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Blauäugig in Tokio: Meine verrückten Jahre in Japan
 
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Blauäugig in Tokio: Meine verrückten Jahre in Japan [Taschenbuch]

Niall Murtagh , Christoph Bausum
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Sein Erfahrungsbericht über das Universum Mitsubishi liest sich wie ein Roman.« HARVARD BUSINESS MANAGER »Amüsant erzählt ... Hier der unangepasste, hyperindividualisierte Europäer, dort der überangepasste, stromliniengefönte Japaner. Zwei Welten treffen aufeinander, und vom ersten Tag an ist klar: Der Japaner hat das Sagen, und der Europäer hat sich anzupassen. Darin liegt der Reiz von Niall Murtaghs Rückblick auf seine Jahre bei Misubishi, Blauäugig in Tokio.« FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND »Nebenbei lernt der Leser einiges über die japanische Wirtschaftsgeschichte und die Werte der Gesellschaft - interessant auch für Menschen, die das Land bisher wenig begeistert.« RHEINISCHER MERKUR »Eine lohnende und vergnügliche Lektüre.« Harald Ries, 21.04.07, Westfalenpost » ein witziger und unterhaltsamer Kulturführer der etwas anderen Art« MANAGER MAGAZIN

Kurzbeschreibung

Essen Sie Brot, Reis oder beides zum Frühstück? Haben Sie je an einer der folgenden Krankheiten gelitten? Haben Sie anderen zufolge Mundgeruch? Wie lange brauchen Sie abends im Bad? Mit diesen und anderen kuriosen Fragen sah sich der ehemalige Weltenbummler Niall Murtagh konfrontiert, als er bei Mitsubishi in Tokio eingestellt wurde. Sein Leben als Mitsubishianer, seine europäische Sicht auf Japan und die Firmenkultur des Automobilriesen präsentiert in einer rasanten Mischung aus spannendem Wirtschaftssachbuch, amüsantem Tatsachenroman und ungewöhnlicher Reisegeschichte. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von isy3 TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
... kommt Niall Murtagh daher mit seiner persönlichen Japan-Kritik. Der gebürtige Ire ist von Natur aus eigentlich Weltenbummler und doch war er jahrelang "Salaryman" bei Mitsubishi. Das Leben eines Büroangestellten in Japan ist so ziemlich das Gegenteil von Weltenbummelei - der Kontrast könnte größer nicht sein. Doch Niall Murtagh hat das Angestelltendasein aus Liebe zu Japan und seiner Frau dreizehn Jahre lang ausgehalten. Er weiß also genau, wovon er schreibt.

Wenn Sie "Darum nerven die Japaner" mochten, werden Sie auch dieses Buch lieben, wobei es zusätzlich reizvoll ist, wie unterschiedlich zwei Autoren über das gleiche Thema schreiben. Beide stört oft genau dasselbe an den japanischen Gepflogenheiten. Doch wo der Deutsche laut polternd und geradeheraus anprangert, was ihm nicht gefällt, bringt der Ire mit feingeschliffenem etwas hintergründigem Witz seine Kritik an, weil er möglichst niemanden direkt verletzen will.

Jeder Japan-Fan und Geschäftsmann kann aus Murtaghs wunderbarem Buch lernen, wie es in japanischen Großkonzernen zugeht. Wobei die Lektüre eine Menge liebenswerte und auch unfreiwillig komische Details aus dem japanischen Arbeitsalltag bereithält. Der Kern des so amüsant und scheinbar leichtfüßig daherkommenden Buches ist jedoch ernst und enthält folgende tiefe Wahrheit, die für sämtliche Konzerne der Welt gilt:

Konzerne sind nichts für idealistische Kreative, die etwas Sinnvolles leisten und wirklich etwas bewegen wollen.

Die vermeintliche Sicherheit, den Job lebenslang zu behalten, muß mit einem Verlust der Freiheit und Eigenständigkeit bezahlt werden. Der Angestellte vergeudet kostbare Lebenszeit mit ständig wuchernden Verwaltungstätigkeiten, die hauptsächlich seiner eigenen Überwachung durch die Firma dienen. Der lebenslang Angestellte muß sich auch versetzen lassen und umziehen, wann immer es dem Arbeitgeber paßt, wobei der Zweijahresrhythmus von Mitsubishi noch relativ großzügig erscheint. Jeder Büroraum und Quadratzentimeter Platz auf dem Schreibtisch wird streng rationiert. Gute Ideen der Angestellten bleiben im Hierarchiegeflecht stecken, während unterwürfige, rückgratlose Schleimer aufsteigen.

Hochinteressant und aktuell ist auch gerade wieder das Geschäftsverhalten von Mitsubishi und anderen Großkonzernen, wie auch Siemens, worüber in diesem Buch ebenfalls berichtet wird: Man pflegt die gewachsenen Bezieheungen, ähnlich wie alte Herrscherclans es früher taten, und es finden heimliche Absprachen statt. Mitsubishi und Siemens sind nur einige Konzernnamen, die in jüngster Vergangenheit wieder im Zusammenhang mit Wettbewerbsverzerrung durch Preisabsprachen in der Presse standen.

In einem traditionsbewußten und dicht besiedelten Land wie Japan ist die Reglementierung des Lebens ganz besonders ausgeprägt und geht an vielen Stellen in einengende Bevormundung über. Niall Murtagh rechtfertigt sich zwischendurch immer wieder selbst, wie er als freiheitsliebender Weltenbummler so etwas insgesamt dreizehn Jahre lang aushalten konnte. Aber am Ende hat er uns dafür ein wunderbares Buch über seine Zeit als "Salaryman" in einem japanischen Großkonzern hinterlassen.

Ein Buch für Japan-Fans, das sich auch prima als Managergeschenk eignet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Eigentlich passt er überhaupt nicht in ein japanisches Unternehmen: Der Ire Niall Murtagh hat nach seiner Schulzeit die halbe Welt bereist, in Bangladesh in einem Flüchtlingslager gearbeitet, mit einer Betonjacht und zwei verrückten Franzosen den Atlantik besegelt und ist in billigen Zügen durch China gegondelt. Schließlich landet er in Japan, lernt die Sprache, promoviert an einer Elite-Universität und findet einen Job als Programmierer bei Mitsubishi. Der Kulturunterschied fasziniert ihn: Er, der alles locker sieht und sich möglichst unangepasst gibt, landet in einem gänzlich verkrampften, kleinlichen Großunternehmen, in dem er selbst über seine Teepausen Buch führen muss. In seinem Bericht erzählt er nicht nur vom Arbeitsalltag, sondern auch von der beengenden Wohnsituation in Tokios Vororten und dem alltäglichen Wahnsinn in der U-Bahn. Murtagh gibt seinen Lesern tiefe Einblicke in die japanische Seele und bedient sich dabei eines nüchternen Humors, der manche seiner Erlebnisse noch grotesker erscheinen lässt. Nach der Lektüre müssen einem die Japaner genauso seltsam, fremd und komisch vorkommen wie wir Ausländer ihnen. Den Alltag in Nippon so unterhaltsam präsentiert zu bekommen, lohnt sich, weshalb wir dieses Buch jedem Japan-Interessierten ans Herz legen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Buch zeigt auf eine sehr interessante Art und Weise, wie sich ein europäischer Ausländer in Japan in einen großen Betrieb einfügt (mitsubishi). Man merkt aber ganz klar, dass es sich nicht um einen deutschen, sondern um einen (meiner Meinung nach rechta merikanisch geprägten) Iren handelt. Manche Dinge, z.B. die Aufforderung nicht mit den Händen in den Hosentaschen durch das unternehemen zu laufen, kommen mir auch aus Deutschland sehr bekannt vor. Zudem sind einige der Informationen und Zustände heute nicht mehr aktuell, so existiert die lebenslange garantierte Beschäftigung so heute nicht mehr. Auch werden auch in Japan heutzutage Schienenpläne der Bahn und Hinweisschilder zusätzlich in Englisch ausgeschildert.
ABer insgesamt ist das Buch recht lesenswert und gibt Einsichten und Tipps über die obligatorischen Punkte, wie vor dem Baden erst Duschen oder in einer Wohnung die SChuhe ausziehen wesentlich hinaus. Allein die Tatsache, dass es nicht von einem in einem ausländischen Unternehmen in Japan beschäftigten Ausländers, sondern von einem in einem japanischen Unternehemen beschäftigten und mit einer japanischen Frau verheirateten Menschen ausgeht, ist mal eine erfrischend andere Perspektive.
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Die neuesten Kundenrezensionen
anfangs interessant, dann anstrengend
ums ganz kurz zu machen: der Anfang ist ja ganz nett, aber dann muss man wirklich seine gesamte Karriere mitdurchleiden, es zieht sich ewig in die Länge und immer nur geht es... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Curandero veröffentlicht
Eines der besten Japanbücher!
Es fängt ganz harmlos an. Ein Ire mit jahrelang gründlich ausgelebtem Hang zum Individualismus sucht zur "Abkühlung" von seinem Abenteuerleben eine neue... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Volker M. veröffentlicht
Amüsanter Arbeitsalltag in japanischem Großkonzern
Murtagh beschreibt seine Erlebnisse als Büroangestellter des japanischen Großkonzerns Mitsubishi in den frühen 90ern. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Telemachos veröffentlicht
wie wahr, wie wahr.....
Ich habe von diesem Buch gehört, da es ein Kollege geschenkt bekommen hat und es mir anschließend wärmstens empfohlen hat. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von SAN veröffentlicht
Blauäugig dieses Buch gekauft
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich an Japan, dem in manchen Bereichen sehr unterschiedlichen Lebensstil, interessiert bin. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Januar 2010 von Harald Lehner
Sehr amüsant
Dieses Buch ist sehr amüsant, obwohl es eigentlich eher faktenorientiert geschrieben ist. Ich habe jedenfalls von Seite zu Seite mehr gestaunt über die Sitten und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Oktober 2009 von Weber
Schöner Erfahrungsbericht...
..von jemandem, der lange Zeit in Japan gelebt hat, sich ein Stück weit dem System angepaßt hat, aber letztlich doch nicht ganz Japaner werden konnte oder wollte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2009 von bakagaijin
interessant, aber nicht so witzig wie erwartet
Ehrlich gesagt, habe ich mir das Buch zufällig gekauft, weil ich es witzig fand, dass er offen danach gefragt worden sei, ob er Mundgeruch habe (so steht es auf dem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juni 2007 von Supertussi
Macht Lust auf mehr
Blauäugig in Tokio sind die Erfahrungen eines Iren der 13 Jahre bei Mitsubishi gearbeitet hat . Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juni 2007 von tanjuscha
Unterhaltsame Eindrücke eines Iren aus dem japanischen...
Der wenig konventionelle Ire Murtagh entschließt sich nach seiner Doktorarbeit in Japan bei Mitsubishi anzuheuern. Er will den japanischen Arbeitsalltag von innen erleben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Mai 2007 von Claus Lehmann
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