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Blauvogel, Wahlsohn der Irokesen: Roman Taschenbuch – 12. Mai 2014

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: 8 (12. Mai 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407789610
  • ISBN-13: 978-3407789617
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 11 - 13 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 1,8 x 18,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 171.767 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 8. April 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Die Autorin dieses Buches lässt den Leser mit erleben. Ich fühlte, erlebte mit Blauvogel. Ich war begeistert und ein paar Tränen rannen mir am Schluss herunter. Ob vor Freude oder aus Traurigkeit, nun, das überlasse ich den anderen Lesern dieses Buches. Eine faszinierende Geschichte eines weissen Jungen, welcher selber zum Indianer wurde, ohne das er es selber merkte. Ohne Gewalt, ohne Brutalität- jedoch ohne dabei die Spannung zu verlieren. Mit jeder neu gelesenen Seite wurde Blauvogel für mich vorstellbar. Ich fühlte mit ihm. Seinen Schmerz, seine Angst, seine Liebe zu den "neuen Eltern".
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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kerstin am 19. Mai 2003
Format: Gebundene Ausgabe
"Blauvogel" ist kein Indianerbuch wie man es dem Namen nach erwartet. Landläufig spielen Indianergeschichten in der Prärie, auf dem Rücken von Pferden, erzählen von Büffeljagden und Kämpfen gegen indianische und weisse Feinde.
Nicht jedoch dieses. So detaillierte Beschreibungen vom Leben der "Waldindianer" habe ich noch nie gelesen. Beschrieben wird, was Indianerkiner im 18.Jh. lernen mussten, um ihr Leben zu meistern, aber auch wie die Integration von weissen Gefangenen auf liebevolle Weise vor sich gehen konnte. Auch in die Eroberung der Umgebung des Eriesees durch weisse Siedler und ihre Stoßtruppen bekommt man hier interessante Einblicke. Dass die Fortführung der Geschichte zwangsläufig in einer Katastrophe münden würde, ist mir als Kind nie aufgefallen.
Empfehlenswert ist das Buch sowohl für Kinder ab ca. 8 Jahren als auch für interessierte Erwachsene.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 13. Januar 2000
Format: Gebundene Ausgabe
"Blauvogel" ist das erste Buch, an daß ich mich aktiv erinnern kann. Bereits im Alter von 5 Jahren bekam ich es von meiner Mutter vorgelesen und als sie fertig war, bat ich, noch einmal von vorne zu beginnen. Seit dem sind viele Jahre vergangen; ich habe das Buch mittlerweile einige Dutzend Male gelesen und greife auch heute noch dazu. Es ist eines der schönsten Kinderbücher, die es gibt. Der Leser wird in die spannende Geschichte mit hineingezogen und gefesselt von den Ereignissen im Leben eines Indianers, dessen Wurzeln bei den Weißen liegen, die er zunächst nicht finden kann und später nicht finden will. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von roots am 10. September 2008
Format: Taschenbuch
Nicht nur irre spannend, sondern im Nachhinein ein so richtig wichtiges Buch, z. B. in Bezug auf Respekt, Liebe und Toleranz; der Dummheit von Vorurteilen und der Grausamkeit von Kriegen: Die wichtigen Dinge eben.
Es geht ums Aufeinandertreffen zweier unvereinbar fremder Welten, nämlich die der Weißen Siedler und der "Leute des langen Hauses", der Irokesen. Die Geschichte ist vielleicht nicht ganz genauso, aber so ähnlich wirklich passiert: Gegen Ende der Englisch-Franz. Auseinandersetzungen um 1760 im damaligen Grenzgebiet (Ohio) entführten die Irokesen hunderte von weissen Siedlern, darunter auch viele Frauen und Kinder. Der kleine Georg Ruster ist in diesem Buch eins dieser Kinder, das auf diese Weise mit einer völlig neuen Welt konfrontiert wird. Georg wird kurzerhand adoptiert und in eine Familie der Lenape-Irokesen aufgenommen. Was bei Karl May, etc. fehlte, ist die ganz genaue, detaillierte Beschreibung: Wie komme ich als Weißer unter Indianern zurecht, was kann ich schon, was muss ich noch lernen, worum geht es hier? Der 9 Jahre alte Georg kämpft mit Heimweh, neuen Werten, seinem Stolz - lebt sich aber endlich ein, lernt und denkt Neues und Ungewohntes und hat auch schon die ersten Erfolgserlebnisse, als der Krieg wieder näherrückt und Colonel Bouquet die Herausgabe aller weisser "Indianer-Gefangenen" fordert...
Augenzeugen berichteten damals fassungslos, wie die armen,"geretteten" Weissen fast ausnahmslos mit Gewalt von ihren "barbarischen" indianischen Freunden und Familien getrennt werden mussten, denn sie wollten nicht mehr zurück. Der geschichtliche Hintergrund ist übrigens im Internet gut dokumentiert, inkl. Infos über einige der damaligen Gefangenen, z. B. Mary Campbell, etc.
Ein weiteres beeindruckendes Buch in dieser Richtung ist Harold Keith's "Von Komantschen Gefangen" (Komantcia).
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 7. September 1999
Format: Taschenbuch
Blauvogel ist eines der schonsten Kinderbucher die ich jemals gelesen habe. Es beschreibt mit viel Einfuhlungsvermogen wie sich der 9-jahrige Georg bei seinen Adoptiveltern vom Stamm der Irokesen zurechtfindet,wie dieses neue Leben in ihm ein grosseres Verstandnis fur diese Kultur vermittelt. Letztendlich kann er sich nicht mehr mit seinen weissen Verwandten und deren negativer Einstellung zu den Indianern identifizieren und enscheidet sich fur ein Leben mit seinem Adoptivstamm. Meine Mutter gab mir diese Buch, und ich werde es auf jeden Fall meinem Sohn zu lesen gegen. Es hat einen tiefen, dauerhaften Eindruck auf mich gemacht.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rolf Gänsrich am 9. Juni 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Es ist das Buch meiner Kindertage, ... Nein, eigentlich das Buch der Kindertage meines Vaters und mir.
Im legendären Westernklassiker "Der mit dem Wolf tanzt" mit Kevin Costner hat man so eine ähnliche Storry, nur dass das Buch "Blauvogel" gut fünfzig Jahre eher erschien.
Kurz zur Handlung:
Weißer Siedlerjunge wird von den Indianern entführt, kommt mit deren Kultur erstmal gar nicht klar, wird dann gezwungen, wieder zu seinen weißen Eltern zurück zu kehren und büxt dort wieder aus, als er merkt, dass er im Weißen Kulturkreis mittlerweile vollkommen fehl am Platze ist.
Da sind Tränen beim Leser an der Tagesordnung! Alle zwei bis drei Jahre halte ich die Originalausgabe des Buches noch heute im hohen Erwachsenenalter in der Hand.
Ein Exemplar der Neuauflage dieses Meisterwerks hab ich nun an eine sehr gute Freundin verschenkt und auch sie war nach den ersten Seiten schon zu Tränen gerührt.
Schade dass es bis heute keine adäquate Verfilmung dieses Romans gibt, denn der gleichnamige DEFA-Spielfilm aus dem Jahre 1979 und die im ZDF 1994 ausgestrahlte kanadische TV-Serie kommen bei weitem nicht an das Buch heran.
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