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Blauwasserleben: Eine Weltumsegelung, die zum Albtraum wurde Gebundene Ausgabe – 10. September 2012


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Malik; Auflage: 5 (10. September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3890294200
  • ISBN-13: 978-3890294209
  • Größe und/oder Gewicht: 14,7 x 3 x 22,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 130.544 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Heike Dorsch, geboren 1974 in Würzburg, ist Diplom-Betriebswirtin und arbeitete als Produktmanagerin für internationale Unternehmen, bevor sie 2004 ihren Job kündigte und nach Asien zog. Nach einer Ausbildung zur Yogalehrerin unterrichtete sie in Shanghai und Singapur Hatha Yoga und engagierte sich als Sozialarbeiterin für Schulprojekte. 2008 ließ sie alles hinter sich, um gemeinsam mit Stefan Ramin als Blauwassersegler die Welt zu bereisen.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

für Stefan
für mich
für uns
Alle Schilderungen in diesem Buch basieren auf subjektiven Erinnerungen. Die Dialoge geben nicht wortwörtlich, sondern sinngemäß vergangene Gespräche wieder. Die meisten Namen und die Merkmale einzelner Personen wurden zum Schutz ihrer Privatsphäre geändert.
Warum ich dieses Buch schreibe?
Im Jahr 2004 ließ ich zum ersten Mal alles hinter mir. Ich folgte Stefan, meiner großen Liebe, nach Singapur, mit dem Plan, so bald wie möglich gemeinsam in See zu stechen. Unser Ziel? Ganz einfach: ein Leben auf dem Meer und an den schönsten Küsten der Welt; das Blauwasserleben, von dem wir schon so lange geträumt hatten.
Zehn Jahre zuvor hatte ich Stefan während eines Auslandssemesters in Schweden kennengelernt. Schnell wurden wir ein Paar. Er, der leidenschaftliche Segler aus Norddeutschland, der sechs Jahre zuvor, mit sechzehn, vom Vater sein erstes Boot geschenkt bekommen hatte, und ich, die zwanzigjährige Estenfelderin, die zwar mit ihren Eltern den einen oder anderen Urlaub am Meer verbracht hatte, als befahrbares Gewässer aber eher den Main als die Ozeane der Welt im Blick hatte. Doch Stefan steckte mich auf Anhieb mit seiner Begeisterung für den Wassersport an wie er jeden mit seiner Begeisterung anstecken konnte. Bald schon waren wir unzertrennlich, trotz der Entfernungen, die unsere unterschiedlichen Karrierewege mit sich brachten. Als "Business-Nomaden" würde man uns heute wohl bezeichnen, das "Hundert-Prozent-aus-dem-Koffer-Konzept" nannte Stefan es.
Als wir 2004 endlich gemeinsam an einem Ort lebten, unternahmen Stefan und ich fast jedes Wochenende Reisen durch Südostasien. Kambodscha, Laos, Thailand, Myanmar. Das hieß für Stefan oft, freitags nach der Arbeit direkt zum Flughafen, das Jackett wurde im Büro gelassen, die Anzughose in der Flughafentoilette gegen Shorts getauscht, und das nächste Abenteuer konnte beginnen. Meine Kamera glühte, alles hielten wir fest, um es mit Freunden und Familie in der Ferne zu teilen. Sonntagnacht kamen wir dann sehr spät zurück, manchmal erst Montagmorgen, und Stefan musste direkt ins Büro düsen, gerade noch rechtzeitig zum ersten Meeting.
Im Jahr 2008 war es dann so weit: der zweite große Aufbruch, mit dem unser Traum vom Leben auf den Ozeanen wahr wurde. Weil wir auf unserer Weltumsegelung den Kontakt zu Freunden und Familie um keinen Preis verlieren wollten, beschlossen wir, in einem Internetlogbuch von unseren Erlebnissen zu berichten. Was uns am meisten überraschte: Von Tag zu Tag wuchs die Zahl der Leser, die durch Zufall auf unser Abenteuer aufmerksam wurden. Bald schon bekamen wir E-Mails von Menschen, die wir gar nicht kannten, die sich dafür bedankten, dass sie an unserem Traum so lebhaft teilhaben konnten.
Die Idee, ein Buch über unsere Reisen zu schreiben, reicht fast genauso lang zurück wie unsere Idee, ein Boot zu unserem Zuhause zu machen. Je öfter wir darüber nachdachten, was wir später einmal tun wollten, desto klarer wurde uns, dass wir Diavorträge über unsere Abenteuer halten würden waren wir doch beide begeisterte Fotografen, und Stefan liebte nichts mehr, als Geschichten zu erzählen. Und natürlich verschlangen wir auf unserer Reise die Berichte anderer Segler. Auf langen Segelpassagen unter sternenklarem Himmel diskutierten wir, wie unser "Projekt Buch" Gestalt annehmen könnte. Auf jeden Fall wollten wir uns Zeit damit lassen und so viele schöne Fotos und Geschichten sammeln wie möglich. Aber die Idee war geboren und wuchs langsam in unseren Köpfen heran, wie zuvor der Traum von unserem Blauwasserleben.
Mit Stefans Ermordung auf der Südseeinsel Nuku Hiva am 9. Oktober 2011 hat dieser Traum ein jähes Ende gefunden. Die genauen Umstände seines Todes sind heute, da ich diese Zeilen schreibe, noch immer nicht geklärt. Ich selbst konnte mich aus den Fängen jenes Mannes befreien, mit dem Stefan kurz vor seinem Tod zur gemeinsamen Jagd im Dschungel verschwand und der jetzt des Mordes an i

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan am 19. November 2012
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Für eine Erstautorin finde ich das Buch sehr beachtlich, auch wenn nicht immer ganz klar ist, ob es nun ein Reisebuch oder eine Hommage an den verstorbenen Partner sein soll. Durch die Situation von Heike Dorsch muss es allerdings auch beides sein. Somit überschattet der Tod von Stefan Ramin auch die gesamte Geschichte. Für Leser, die nur ein wenig leichte Kost eines südseeromantischen Abenteuers suchen, ist es definitiv der falsche Titel. Wer sich aber der Erkenntnis nicht entziehen will, dass auch die Erfüllung eines Lebenstraums bei tropischem Wetter und an Palmenstränden ganz schnell mit den Schattenseiten des Lebens kollidieren kann, der hat hier das richtige Buch gewählt.

Trotzdem kann ich nur zwei Sterne für die Kindle-Ausgabe vergeben. Der Piper-Verlag hätte sich ruhig etwas Mühe bei der Bearbeitung für die elektronische Veröffentlichung geben können. Dass eine gedruckte Ausgabe farbige Bilder in einem Block zusammenfasst, ist produktionstechnischen Erfordernissen geschuldet. Bei einem Ebook ist das aber absolut sinnlos. Grafiken müssen für die Ebook-Ausgabe so bearbeitet werden, dass man sie auf einem Kindle auch erkennen kann. Das war es dem Verlag aber offenbar nicht wert, was ihn aber nicht daran hindert, 16 Euro für eine minderwertige Ausgabe zu verlangen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pummelfee07 am 25. Januar 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Das Leben, so lernen manche von uns mit fortschreitendem Alter, zeichnet sich durch Polarität aus. Eine der denkbar krassesten Gegensätzlichkeiten musste die Autorin Heike Dorsch erleben: den Verlust Ihres geliebten, vor Leben sprühenden Partners inmitten des sprichwörtlichen Paradieses im Stillen Ozean, noch dazu durch ein abscheuliches Verbrechen. Nach Jahren des gemeinsamen Blauwassersegelns geschieht es einfach so, aus heiterem Himmel, ohne Vorwarnung, ohne Erklärung, ohne Sinn. Auch wenn dies in den letzten Jahren immer mehr Menschen tun, es gehört großer Mut, enorm viel Disziplin und große Überwindung dazu, ein solches Erlebnis zu verschriftlichen und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Diesem Mut gebührt Respekt und mit entsprechender Hochachtung habe ich das Buch nach den 256 Seiten zugeklappt. Die folgenden Zeilen atmen diesen Geist: nicht will ich kritisieren oder zerpflücken, nur vorsichtig mitteilen, was mir daneben aufgefallen ist. Zunächst hat Frau Dorsch mit ihrem Partner etwas geschafft, von dem die meisten Menschen immer nur träumen, wenn sie solche Träume überhaupt wagen. (Gute) Jobs hingeschmissen, Katamaran gekauft, Welt umsegelt. So flapsig sich das anhört, so häufig hatte ich beim Lesen der Seiten 18 bis 199 den Eindruck, alles ist leicht; doch leicht weniger im Sinne von fröhlich, golden, sonnig, wasserblau, warm und windig - eher als ALLES ist einfach, Studieren, Job annehmen, Job wechseln, Job hinschmeißen, "was anderes" machen, wobei dann auch das "toll" ist.Lesen Sie weiter... ›
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Falk Müller TOP 50 REZENSENT am 15. September 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Wer träumt nicht davon, mal auf eine sonnige Südseeinsel zu fahren ,die Exotik in sich reinzusaugen und dabei die normale Zivilisation, wie wir sie kennen, zu verlassen. Doch es kann schnell gefährlich werden, sich von den gewohnten Sicherheiten zu trennen. Manchmal sogar tötlich. Die Autorin hat genau das erlebt und ein bewegendes Buch darüber geschrieben.

Es begann eigentlich wie jeder Südseetraum: blaues Meer, Entspannung pur auf einem Katamaran. Bis dann dieser anfangs freundliche, aber doch irgendwie auch merkwürdige Einheimische dazu kam, und Stefan, den Freund von Heike Dorsch, zu einer Ziegen-Jagd einlud. Als dann der Einheimische zurückkam, ohne Stefan, aber mit der Ankündigung, dass dieser verletzt wäre, ahnte sie sofort, dass etwas Schlimmes passiert sein musste. Frau Dorsch schildert im Buch sehr gut das Entsetzen, die Ohnmacht, die sich ihrer bemächtigte, aber auch, dass ihre Überlebensinstinkte zum Glück immer noch intakt waren. Als der Jäger auch sie fesselte, konnte sie sich befreien und flüchten. Was dann folgte waren Tage zwischen Hoffnung und Bangen, ob ihr Freund noch am Leben ist. Bis dann eine Feuerstelle mit menschlichen Überresten gefunden wurde und ihre schlimme Ahnung zur traurigen Gewissheit wurde: ihr Freund war tot. Ihre Verzweiflung kann man sich vorstellen, aber doch war ihre Tortour noch nicht zu Ende, denn ein halbes Jahr später musste sie nochmals auf die Südseeinsel, den Ort ihres größten Albtraums fliegen, für eine Gegenüberstellung mit dem Mörder ihres Freundes.

Mancher ist vielleicht geneigt zu sagen, dass es eben risikovoll ist, die normale Zivilisation zu verlassen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Simeon am 3. Februar 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch von Heike Dorsch liest sich leicht und schnell. Es beschreibt die Weltumsegelung und deren Vorbereitungen und ein wenig die Partnerschaft mit Stefan und weckt das Verlangen nach tiefgehenderen Ausführungen über die Vorbereitungen, die Tour und Stefans Person. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass alles nur "angerissen" wurde. Gut, wahrscheinlich hat Heike Stoff, um mehrere tausend Seiten zu füllen...
Dennoch ein sehr bewegendes Buch, bekommt man doch einen Eindruck über die "Reise" und Lebensweise der Beiden. Und nun hat man sich gerade im Blauwasserleben verloren, der Funke dieses paradiesischen Lebens ist übergesprungen, da geschieht dieser unglaubliche Mord. Die letzten Seiten des Buches haben mich tief bewegt. Sehr empfehlenswert!
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