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Blaue Augen
 
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Blaue Augen [Gebundene Ausgabe]

Joanne Harris , Uta Rupprecht
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [47kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
  • Verlag: List Hardcover (11. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3471350535
  • ISBN-13: 978-3471350539
  • Originaltitel: Blueeyed Boy
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 462.576 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Farbig; schauderhaft lesenswert und in Sachen Störungen aller Art gut recherchiert. " Main-Echo, Yvonne Pollnick, 28.05.11

Kurzbeschreibung

Es war einmal eine Witwe, die hatte drei Söhne. Sie hießen Schwarz, Braun und Blau. Schwarz war der älteste, er war launisch und streitsüchtig. Braun war der mittlere, er war furchtsam und einfältig. Blau jedoch war der Liebling seiner Mutter. Und er war ein Mörder. Ein Mann gesteht einen Mord, den er nicht begangen haben kann. Joanne Harris erzählt die Geschichte eines Jungen, der durch die Grausamkeit seiner Mutter zum Verbrecher wird.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
boesebuben 5. April 2011
Von S. Hein
Format:Gebundene Ausgabe
Der 42-jährige B. B. arbeitet im Krankenhaus, lebt noch bei seiner Mutter und betreibt regelmäßig den boesebuben Blog. Hier teilt er seinen Lesern Episoden aus seinem Leben mit, wobei er teilweise auch in die Vergangenheit springt.

Als jedoch einer der beiden Brüder B. B.´s bei einem Unfall ums Leben kommt, behauptet er, der Mörder zu sein und beginnt, chronologisch zu erzählen, wie aus "Blauauge", wie B. B. sich selber nennt, ein Mörder wurde.

Blauauge wächst mit seinen beiden Brüdern bei seiner Mum Gloria in einer kleinen Stadt im Norden Englands ohne Vater auf. Ihre Mutter teilt die drei Jungs in Farben auf, wobei ihr Liebling Blauauge immer blau tragen muss. Sie arbeitet hart, damit es ihre Kinder einmal besser haben. Dabei verlangt sie allerdings auch viel von ihren Jungs und schreckt auch vor körperlicher Gewalt nicht zurück.

Bei Blauauge wird ziemlich schnell eine besondere Gabe festgestellt, die ihn zu Dr. Peacock führt. Er veranstaltet wissenschaftliche Tests mit dem neuen Wunderkind und bringt Gloria den lange ersehnten Ruhm ein. Als jedoch das blinde Mädchen Emily auftaucht und Blauauge für Dr. Peacock und die Medien immer uninteressanter wird, häufen sich die Mordfälle in Blauauges Umfeld...

Der Roman wird anfangs aus Blauauges Sicht in Blogeinträgen geschrieben. Ab ca. der Hälfte meldet sich eine zweite Bloggerin, Albertine, zu Wort, die zu den (erfundenen?) Geschichten von Blauauge Stellung bezieht. Albertine war mit B. BZs Bruder Nigel zusammen und scheint noch eine Rechnung mit Blauauge offen zu haben, man spürt förmlich die Spannung zwischen den beiden.

Der Roman begann recht leise, man erfährt ausführlich von Blauauges Leben und den merkwürdigen Leuten aus der Nachbarschaft. Als sich jedoch Albertine zu Wort meldet, sich die Morde häufen und die falschen Identitäten langsam aufgedeckt werden, entsteht ein wahrer Psychothriller, den ich zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen konnte. Joanne Harris führt dabei den Leser an der Nase herum und fordert seine vollste Aufmerksamkeit. Wer sich nicht von den vielen Personen und Wendungen aus der Fassung bringen lässt, wird mit einem wunderbaren Buch über Gut und Böse, Liebe und Hoffnung belohnt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mord im Blog 26. März 2012
Von kassandra
Format:Gebundene Ausgabe
Inhalt:

B.B. ist ein 42-jähriger Mann, der immer noch bei seiner tyrannischen Mutter wohnt und in seiner Freizeit den Böse-Buben-Blog im Internet betreibt. Hier gesteht er auch diverse Morde an Menschen aus seinem persönlichen Umfeld, die bei mysteriösen Unfällen ums Leben kamen. Darunter auch seine beiden Brüder. Aber sind diese Geständnisse echt oder Fiktion? Wie böse und vor allem Wer ist Blauauge wirklich und welche Rolle spielen seine Mutter und seine Chatpartner?

Meinung:

"Blaue Augen" von Joanne Harris ist ein außergewöhnliches Buch, das einem den Einstieg in die Geschichte nicht leicht macht. Die Handlung wird ausschließlich durch Blog-Einträge in Internetforen erzählt, was an sich schon gewöhnungsbedürftig ist. Außerdem springt die Erzählung oft zwischen Gegenwart und Vergangenheit und auch die Unterscheidung zwischen Fiktion und Realität in den Blog-Einträgen ist nicht einfach. Der Schreibstil ist sehr fantasievoll, aber auch ausschweifend und meiner Meinung nach manchmal etwas zu langatmig. Dennoch wird immer gerade genug Spannung aufgebaut, um weiterlesen zu wollen.

Wer sich auf das Buch einlässt, wird durchaus belohnt. Nachdem in der ersten Hälfte die Geschichte langsam und ausführlich aufgebaut wird und sehr viel Einblick in das Gefühlsleben der Protagonisten gibt, nimmt das Tempo in der zweiten Hälfte rasant zu und es gibt immer wieder neue Wendungen und Enthüllungen. Kaum glaubt man den Zusammenhang gefunden zu haben, gibt es schon die nächste Überraschung. Und das Ende setzt dem ganzen die Krone auf.
Ich konnte das Buch zum Schluss einfach nicht mehr aus der Hand legen.

Fazit:

Ein durchaus lesenswertes Buch mit einem aussergewöhnlichen Erzählstil, auch wenn ich mir die Spannung schon an einer früheren Stelle im Buch gewünscht hätte. Aber wie gesagt, durchhalten lohnt sich in diesem Fall.

4 von 5 Sternen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
B. B. oder wie er sich selbst in seinem Internetblog nennt - Blauauge - ist ein 42jähriger in sich gekehrter Mann, der noch immer bei seiner tyrannischen und gewalttätigen Mutter lebt. Nur in schriftlicher Form und vor allem über das Internet kann er richtig aus sich herausgehen. Teils öffentlich, teils nur mit beschränktem Zugang reflektiert er sein bisheriges Leben in Form von Geschichten, wobei seinen Lesern überlassen bleibt, was davon Wahrheit und was reine Erfindung ist. Denn Blauauge stellt sich selbst als Mörder dar. Nicht nur zwei seiner Brüder, sondern auch viele Personen in seinem Umfeld finden auf merkwürdige Weise den Tod. Doch es gibt jemanden, der die Wahrheit kennt.

Durch die Vorstellung auf vorablesen.de und vor allem auch das interessante Cover mit dem unheimlichen, blauäugigen Jungen bin ich auf dieses Buch von Joanne Harris aufmerksam geworden. Es handelt sich um einen sehr tiefgründigen Roman, in dem nichts ist, wie es anfangs scheint. Die Erzählweise findet ausschließlich in Blog-Form statt, erst nur betrieben von Blauauge, später erhält der Leser auf diesem Weg auch Einblick in die Gedankenwelt von Albertine.

Zugegeben die erste Hälfte des Buches liest sich ein wenig mühselig. Man bleibt als Leser verwirrt zurück, weiß man am Ende doch gar nicht mehr, was ist nun tatsächlich passiert, was der Einbildungskraft eines fantasievollen Mannes entsprungen. Wirkliche Spannung kommt aus diesem Grund bis hierhin auch nicht auf. Nichtsdestotrotz geht eine enorme Faszination von der Geschichte aus, sodass man die Auflösung nicht verpassen möchte und daher weiter liest.

Doch dann nimmt die Handlung eine Wendung, die so absolut nicht zu erwarten war. Alles bisher Gelesene erscheint in einem neuen Licht, sodass man am liebsten noch mal von vorn beginnen möchte, um herauszufinden, ob der Autorin nicht doch ein Fehler unterlaufen ist.

Das Ende entpuppt sich dann als Wettlauf um Leben und Tod. Erkenntnisse kommen Schlag auf Schlag, die Handlungsweise diverser Nebencharakter bekommt einen Sinn, offene Fragen werden beantwortet. Und schließlich das Finale, das voller Überraschungen ist, aber dennoch befriedigt. 'Blaue Augen' ist eines dieser Bücher, bei dem Durchhalten wirklich belohnt wird.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Mord hat die Farbe Blau
Den Inhalt von Joanne Harris' Roman "Blaue Augen" zu beschreiben ist nicht gerade einfach, da wirklich jede Kleinigkeit von Bedeutung ist, aber ich versuchs mal.

B. B. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Meier A. veröffentlicht
schwere Kost
Als ich die Leseprobe las, war ich sehr überzeugt, einen packenden Thriller vor mir zu haben. Nun, das kann ich nach der Lektüre des ganzen Buches nicht bestätigen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von C. Voigt veröffentlicht
Ein musikalischer Mörder?
Bei Blaue Augen von Joanne Harris fällt einem zunächst die ungewöhnliche Struktur auf: der Roman ist in Form eines Internet-Blogs geschrieben, teils öffentlich... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von subechto veröffentlicht
Er nennt sich blauauge
Er nennt sich Blauauge und lebt sein Leben im Internet und in seinem Blog. Dort gehört er zu den bösenbuben und gesteht seiner Fangemeinde Morde die er nie begangen hat. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Corinna veröffentlicht
Du kleiner Scheißkerl!
Benjamin, in seinem Blog nennt er sich Blauauge, ist 42 Jahre alt, ledig und der Jüngste dreier Söhne. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Merle veröffentlicht
Blaue Augen
Ich hatte anfangs ziemlich hohe Erwartungen an das Buch und war auch sehr gespannt, da der Schreibstil und der Aufbau völlig anders ist, als man es normalerweise gewöhnt... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Sonnen blume88 veröffentlicht
Überambitioniert
Ach, ich sehe sie förmlich vor mir, die gute Joanne Harris. Da sitzt sie an ihrem Schreibtisch und reibt sich die Hände, wie schön sie doch dieses Buch... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von T. Jannusch veröffentlicht
Verwirrend, aber auch sehr raffiniert
Ein 42-jähriger Mann lebt bei seiner Mutter, hasst sie aus tiefstem Herzen (oder doch nicht?) und fürchtet sie auch. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von basssopran veröffentlicht
Konnte nicht ganz überzeugen
Blauauge ist ein verstörender Mensch. Er hat ein Blog, in dem sich "böse Buben" tummeln können, nein: sollen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Hirilvorgul veröffentlicht
Zu viel erwartet
In Form eines Web-Tagebuches erzählt ein Mann, der sich "blauauge" nennt, auf boesebuben@webjournal.com. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Benita veröffentlicht
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