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Blakroc

Blakroc Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (27. November 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Cooperative Music (Universal)
  • ASIN: B002TKTOLK
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 45.109 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Coochie
2. On The Vista
3. Hard Times
4. Dollaz & Sense
5. Why Can¿t I Forget Him
6. Stay Off The F*Ç$#n¿ Flowers
7. Ain¿t Nothing Like You (Hoochie Coo)
8. Hope You¿re Happy
9. Tellin¿ Me Things
10. What You Do To Me
11. Done Did It

Produktbeschreibungen

motor.de

Back to basics: The Black Keys und zwei Handvoll HipHop-Bigshots definieren das Modell Blues für die Gegenwart.
Es wäre ein grundlegendes Missverständnis, Blakroc mal eben so als Crossover-Projekt einzuordnen, auch wenn es natürlich einfach ist, auf Beastie Boys, Public Enemy oder gar Jay-Z zu verweisen, die sich allesamt gern mal (wenn auch im letzten Fall auf eher peinliche Art) mit saftigen Gitarren mehr oder weniger harter Gangart aufrüsteten – ein Ansatz der letztendlich im armselig-vulgären Nu Metal totverwurstet wurde.
Blakroc geht – ohne Aufrüstungsspirale – viel tiefer und erweist sich als überaus zeitgenössischer Entwurf von Blues, der neben aller Chicago- und Mississippi-Klassik aufgesogen hat, was schon vor geraumer Zeit mit der in Sachen Stilistik und Attitüde aufregenden Auffrischung des Genres durch eine neue weiße Generation im Sinne der Jon Spencer Blues Explosion begann. Und eigentlich ist es nur folgerichtig, jetzt auch die alte Baumwollpflücker-Generation des Blues am Mikrofon durch eine urbane neue mit gänzlich anderer (auch Sound-)Sozialisation abzulösen. Es müssen nur die richtigen Leute sein.
Dass dieses Projekt unbedingt beachtenswert ist, zeigt schon die Liste seiner Akteure – die in Musikerkollegen- und Kritikerkreisen allseits beliebten The Black Keys und einige der wirklich guten Namen des Rap wie der gar nicht hoch genug zu schätzende Mos Def, Jungstar NOE oder die Althelden RZA, Raekwon und Q-Tip. (Einen Gimmick wie die Vocals des seligen Ol’ Dirty Bastards braucht es da eigentlich nicht.) Das Konzept ist so simpel wie überzeugend und war in verblüffend wenigen Tagen im Kasten. Die Black Keys legen eine kompetent rumpelnde, solide loopkompatible Rhythmusgrundlage, die mit instinktsicheren Gitarrenlicks durchsetzt und von ohne große Umstände loslegenden Rappern betextet sowie gelegentlich von R’n’B-Sängerin (und Missy Elliot-Mündel) Nicole Wray mit einer Extraportion Soul versetzt wird.
Straight, aber im Detail verspielt, in jedem Moment wuchtig und mit gehörigem Kopfnicker-Faktor ist das in Szene gesetzt, betont analog, was dem Sound nicht nur Bodenhaftung und Rauheit verordnet, sondern ihm auch eine durchweg angenehme Relaxtheit verleiht, die sich fernab vom gängigen Dicke-Hose-HipHop-BlingBling positioniert. Dass – eigentlich wundert es nicht angesichts des Personals – nahezu jeder der elf Tracks als eigenständiger Hit taugt, ist ein weiteres riesiges Plus dieses Albums, von dem sich ohne Weiteres sagen lässt, dass es eine der großen positiven Überraschungen dieses Musikjahres ist.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bla(c)k Roc(k)... Name nicht Programm!, 12. Dezember 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Blakroc (Audio CD)
Ich als HipHop Fan (anspruchsvoller HipHop) und auch als einer, der offen für experimentierfreudiges ist, kann nur 5 Sterne vergeben.

Allerdings ist das "ROCK" im namen nicht unbedingt Programm. Wer auf Schrebbeln a la AcDc steht, wird hier nicht glücklich. Das "Rock" bezieht sich eigentlich lediglich auf die Wahl der Instrumente (Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboard). Natürlich alles in guter "Analogmanier". Dennoch, der Gebrauch dieser Instrumente lassen nicht automatisch ein Rocksound erklingen. Die Black Keys generieren eher eine sehr soulige Atmosphäre, was HipHop jedenfalls besser zu Gesicht steht als Rockmusik.

Zur Wahl der MC's kann man auch keine Kritik üben. Lediglich der 1. Track mit ODB (RIP) und Ludacris gefällt mir persönlich nicht. Der Rest ist allerdings 5 Sterne wert. Vor allem Mos Def & RZA gefallen mir sehr gut.

Was ich persönlich nur schade finde ist, dass die CD mit 11 Tracks ein wenig kurz ist.

Aber wie heißt es noch so schön, "Qualität statt Quantität"!

Ich hoffe in konnte helfen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Diese Ehe wird halten!, 29. August 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Blakroc (Audio CD)
Die Paarung von Rap und Rock hat wohl allerspätestens seit Run DMC und Aerosmiths "Walk this way" Mitte der 80er eine lange Tradition. Seitdem haben schon viele Acts sehr häufig versucht, beide miteinander sinnvoll und/oder effekthascherisch zu kombinieren, was dann zu Ausflügen von Künstlern von beiden Seiten in die jeweils andere führte und sich letztendlich mehr oder minder in eigenen hybriden Musikrichtungen und Bands manifestierte (Crossover, Nu-Metal o.ä. ; Rage against the Machine, Linkin' Park, Smoking Suckaz wit Logic uvm.). Auch bei diesem Projekt namens "Blakroc" geht man der Vermählung beider Genres nach, doch wie schlägt es sich im Vergleich zu den vielen anderen Vertretern dieser Art?

Um es vorweg zu nehmen: Erstaunlich gut! Die Black Keys, die hier auf eine sehr fein ausgewählte Delegation des HipHops trifft, versorgen ihre Gäste mit ebenso feinen und abwechslungsreich komponierten und arrangierten Instrumentals, die die typischen Gitarrenriffs wohldosiert und dramaturgisch an den richtigen Stellen auspacken. Ansonsten geht man mal in die psychedelisch atmosphärische Richtung, in der die Gitarren schräge heulen oder in eine funkig-bluesigere Stimmung, in der die Gitarrensaiten nicht sägen sondern entspannter erklingen. Dazu gesellen sich je nachdem auch mal lässige Keyboardeinspielungen wie bei dem großartigen "What you do to me" oder auch das ein oder andere Sample. Die eingespielten Drums klingen frisch und knackig und insgesamt hat das gesamte Album einen sehr lebendigen Livevibe. Hier hat man sich ganz offensichtlich einen Kopf gemacht, wie man sich musikalisch am besten auf seine Gäste hinzubewegen kann und das Ergebnis klingt alles andere als beliebig, Vocals und live Instrumentals gehen eine wunderbare Symbiose ein und schaffen etwas wirklich einzigartiges, das absolut abgehangen und lässig klingt und dennoch viel Freude macht. Es ist schlichtweg einfach nur gute Musik.

Überflüssig zu sagen, dass die geladenen Gäste zusammen mit Black Keys Sänger und Gitarristen Dan Auerbach auf der Vocalebene zu Glanzleistungen animiert werden. RZA, Raekwon, Billy Danze, Mos Def, Q-Tip, Jim Jones, Ludacris, Pharao Monch und der späte, aus dem Reich der Toten zurückgeholte Ol' Dirty Bastard lesen sich wie eine kleine All-Star Zusammenkunft und als Sahnehäubchen gibt es noch souligen Gesang von Nicole Wray obendrauf, die durch ihre Parts die jeweiligen Tracks zusätzlich veredelt und selbst noch eine klasse Solonummer spendiert bekam. RZA bringt mit "Tellin' me things" den wohl abgefucktesten Herzschmerzsong der letzten Zeit während er für "Dollaz & Sense" sogar einige Gitarrenelemente selber eingespielt hat (Beweis gabs auf youtube). Jim Jones' verkiffte Stimme passt perfekt in das instrumental Setting, genauso wie Mos Defs schräger Gesang und wenn Billy Danze bei "What you do to me" einsetzt, bekommt man den Eindruck eines Elefanten im Porzellangeschäft. Einzig NOE weiß nicht ganz zu überzeugen, allerdings ist das schlicht und ergreifend der Tatsache geschuldet, dass er wie ein Jay-Z Klon klingt.

"Blakroc" macht bei einer Spielzeit von effektiv etwas mehr als einer halben Stunde auch nach unzähligen Hördurchläufen einfach enormen Spaß. Die Kreativität, die alle Beteiligten mit eingebracht haben, ist sofort hör-und spürbar und zieht einen in den Bann und wenn der letzte Ton verklungen ist, dann ist die Benutzung der Repeattaste sehr wahrscheinlich.
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5.0 von 5 Sternen Respekt, 1. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Blakroc (Audio CD)
Hier wird wirklich nicht nur erfüllt was man sich unter der Fusion Blues/Rock und Hip Hop/Rap vorstellt, sondern es wird sogsar noch übertroffen. Einfach genial, diese Kombi zieht einen sofort in den Bann, kein flaches Rumgerappe mit ein paar anspruchslosen Riffs sondern richtig gut gemachte geniale "Cross Over" Musik, die sich ausschließlich ergebnisorientiert aufteilt und nicht nach dem Motto arbeitet "jetzt muss aber wieder n bisschen Hip Hop rein, sonst ist es zuviel Blues" sondern einfach aus jedem Sound von jedem die richtige Mischung gibt. Ich freu mich schon auf Blakroc 2, keine Anspieltipps, einfach kaufen!
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