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Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam: Roman [Gebundene Ausgabe]

Vea Kaiser
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (67 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

31. Juli 2012
Gegen die Engstirnigkeit und den unreflektierten Traditionssinn der Bewohner des abgeschiedenen alpenländischen Bergdorfes St. Peter am Anger hegt Johannes A. Irrwein – geschult an seinem Großvater, dem Bandwurmforscher Johannes Gerlitzen – seit frühester Kindheit eine starke Abneigung. Bildungshungrig und aufgeweckt wie er ist, sehnt er sich nach jener aufgeklärten, zivilisierten Welt, die er hinter den Alpenmassiven vermutet. Als der Musterschüler jedoch unerwartet durch die Matura fällt, beginnt er, sich mit seinem Dorf auseinanderzusetzen. Seinem Lieblingsautor Herodot nacheifernd macht er sich daran, die Chroniken seines Dorfes zu verfassen – und verursacht dabei ungewollt das größte Ereignis in der Geschichte St. Peters, das das Bergdorf auf immer verändern wird. Ein 14,8 Meter langer Fischbandwurm, eine Seifenkiste mit Kurs auf den Mond, ein ungeahnt attraktiver Mönch im Jaguar, ein fallender Engel, eine schwangere Dorfprinzessin, eine altphilologische Geheimgesellschaft, eine nordic-walkende Mütterrunde, ein Jungfußballer mit dem Herz am rechten Fleck, eine sinistre Verschwörung der Dorfältesten sowie jede Menge poppige Blasmusik gehören zum unvergesslichen Mikrokosmos dieses Romans, der durch seine Hingabe an leuchtende Details und skurrile Begebenheiten, durch seinen erzählerischen Furor und seine Vielstimmigkeit besticht. Ein wagemutiges, herausragendes Debüt. »Blasmusikpop« wird Sie verzaubern.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch (31. Juli 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462044648
  • ISBN-13: 978-3462044645
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (67 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 47.300 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Vea Kaiser, geb. 1988 in Österreich, veröffentlichte 2012 ihren Debütroman Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam, der Platz 1 der ORF-Bestenliste erreichte und Leser wie Presse gleichermaßen begeisterte. Übersetzungen ins Tschechische, Niederländische sowie eine Verfilmung sind in Arbeit. Nach ihrer Lesereise in 75 Städte und 5 Länder studiert sie nun in Wien Altgriechisch und arbeitet an ihrem zweiten Roman.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bergbarbaren versus Alpenrepublik 25. Mai 2013
Format:Kindle Edition
Mit der Zeit entwickelt ein erfahrener Leser ein gutes und zuverlässiges Gespür dafür, welches Buch "das richtige" ist.
Cover, Klappentext, Autor können ein Hinweis dafür sein, aber oft erlebt man Enttäuschungen, wenn man sich immer nur darauf verlässt.
Das Gespür aber lässt sich selten täuschen.
Der erfahrene Leser weiß auch, ob ein Buch mit Liebe und Hingabe geschrieben wurde. Das sind Gefühle und Eigenschaften, die sich auf den Leser übertragen.
"Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam" ist genau so ein Buch: Es ist das richtige für mich, und dass Vea Kaiser es mit viel Liebe geschrieben hat, habe ich deutlich gespürt.

Vea Kaiser hat mit "Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam" ein Epos geschrieben, ein Alpen-Epos. Durch die Augen zweier außergewöhnlicher Männer sehen wir das Leben eines kleinen alpinen Dorfes in einer Alpenrepublik (der aufmerksame Leser wird sofort Ähnlichkeiten zu einem bestimmten europäischen Staat feststellen), das sich seit dem Mittelalter heldenhaft gegen die Wirkung und den Einfluss der Außenwelt wehrt. Das ist größtenteils durch die schwer erreichbare alpine Lage möglich. Aber auch die Charaktereigenschaften der Bewohner dieses Dorfes, das sehr stark dem einen berühmten "kleinen gallischen Dorf" ähnelt, tragen dazu bei, dass diese alpine Gemeinschaft eine Art Mini-Nation bildet, die das Schicksal und die Geschichte der Alpenrepublik nicht teilt, zu der es offiziell gehört. Das bringt große und kleine Vorteile mit sich, aber auch manche Nachteile.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein netter Spaß 12. Oktober 2013
Von M. Wald
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Gleich vorweg: Ich finde das Buch gut, ein netter Spaß für zwischendurch, ein Buch, dass man als geistige Pause zwischen zwei schwierigeren Werken gut lesen kann.

Grundsätzlich war mir das Buch zu plätschernd. Die Geschichten darin sind wirklich ein großer Spaß und wenn man - so wie ich - selbst am österereischen Land aufgewachsen ist, erkennt man einfach viel wieder, was tatsächlich so läuft.

Das erste Drittel stellt Charaktere und Orte vor und man wird mit netten Geschichten aus dem Dorfleben konfrontiert. Hier hätte ich mir mehr Struktur und Aufbau gewunschen. Die Episoden beginnen und hören dann ziemlich abrupt wieder auf. Als Kontrast ziehe ich hier Marquez' "Hundert Jahre Einsamkeit" heran. Hier gibt es auch unzählige Kleinstepisoden, die aber irgendwie ein großes, ganzes Sozial- und Geschichtsgebilde ergeben. Hier zerfällt es irgendwie in ein paar gute Ideen, die nicht konsequent genug verfolgt wurden.

Der Mittelteil ist wirklich sehr gut: Das Spannungsfeld zwischen der alpenländischen Provinz und klassisch-humanistischer Bildung lässt in Ansätzen die Inspiration durch Entwicklungsromane erkennen.

Leider bleibt die Entwicklung nur oberflächlich und auch irgendwann stehen und hier kommt das große Problem: Im letzten Drittel des Roman versteigt sich die Autorin leider darin, den Roman als lustige, jedoch unglaublich kitschige, moderne Alpensaga zu beenden. Das war an manchen Stellen in seiner Banalität und Schenkelklopferei fast schon unterträgelich. Die Probleme laufen zu schnell und zu geschmiert zu einen Happy End zusammen, Psychologie und innere Differenzierung der Charaktere setzen komplett aus.
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Von Deus Ex!
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Gestern wurde ich nun endlich fertig mit der Blasmusikpop-Geschichte. Über einige Wochen hat mich das Buch begleitet - zuletzt, muss ich gestehen, habe ich mich aber nur noch durch die Episoden gequält. Was ganz witzig als Satire auf ein alpines Bergbauerndorf beginnt, verliert nach ungefährt einem Drittel wahnsinnig an Fahrt.
Die Idee, sämtliche Dialoge in Mundart zu schreiben, ist zwar nicht neu, aber irgendwie ganz nett - nur: Auf Dauer nervt es auch hier und da, wenn sich die Dialoge dann teilweise über mehr als zwei Seiten ziehen und man ständig im Kopf "übersetzen" muss. Was für manchen eine große Gaudi darstellen mag, hat mich gegen Ende eigentlich mehr gestört, denn unterhalten.
Viele Personen werden zu oberflächlich in die Geschichte eingeführt. Deren Charakter verblasst dann nach kürzester Zeit, so dass man sich fragt: Warum hat die Autorin den Typ XY erst eingebaut, wenn sie ihn gleich wieder aus den Augen verliert?!? Hier wäre weniger vielleicht einfach mehr gewesen...
Unterm Strich ist "Blasmusikpop" ein ganz nettes Erstlingswerk. Hier hat man schon weitaus Schlimmeres gelesen.
Ein kleiner Tip am Rande: Man sollte unbedingt die Danksagungen am Ende des Buches goutieren. Hier reiht sich die Autorin (wohl eher unfreiwillig) in die Realsatire ihrer Bergbarbaren ein, indem sie in bester Oscar-Manier ihre Danksagungen aufsagt. Die mit Abstand witzigste Stelle des gesamten Buches und ein klares Indiz für das noch sehr junge Alter der Dame.
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2.0 von 5 Sternen Überbewertet
Von der Kritik teilweise wie ein Wunder gefeiert, aber (leider) eher banal. Richtig große Literatur ist das nicht, eher eine Art langer Schulaufsatz mit zahlreichen teils... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von mortibus veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Intellektueller Silvia-Roman
Für ein Erstlingswerk verdient es seine jedenfalls seine Anerkennung. Sprachlich ansprechend, flüssig zu lesen und immer wieder erheiternd, die als Kontrapunkt... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Dr. Rudolf Pichler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Überraschende Wendungen, viele
Selbst aus einem Bergdorf stammend, war ich sehr gespannt auf die Beschreibungen der "Bergbarbaren". Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von evamaria veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen absolut genial
Unglaublich, was die junge Autorin schafft - ein Buch, das man nicht mehr aus derzeit Hand legt. Wunderbar geschrieben, ein Ideenfeuerwerk, tiefgründig dazu. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Chiccolino veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen muss man/frau gelesen haben.
erst hatte ich Bedenken (männlich), dass dies wieder nur ein alberner Frauenroman mit viel Kitsch und voraussehbarem Ende ist. Da habe ich mich getäuscht. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Michael Küsgen veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Altgriechisch auf Stöckelschuhen
Zum Inhalt steht aller Ortens genug, so dass ich mir und den Lesern nähere Inhaltsangaben schenken möchte. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Th. Leibfried veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen erfrischend anders - erfrischend neu
Gekauft hab ich mir das Buch weil es mir empfohlen wurde, eigentlich wollte ich es garnicht lesen - die Inhaltsangabe hat mich so garnicht angesprochen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von crazyelephant veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Blasmusik-Pop
Ein ganz herzerfrischendes Buch. Hier kommt auf keiner Seite Langeweile vor. Witzig geschrieben und mit viel Einfühlungsvermögen. Ich habe es verschlungen.
Vor 7 Monaten von Veronika Fitterer veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Guter Beginn, dann versinkt das Buch in Cliches
Das Buch beginnt gut, es ist auch über weite Strecken sehr spannend zu lesen. Allerdings fällt es ab der Mitte deutlich ab. Die Charaktere sind tw. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von BG veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen erfrischend
Das ist der ultimative neue Heimatroman. Wer selbst in einem ländlichen Kaff aufgewachsen ist, wird dieses Buch für seine schonungslose Ehrlichkeit lieben!
Vor 9 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht
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