Elli zieht vom Münsterland nach Hamburg. Schnell begegnet sie ihrer großen Liebe Martin. Schnell endet diese Beziehung jedoch auch wieder. Zufällig bekommt sie mit, dass er eine Verlobte hat, mit der er in vier Wochen aus Hamburg wegziehen will. Der Schock sitzt. Sie stellt ihn vor die Wahl. Ihr Angebeter entscheidet sich aber für seine Verlobte. Nach einer Weile des Leidens beschließt sie, dass sie um Martin kämpfen will. Mit Hilfe ihres schwulen Mitbewohner Erdals (die bester Figur des Buches) und dessen Freunden startet sie ihren Plan. Der besteht aus: - Keine Selbstvernachlässigung! - Wiederannäherung ans Liebesobjekt - Feindbeobachtung und - Gleichzeitige Neuorientierung. Schaffen soll sie das in knapp vier Wochen! Am Schluss, wie der Titel schon sagt, erleben wir alle unser blaues Wunder!
Ich wollte eigentlich keine Kürthy Bücher mehr lesen, aber eine Freundin hat mir immer wieder lustiges vom Buch erzählt, dass ich einfach neugierig war. Und: Ich finde dieses Buch besser als Freizeichen und Mondscheintarif (Herzsprung habe ich nicht gelesen)! Kürthy hat sich weiter entwickelt. „Blaue Wunder" ist einfach nur komisch und interessant. Man liest es fast in einem Zug. Klar findet man wieder typische „Frauenprobleme", aber nicht mehr alle möglichen die es gibt oder geben kann in einem Buch. Die Figur Erdal hat vor allem dazu beigetragen, dass ich dieses Buch mag. Zwar kann man nach etwa der 2/3 des Buches ahnen worauf es in etwa hinausläuft, aber der Schluss ist trotzdem topp! Eine super Idee, auch wenn ich grob geahnt hab wie's ausgeht!
Aber: Versucht nie so abzunehmen wie Elli und Eral! Das kann nicht gut gehen und gesund ist es absolut nicht.
Und: Wenn ich meinen Freund nur durch Kleidergröße 38 zurückbekomme, was ist das dann für eine Beziehung?
Empfehlenswert für alle Kürthy-Fans und auch nicht schlecht für die, die die vorherigen Bücher nicht so sehr mochten.