Als Papa eines 2 3/4 Jahre alten Hänflings und einer 4-monatigen Tochter fand ich dieses Buch (ganz im Gegensatz zum 1.Teil) eine Zumutung. Ein Nummernprogramm der flauen Witze.
Hatte „Mensch Papa" noch so etwas wie eine Handlung (die Schwangerschaft bis zum glücklichen „Ende"), frage ich mich hier, worum geht es eigentlich? Schlenz springt in den Zeiten herum (Urlaub, nicht Urlaub, wieder Urlaub...) und wenn ihm die Ideen ausgehen, persifliert er einfach zum fünften Male das Horrorfilm-Genre.
Streckenweise - falls der Autor tatsächliche Begebenheiten wiedergibt - tat mir der ältere Sohn während der, ach so lustigen, Situationen sogar leid. (Wer sein Kind von jetzt auf gleich ohne Eingewöhnung vier Stunden in der Kita absetzt, muss sich nicht wundern, wenn es am zweiten Tag völlig aufgelöst ist.)
Armer Henri, armer Leser!