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Blaubart Gebundene Ausgabe – 26. Februar 2014

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 2 (26. Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257068948
  • ISBN-13: 978-3257068948
  • Originaltitel: Barbe bleue
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 145.854 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Amélie Nothomb, 1967 in Kobe geboren, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten hauptsächlich in Fernost verbracht. Seit ihrer Jugend schreibt sie wie besessen. In Frankreich stürmt sie mit jedem neuen Buch die Bestsellerlisten und erreicht Millionenauflagen. Für Mit Staunen und Zittern erhielt sie den ›Grand Prix de l’Académie française‹. Amélie Nothomb lebt in Paris und Brüssel.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alexander Schau am 26. Februar 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Don Elemirio Nibal y Milcar ist ein merkwürdiger Mann: Ein Liebhaber der Farben im Allgemeinen und des Goldes im Speziellen, ein Frauenheld und überhaupt ein Mensch mit sehr eigenen Vorstellungen von Ethik, Ehre und Moral. Ein Mann, für den die spanische Adelswürde das Wertvollste im Leben zu sein scheint und der seinen Familienstammbaum bis zu Jesus Christus zurückverfolgen kann, wie er selbst sagt. Ein Mann, der seit zwanzig Jahren sein Haus nicht mehr verlassen hat, weil ihn die Welt und die Menschen in höchstem Maße langweilen und anwidern.
Per Zeitungsannonce sucht dieser Sonderling eine neue Untermieterin, und als die junge Lehrerin Saturnine bei ihm vorstellig wird, bedarf es lediglich eines kurzen Blickes und die Wahl ist getroffen. Saturnine zieht noch am selben Tag ein und wird von der ersten Minute an mit Luxus regelrecht überschüttet. Der Hausherr selbst kocht allabendlich für sie, und auch sonst stehen Hausdiener und Chauffeur jederzeit zu ihren Diensten. Don Elemirio lässt seiner neuen Mieterin alle erdenklichen Freiheiten – mit einer Ausnahme: Es gibt eine schwarz gestrichene Tür zu einer Kammer, die zu betreten ihr strengstens verboten ist: "Der Raum ist absolut tabu. Wenn Sie hier eindringen, werde ich es merken, und es wird Ihnen leidtun." Saturnine selbst ist die neunte Untermieterin im Hause Elemirio: Ihre acht Vorgängerinnen konnten der verbotenen Versuchung nicht widerstehen, und seitdem fehlt von ihnen jede Spur.

"Es gibt einen Trost, den nur ein großer Champagner spendet", seufzte sie.
"Sie brauchen Trost, mein armes Kind! Das passt wunderbar. Ich habe nämlich die tröstlichste Speise des Universums zubereitet: Rührei.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von tirelire am 21. Juli 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Dass Amélie Nothombs „Barbe bleue“ in seiner französischen Originalversion (vgl. www.amazon.fr) im Wesentlichen nur schlechte bis mittelmäßige Wertungen erhalten hat, ist wenig erstaunlich. Obwohl die Idee eine moderne Fassung des Perraultschen Märchens zu liefern (von dem ebenfalls eine Version der Brüder Grimm existiert) nicht schlecht ist und sich Nothomb darüber hinaus auch in bester literarischer Gesellschaft befindet (vgl. z.B. Ingeborg Bachmann und Max Frisch), hätte man sich eine ausgefeiltere Gestaltung gewünscht.
Die Belgierin Saturnine Puissant (nomen est omen), auf Wohnungssuche in Paris, bewirbt sich als Untermieterin bei Elemirio Nibal y Milcar. Dem spanischen Granden eilt sein Ruf voraus: insgesamt acht Frauen sind bereits in seiner noblen Wohnung im siebten Arrondissement verschwunden, Saturnine wäre die neunte Untermieterin. Es kommt, wie es vorherzusehen ist: die junge Belgierin zieht bei Elemirio ein und kommt recht schnell dem Geheimnis der Dunkelkammer, die sie als einziges Zimmer des großzügigen Appartements nicht betreten darf, auf die Spur. Zuvor wird sie von ihrem Vermieter bekocht, trinkt mit ihm jeden Abend nur den edelsten Champagner und erfährt, dass er Gold liebt. Saturnine ist für ihn die Inkarnation von Gold und Gelb, so wie die anderen Frauen jeweils andere Farben verkörperten. Nur Gelb fehlt noch in seiner Sammlung – dies ist auch der Grund für das Servieren von Eiergerichten in allen Variationen.
Nothombs Charaktere bleiben dieses Mal leider ohne Tiefgang. Viele Anspielungen setzt die Autorin ein, es entsteht eine Art „Symbolik in Rohversion“, aber nicht so, dass Rezipienten sie schlüssig rekonstruieren könnten. Vieles bleibt an der Oberfläche.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Steffen R. VINE-PRODUKTTESTER am 22. Juni 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Amélie Nothomb zählt für mich seit "Mit Staunen und Zittern", "Kosmetik des Bösen" und "Die Reinheit des Mörders" zu den interessantesten Gegenwartsautorinnen. Ihre Werke bestechen durch einen satirischen Blick auf gesellschaftliche Strukturen und individuelles Verhalten. Dies gilt auch für diese Adaption des klassischen französischen Märchens "Blaubart" aus der Feder Charles Perraults.

Der adlige Don Elemirio Nibal y Milcar vermietet seit Jahren ein Zimmer in seinem luxuriösen Anwesen in Paris an junge Frauen. "'Sie bieten das Zimmer also nur an, um Frauen zu finden?' 'Selbstverständlich. Warum sonst?'" (S.20) Nach dem Verschwinden von acht Frauen mietet sich die selbstbewusste Saturnine ein, die sich dem Schicksal ihrer Vorgängerinnen aktiv stellt. So beginnt dieser kleiner Kriminalroman.

Wie im Märchen Perraults steht die Neugier der Frauen im Zentrum dieser Erzählung. "Die Neugier, trotz all ihrer Reize,
kostet oft reichlich Reue; Jeden Tag sieht man tausend Beispiele dafür geschehen. Das ist, wenn es den Frauen auch gefällt, ein ziemlich flüchtiges Vergnügen, sobald man ihm nachgibt, schwindet es schon, und immer kostet es zu viel." (Moral-Vers im Märchen) Die Protagonistin Saturnine schafft es im Gegensatz zu ihren Vorgängerinnen, ihrer Neugier Einhalt zu gebieten. "'Ich habe Ihren Wunsch respektiert', fuhr sie fort. 'Ich habe gewartet, bis Sie mich in Ihre Dunkelkammer eingeladen haben. War ich nicht untadelig?'" (S.140) Es ist in dieser Erzählung Amélie Nothombs gerade diese Fähigkeit, die das Schicksal zu Gunsten der Frauen wendet.
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