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Produktinformation
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Ein Jahr nach Veröffentlichung des Originalfilms geht eine Gruppe von Blair-Witch-Anhängern (vier Auswärtige, die von einem schwer gestörten einheimischen Tourguide geführt werden) in den Wald außerhalb von Burkittsville, Maryland, auf eine Tour zu jenen Schauplätzen, die durch die vermissten Dokumentarfilmer Heather, Mike und Josh schaurige Berühmtheit erlangten. Nach einer versoffenen Campingnacht, in der Hoffnung mit der Hexe von Blair in Kontakt zu treten, wachen die Fünf auf, nur um festzustellen, dass ihr scheinbar unschuldiger Schlaf, auf irgend eine Weise gestört worden sein muss. Aber was ist wirklich vorgefallen?
Wer nun Spannung ersten Grades und einen schaurigen Showdown erwartet, ähnlich dem Höhepunkt des ersten Films, wird zutiefst enttäuscht werden. Nach ihrer Rückkehr zu einer stillgelegten Besenfabrik, nehmen sich die Fünf ihre Videotapes vor, um einige Antworten über die betreffende Nacht zu erhalten und machen den Rest des Films praktisch nichts anderes als sich gegenseitig anzuschreien und dabei etwas Blut zu vergießen. Der Dokumentarfilmer Joe Berlinger beweist definitiv, dass er besser beim nonfiktionalen Filmemachen bleiben sollte und die gesamte Besetzung spielt einfach nur schrill und unerfreulich, abgesehen von Kim Director als Goth-Mädchen, die als einzige ihre Rolle ernst zu nehmen scheint. --Mark Engelhart
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Mein Tip: Wer Filme wie "SCREAM" und "ICH WEISS WAS DU LETZTEN SOMMER GETAN HAST" mag, wird auch an BWP2 seine freude haben. Leute die den ersten BWP Film mochten, weil er sich voll und ganz im Kopf des Zuschauers abgespielt hat, sollten von BWP2 die finger lassen, weil dieser Film jede Illusion zerstört
Eine an sich so gute Idee: Die Verfilmung von Ereignissen, die sich möglicherweise nach dem 1. Blair Witch-Teil passiert hätten können... Und dann?
Die kopfschmerzenbereitende Kameraführung und die "schreckliche" Verschmelzung zwischen Halluzination der Protagonisten und der Realität, stellen dem Film das Bein
Es beginnt an sich gut: Man sieht (natürlich gefakte) TV-Ausschnitte, die über die Folgen des Films "The Blair Witch Project" berichten. Dann werden -wie im ersten Teil- Interviews mit einigen Einwohner von Burkittsville gezeigt.
Doch spätestens nach der Szene in der Parr-Ruine möchte man nur mehr abschalten und einen anderen Film einlegen!
Also, meine Empfehlung: Lieber den ersten Teil noch drei mal ansehen, bevor man sich diese DVD kauft!
Zu BW 2: Der Film ist genau das Gegenteil vom ersten Teil. Viel Blut, viel sichtbarer Gore, "richtig schön" gefilmt (nix da ruckelig oder so) mit einzelnen Ausnahmen, wo man wieder einen auf Pseudo-Doku macht. Allgemein hat mir der Film mehr Unterhaltung geboten als der erste, andererseits wurden die blutigen Szenen nicht nur auf den Moment währenddem beschränkt, man wurde schon mit einzelnen Zwischenschnitten auf ein kommendes Gemetzel aufmerksam gemacht, während noch "heile Welt" herrscht und noch gar nichts hexerisches vorgefallen ist, und diese plötzlich eingeblendeten Greuelszenen sind sowas von eklig und unmissverständlich klar auf Metzel aus, dass ich einerseits fast reihern musste, andererseits nicht wirklich gruselig betupft war. Genial umgesetzt finde ich den wahren Hexen-Terror, da haben sich die Macher wahrhaftig gruselige Special Effects einfallen lassen, um den Hexen-Horror unter die Haut fahren zu lassen! Diese Art von verzerrten und unklaren Umrisse menschlicher Gestalten, die schattenmässig und Halluzinationen gleich zu erkennen sind haben mir echten Grusel eingebrockt, in einem Masse, wie's beim ersten Teil erst beim "ShowDown" (ansatzweise) aufgekommen ist. Auch das Storytelling entspricht wahrem Hexen-Terror im Style "lass Dich ja nicht mit Hexenzauber ein oder Dein Ende ist auf jeden Fall IRGENDWIE beseelt." Die Figuren fallen diesem "Fluch" zum Opfer und scheinen während gewissen "BlackOuts" die Kontrolle über sich selbst zu verlieren. Um ihre mörderischen "Ausrutscher" auch beweisen zu können, greift man zurück auf den Doku-Touch des ersten Teils (was gefilmt wurde, wurde gefilmt und ist nicht anzuzweifeln) und integriert alle mögliche Arten von "echten" Kameras: Überwachungskamera, zufällig filmende Touristen etc. und hier wird's mir persönlich der Zufälle EINIGES zu viel. So viele Kameras und so viele Zufälle, dass gleich irgendwo so ein Ding das Geschehene aufzeichnet, ist ganz einfach doof.
Wie bereits erwähnt: kurze und blutige Andeutungen lassen einen schlimmes befürchten, aber meiner Meinung nach hätte man die Geschichte ganz einfach ohne diese Zwischenschnitte erzählen sollen. Für einen solchen Film ganz einfach zu viel Blut und zuviel in Fleisch hackenden Messern für die anfangs heile Welt. Ganz einfach ein blutiger Horrorfilm, der storymässig aber gut an den ersten Teil anknüpft und die Idee recht gelungen weiterführt, dass irgendwo DOCH noch etwas real sein könnte. Im Film selbst wird auch über den ersten Teil gerätselt, obwohl man inzwischen (auch IM Film) weiss, dass dieser ja "nur" ein Film und nicht wirklich ernstzunehmen ist. Von der Dosis "Psycho" und "Gore" aber nicht im (scheinbar) kultig-subtilen Masse wie der erste Teil... das absolute Gegenteil ist der Fall...
Als "Horrorfilm" klar besser als Teil EINS und WENN HALT SCHON einen 2ten Teil machen, dann ist dies eine sehr gute Lösung.
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