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Blaubart: Eine Erzählung (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Max Frisch
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

25. April 1993 suhrkamp taschenbuch
»Freispruch mangels Beweis. Wie lebt einer damit? Ich bin vierundfünfzig«, heißt es zu Beginn der Erzählung. Dr. med. Felix Schaad stand in Verdacht, mit seiner Krawatte seine ehemalige Frau Rosalinde Zogg erdrosselt zu haben. Für den Staatsanwalt steht das Motiv fest: Eifersucht. Der Staatsanwalt will Schaad für zehn Jahre ins Zuchthaus schicken, doch das Gericht erkennt auf Freispruch. »Was meinen Blaubart betrifft: Schaad weiß nicht, was er unter Schuld versteht, und er ist nicht der einzige, der das heute nicht weiß, glaube ich. Schaad hat ein latentes Schuldgefühl. Vor Gericht wird ihm ein Delikt unterstellt, das er nicht begangen hat. Er weiß, daß er nicht der Täter gewesen ist, aber er kann nicht sagen: Ich bin unschuldig. ... Für mich geht es in diesem etwas schauerlichen Buch zentral um die Frage von Schuld - Unschuld in einem Fall, wo die Schuld nicht belegbar ist durch die Tat. ... Ich habe den Kriminalfall so durchschnittlich wie möglich gewählt, damit er nicht das Interesse abzieht, denn nicht dieser Kriminalfall hat mich interessiert, sondern die Technik der Wahrheitsfindung, das Gericht als Beispiel...« (Aus einem Gespräch zwischen Max Frisch und Günter Kunert)

Wird oft zusammen gekauft

Blaubart: Eine Erzählung (suhrkamp taschenbuch) + Der Mensch erscheint im Holozän. Eine Erzählung. + Montauk: Eine Erzählung (suhrkamp taschenbuch)
Preis für alle drei: EUR 22,50

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 172 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 10 (25. April 1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518386948
  • ISBN-13: 978-3518386941
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 54.443 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Max Frisch (1911-1991), einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, konnte nicht nur mit dem Wort etwas erschaffen: Er arbeitete auch erfolgreich als Architekt. Über journalistische Arbeiten und erste literarische Versuche fand er schließlich seinen eigenen Stil als Autor. In seinen Essays, Erzählungen, Hörspielen, Dramen und Romanen war er nicht nur ein großer Literat, sondern auch ein streitbarer Humanist. Sein kritischer Geist rieb sich an seiner Schweizer Heimat ebenso wie an Demagogen in aller Welt - um doch anlässlich seines 75. Geburtstags ernüchtert festzustellen: "Am Ende der Aufklärung steht das goldene Kalb." Bekannt wurde er u. a. mit den Romanen "Stiller", "Homo Faber" und "Sein Name sei Gantenbein" sowie Theaterstücken wie "Andorra" und "Triptychon".

Foto (c) Suhrkamp Verlag

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren und starb am 4. April 1991 an den Folgen eines Krebsleidens in seiner Wohnung in Zürich. 1930 begann er sein Germanistik-Studium an der Universität Zürich, das er jedoch 1933 nach dem Tod seines Vaters (1932) aus finanziellen Gründen abbrechen musste. Er arbeitete als Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung.
Seine erste Buchveröffentlichung Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt erschien 1934 in der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart. 1950 erscheint Das Tagebuch 1946-1949 als erstes Werk Frischs im neugegründeten Suhrkamp Verlag. Zahlreiche weitere Publikationen folgten.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der späte Frisch 23. Dezember 2006
Von A. Wolf
Format:Taschenbuch
Max Frischs Erzählung "Blaubart" erschien erstmals 1982 und wurde zu einem der letzten literarischen Beiträge des großen schweizerischen Autors. Zum Charakter des Spätwerks von Max Frisch zählt eine auf das Elementarste reduzierte, weitgehend ebenmäßige Handlung sowie eine starke und unmittelbare Innenansicht der Figuren. Die Isolation und der Tod rücken thematisch stark in den Vordergrund. All dies verbindet "Blaubart" mit dem drei Jahre zuvor erschienenen "Der Mensch erscheint im Holozän". Doch während letztere Erzählung noch einmal einen echten Höhepunkt im Schaffen Frischs darstellt, weist "Blaubart" einige Schwächen auf.

Im Wesentlichen geht es in "Blaubart" um die Präsentierung der Gedanken des Mediziners Dr. Schaad. Dieser schildert Eindrücke seiner Gerichtsverhandlung, da er des Mordes an einer seiner insgesamt sieben Ehefrauen angeklagt, jedoch freigesprochen wurde. Während der Reflexion über die Gerichtsverhandlung erkennt Dr. Schaad jedoch, dass er - wenn auch nicht in juristischem Sinne schuldig - in seinem Leben dennoch versagt hat. "Es gibt kein gemeinsames Gedächtnis", reflektiert er über die bisherigen Gattinen; seiner Melancholie versucht er zu entfliehen, erkennt jedoch: "Was auch nicht hilft: Alkohol".

"Blaubart" liest sich aufgrund der stets schlicht-poetischen Sprache und der Struktur erlebter Rede und innerer Monologe, die sich mit Schilderungen des Gerichtsverfahrens abwechseln, und somit Gegenwart und Vergangenheit in ein sehr kurzweiliges Wechselspiel bringen, sehr flott durch.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts als die Wahrheit 21. Juni 2008
Von Polar
Format:Taschenbuch
Freispruch aus Mangel an Beweisen. Ein Freispruch zweiter Klasse setzt einen zwar wieder auf freien Fuß, aber es gilt von da an, mit dem Verdacht zu leben, dass man es womöglich getan hat. Das Leben eines Verdächtigen ändert sich schlagartig, die Patienten bleiben weg und er verfügt plötzlich über eine Menge Zeit für sich. In seine Tage geworfen tauchen Fragen auf, pochen auf Antworten, melden sich Stimmen von Lebenden wie Toten, von Menschen, die im Prozess ausgesagt haben, oder sich über ihn äußern, weil sie ihn seit Jahren kennen. Wie schuldig ist dieser Arzt? Wie unschuldig? Max Frisch setzt ein Fixierbild zusammen, aus dessen Splitter, Meinungen, Lügen die Wahrheit herausgefiltert werden soll. Und obwohl ein Mord eine sehr konkrete Angelegenheit ist, Mörder sich durch Indizien und DNA überführen lassen, zeichnet Max Frisch vor allem ein Bild des Ungefähren, zu dem jeder, der davon erfährt, sich eine eigene Meinung bilden soll. Wer will da nicht gestehen, angesichts des Materials, das über ihn zusammengetragen wird?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schuld und Unschuld... 27. Dezember 2012
Von Shaun TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Max Frisch (1911-1991), ausgebildeter Architekt und sicher einer der wichtigsten schweizerischen Schriftsteller veröffentlichte diese letzte Erzählung 1982.

Der Name der Erzählung erinnert an den französischen Klassiker La barbe bleue von Charles Perrault aus dessen Ende des 17. Jhdt. veröffentlichtem Märchenbuch, worin dieser zum Frauenmörder wird. In verschiedenen Abwandlungen dieses Märchens kommt es gar zum Mord an 6-7 früheren Frauen durch Blaubart.

In der Ich-Perspektive räsonniert der ehemalige Gatte der Prostituierten Rosalinde Zogg, der Allgemeinmediziner Felix Schaad, welcher des Mordes an ihr verdächtigt, aber letztlich mangels Beweisen aus der Untersuchungshaft entlassen und freigesprochen wurde, über den Prozeß und die unterschiedlichen Standpunkte der dabei berufenen Zeugen. Der Prozeß hat sich rufschädigend auf ihn ausgewirkt, seine Praxis läuft seitdem nicht mehr, und er verfällt oft in Tagträumerei. Was hier Wahrheit ist und wie sie ermittelt werden soll, darum drehen sich die vielen Dialoge des Richters mit dem Angeklagten und seinen sechs ehemaligen Ehefrauen, den Patienten, Freunden, Handwerkern usw. Schaad erkennt, dass er, wenn auch nicht schuldig gesprochen, dennoch Schuld auf sich geladen hat in seinem Leben – darin zeigen sich sicherlich auch autobiografische Züge zu Max Frischs gescheiterten Ehen.

Der Band ist zwar schnell gelesen, baut aber dabei leider wenig Spannung auf, eine große Schwäche dieser dennoch interessant komponierten Erzählung Max Frischs. (27.12.12)
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nie zuvor war Frisch so packend. 20. November 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Max Frisch ein Großmeister sprachlicher Präzision und Prägnanz ist, steht außer Frage. Doch selten war er zugleich so packend. Ist der Mediziner Felix Schaad der Mörder seiner ehemaligen Frau Rosalinde Zogg? Der Autor trägt Fetzen aus der Gerichtsverhandlung zusamnmen, gewährt dem Leser Einblicke in das Denken des Angeklagten, der mangels Beweisen freigesprochen wird. Wie fühlt er sich angesichts dieses Urteils, wie geht er mit der Situation um, frei aber nicht freigesprochen zu sein? Und vor allen Dingen: Ist er der Mörder oder doch nicht? Der Leser verfolgt gespannt den Prozess der Wahrheitsfindung. Großartig!
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Über Schuld und Wahrheit - ein Versuch
Blaubart ist der Versuch Frischs, den Mechanismen der Wahrheitsfindung nachzuspüren. Dabei interessiert ihn weniger die äussere, juristische Form der Wahrheitsfindung, er... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2010 von Bücherkeule
4.0 von 5 Sternen Max Frisch Blaubart
Ein Muss für jeden Max Frisch Freund , ausdrucksvoll und ein herrlicher , kompakter Lesegenuss
Veröffentlicht am 11. Januar 2010 von Frank Bensel
5.0 von 5 Sternen Spannende Studie eines vertrackten Kriminalfalls
Rosalinde Z. wurde mit der Krawatte ihres Gatten Dr. Felix Schaad erdrosselt. Doch war der angesehene Züricher Arzt wirklich der Täter? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. April 2009 von Tobias Zeitler
4.0 von 5 Sternen Ein lesenswertes Buch !
"Blaubart" bietet neben einer zuerst recht undurchschaubaren Handlung

(undurchschaubar: Ist er nun schuldig oder nicht? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Januar 2007 von franz xaver
2.0 von 5 Sternen Wie lebt einer damit?
Der interessierte Leser kann es nachblättern auf Seite 108 des Buches „Max Frisch" von Marcel Reich-Ranicki (Ammann Verlag AG, Zürich, 1991). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Mai 2005 von F. Martin
4.0 von 5 Sternen Schuldig oder unschuldig?
Max Frischs "Blaubart" (1982) dreht sich um den Arzt Dr. Schaad, dem vorgeworfen wird, eine seiner Exfrauen umgebracht zu haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. November 2004 von zueribueb
5.0 von 5 Sternen Bitter!
BLAUBART ist Frischs letztes Prosawerk, und es ist das bitterste und abgemagertste Buch, das er je geschrieben hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Januar 2002 von Thomas Dworschak
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