Der Autor kennt sich in wissenschaftlichen Befunden aus und zugleich in der Praxis, in der oft Not und Zwang zum Handeln gefordert ist. Handeln müssen jene, die plötzlich erfahren, dass ihr Unternehmen Opfer oder Täter in einem Fusionsprozess geworden ist. Mir und anderen gibt W. Berner der Frage: „Werde ich bleiben (dürfen) oder muss ich gehen?" eine Wende, in der er zu der Gegenfrage aktiv auffordert: „Will ich bleiben oder will ich gehen?" Sein „hohes Lied" ist ein 180° Lied, in dem er den lohnenden Versuch unternimmt, bedrohliche Situationen aktiv umzugestalten. Ich bin der Überzeugung, dass seine straff geschriebenen Aussagen jenen zu Ratenden wesentliches vermittelt und zugleich zu Wechselreflexionen anregt. Die betroffenen Leser werden sich fragen: „Worin liegt mein Problem? Wie gehe ich mit emotionaler Verunsicherung um? Wie vermeide ich es, zu resignieren oder im blanken Trotz zu verfallen?" W. Berners Empfehlungen zeugen von Fachwissen, praxisbasierter Erfahrung und von Verantwortungsbewusstsein. Ich erkenne an seinem Stil, seinem Engagement und der Bodenhaftigkeit seiner Aussagen, dass er aus einer „Umsetzungsberatung" kommt, Krisen-Management betrieben hat und für den Fall des Falles jenen gravierende Informationen vermittelt, die nicht von Headhuntern gefunden oder gecoacht werden. Wer noch nicht zu tief im „Schlamassel" sitzt oder steht, bekommt aufgrund der Lektüre dieses Buches wieder einen klaren Kopf für das Analysieren von Fakten oder das Entwickeln von Strategien.
Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
- Eigene und fremde emotionale Turbulenzen - und wie Sie mit ihnen zurechtkommen
- Haben Sie überhaupt ein Problem?
- Prüfen und wahren Sie Ihre Chancen
- Was ist Ihnen wichtig im (Berufs-)Leben?
- So managen Sie Ihren Marktwert
- Die interne Option: Wie beeinflussen Sie Ihre Chancen, zu bleiben?
- Die Entscheidung
- Die Konditionen Ihres Ausscheidens
Für die erew BIBLIO-KOM Dr. Karl-J. Kluge