Endlich mal eine Biographie fernab von Rotlicht, Federboa, Heititei und Co.. Endlich zeigt mal einer, daß nicht alles immer bunt, schrill und provokant zugehen muß. Im Gegenteil: Er zeigt klar auf, daß wir TS nicht automatisch "Berufstransen" sind (im Vergleich zu den vielen genderqueeren und Transgender), sondern normale Menschen, die ein vollwertiges, respektiertes und arbeitendes Mitglied der Gesellschaft sind und sein wollen und im besten Falle als Transmann unauffällig in der großen Masse der Männer untergehen wollen. Es muß nicht immer alles freakig-spinnert, arbeitslos und "Trümmertranse" sein.
Leider ist es derzeit der Fall, daß in trans*-Reihen die sogenannten Genderqueeren, (hin und wieder auch als Transgender bezeichnet), sich dauernd über Balian beschweren. Die meisten haben nicht einmal das Buch (komplett) gelesen, müssen sich dazu aber beschweren. Wenn man keine Ahnung hat, ........ Es ist schon genug buntes Bohei ums Thema gemacht worden, weshalb wir ja dauernd in die Freak-Ecke gestellt werden. Ein Thomas Beatie (schwangerer Transmann aus USA) tut den Rest dazu. - Mit Balian ist aber endlich mal ein TS in der Öffentlichkeit, der ein "stinknormales" Leben führt, als "stinknormaler" Mann rüberkommt, eigentlich schon zu langweilig für die Medien ist, wäre er nicht Leistungssportler gewesen. Danke Balian. :-)
Ich wünsche mir mehr solcher Biographien, wo klar rüberkommt, daß man ein normales Alltagsleben hat und das Thema Trans"sexualität" immer mehr in den Hintergrund rückt, je näher man an sein persönliches Ziel kommt.