenige können. Hier und da findet man große Gemeinsamkeiten zu den Kollegen von Killswitch Engage, die allerdings überhaupt nicht mein Fall sind, so das man für einen kurzen Moment meinen könnte es wären sie, aber dann müssten sie sich erheblich verbessert haben. Das Songwriting ist ebenfalls wirklich gut für ein Debüt, auch die Produktion ist glatt und sauber, besser hätte man dieses Album nicht produzieren können. Diese Band ist wirklich mal eine die ihrem, mehr oder weniger vorhandenen, Hype gerecht wird, und für mich seit langem endlich mal wieder ein gutes Debüt aus dieser Ecke. Fans dieses Genres müssen hier einfach zugreifen, da hier ordentlich nach vorne gegangen wird, und Kollegen wie Bullet for my Valentine, Killswitch Engage oder As I Lay Dying eindeutig ausgestochen werden! So hat ein Metalcore-Debut zu klingen um in dieser, mit vielen Vorurteilen versehenen, Stilrichtung sich einen Namen zu machen!