Ich bekam dieses Buch zu Weihnachten geschenkt und freute mich sehr darüber, weil ich Sergio Bambaren immer sehr sehr gern gelesen habe. Doch in letzter Zeit hat sich das leider etwas verändert. Ich finde, er schreibt nicht mehr so schön wie am Anfang.
In diesem Buch geht es - meiner Meinung nach - nur um den Heiligen Franziskus... Wenn ich es mal so betrachte, fällt dieser Name wohl durchschnittlich auf jeder Seite ein mal. Daß ich noch nicht vom Heiligen Franziskus träume, ist eine andere Sache. Versteht mich nicht falsch. Es ist absolut nichts dagegen zu sagen, wenn man irgendwo seine Bestimmung gefunden hat und jemanden zum Vorbild hat - auch einen Heiligen. Doch ich finde, Herr Bambaren übertreibt maßlos. Ich hatte gehofft, daß es sich zum Ende des Buches noch etwas dreht, doch dem war leider nicht so. "Ich danke Dir, heiliger Franziskus, daß Du mir dies oder jenes gezeigt hast." Und dies nicht nur einmal...
Dieses Buch ist ein Tagebuch - nichts sonst. Klar, auch Tagebücher können schön zu lesen sein... Aber da kenn ich andere von unbekannten Leuten, die weitaus lesenswerter sind.
Ich bitte Euch - macht Euch ein Bild!!! Das ist nicht der Sergio Bambaren, den ich aus "Der träumende Delphin" oder anderen Büchern kenne.