Haben Sie sich jemals Gedanken darüber gemacht, was passiert, wenn wir kein Wasser mehr haben? Wenn unser Trinkwasser verbraucht und der Rest verseucht ist? Daran arbeiten wir jedenfalls mit Volldampf.
Statt die verbleibenden Ressourcen zu schonen, wird Wasser von wenigen, aber mächtigen globalen Interessengruppen zum Handelsgut erklärt. Unternehmen versprechen sich satte Gewinne von dem, was sie sich fast kostenlos aneignen, dann aber teuer verkaufen können. Ihre Profitgier zerstört auch noch die letzten Reservoire. Bevor wir merken, was da passiert, ist Wasser - das doch eigentlich allen Lebewesen gehört - zum Besitz von Großkonzernen geworden, die Gewinne internalisieren und die Folgen uns allen anlasten.
Barlow und Clarke machen in ihrem engagiert geschriebenen und gut zu lesenden Buch auf diese Problematik aufmerksam. Sie gewähren tiefe Einblicke in die gewissenlose Gier globaler Profiteure. Vor allem aber zeigen sie eindringlich, wie gefährdet unsere Wasservorräte sind.
Dieses Buch kann niemanden kalt lassen. Es liefert Beispiele, wie betroffene Kommunen begonnen haben, um ihr Wasserrecht zu kämpfen, und es ist ein Aufruf an uns alle, dabei mitzuwirken. Fazit: UNBEDINGT LESEN !!!