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The Blair Witch Project Special Edition (2 DVDs im Sammelschuber, inkl. "The Last Broadcast")
 
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The Blair Witch Project Special Edition (2 DVDs im Sammelschuber, inkl. "The Last Broadcast")

Heather Donahue , Michael Williams , Daniel Myrick , Eduardo Sánchez    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (275 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Heather Donahue, Michael Williams, Joshua Leonard
  • Regisseur(e): Daniel Myrick, Eduardo Sánchez
  • Komponist: Tom Cora
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Stereo)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 9. Mai 2000
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 161 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (275 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004THGC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 57.359 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Disc 1: Blair Witch Project incl. Curse of the Blair Witch

Ein jeder, der nach dem Anschauen eines Horrorfilms auch nur im entferntesten Probleme hat einzuschlafen, sollte um das Blair Witch Project einen großen Bogen machen. Dieser Film verursacht eine Gänsehaut, die für Tage bestehen bleibt. Der Respekt für den Effekt, den diese angeblich reale Dokumentation erzielt, gebührt den Filmemachern Daniel Myrick und Eduardo Sanchez, die drei junge Schauspieler (Heather Donahue, Michael Williams und Josh Leonard) mit einer Video- und Campingausrüstung ausstatteten und Fragmente einer Geschichte ins Gepäck steckten. Sie kutschierten die drei dann in einen Wald in Maryland, wo sie sie alleine ließen -- mit dem Auftrag, nach den Fragmenten des Buches den Film zu drehen. Dann begannen die Filmemacher die drei zu erschrecken und zu verwirren. All das wurde auf Video festgehalten. Klingt verrückt, aber es hat funktioniert. Über 130 Millionen Dollar hat der Film in den USA eingespielt, und das bei einem Budget von gerade einmal 40.000 Dollar!

Das Blair Witch Projekt führt uns auf die Spur von drei Filmstudenten, die eine Dokumentation über die legendäre Blair Witch in Burkittsville, Maryland, drehen wollen. Zuerst filmen sie ein paar Bauernlümmel (und erhalten dabei einige Informationen über die sagenumwobene Hexe), dann gehen die drei unter der Führung von Heather (die Schauspieler tragen im Film ihre eigenen Namen!) in den nahegelegenen Wald, in dem die Hexe angeblich leben soll. Von diesem Trip kehren die drei niemals zurück. Was wir, die Zuschauer, sehen, ist das "rekonstruierte" Material, das die drei der Nachwelt hinterlassen haben. Material, das nur bedingt erschlossen und verstanden werden kann. Die drei, so erfährt der Zuschauer, haben sich im Wald verirrt, wo sie von einer unbekannten Kreatur in Angst und Schrecken versetzt wurden.

Die Meisterleistung dieses Filmes besteht darin, dass man nie zu sehen bekommt, was die drei terrorisiert. Und dieser Terror ist schlimmer als der, den man für gewöhnlich zu sehen bekommt. Dieser Effekt wird durch die wackelnde, seekrankmachende "Kameraarbeit" verstärkt, die dadurch entstehende Atmosphäre des Filmes ist eine der bedrohlichsten, angsteinflößendsten, verstörendsten in der gesamten Geschichte des Horrorfilmes. Lediglich die langweiligen Dialoge stören in diesem Gesamtbild.

In den deutschen Kinos war der Film bei weitem nicht so erfolgreich, wie man sich dies erhofft hatte. Das hat jedoch vor allem damit zu tun, dass der Hype, der in den USA im Vorfeld des Filmes stattgefunden hat, in Deutschland ausgeblieben ist. So wurden in den USA schon Monate vor Kinostart Werbungen geschaltet, wurde die Homepage durch Werbung bekannt gemacht, womit das Gefühl erzeugt wurde, den Film gesehen haben zu müssen (überhaupt wurden mehrere Millionen Dollar in die Werbekampagne gesteckt -- so viel zu dem Thema, dass der Film als solches nur 40.000 Dollar gekostet hat).

Curse of the Blair Witch

Fragen Sie sich auch, wer diese "Blair Witch" eigentlich war; worum es bei dieser Legende aus Burkittsville im US-Bundesstaat Maryland überhaupt ging? Oder was denn die angehende Filmemacherin Heather eigentlich so sehr faszinierte und dazu führte, dass sie, Mike und Josh spurlos verschwanden? Lassen Sie sich all diese Fragen von Curse of the Blair Witch auf einmal beantworten, einem "Dokumentarfilm", der ursprünglich als absatzfördernde Marketingmaßnahme für den Film The Blair Witch Project für den Science-Fiction-Fernsehkanal "Sci-Fi Channel" produziert wurde. Curse of the Blair Witch ist völlig frei erfunden und befasst sich sowohl mit der Vergangenheit als auch mit der Gegenwart. Es bietet zahlreiche Informationen über den Blair-Witch-Mythos wie auch das Verschwinden von Heather, Josh und Mike. Man erfährt, dass die ursprüngliche Blair-Hexe eine gewisse Elly Kedward war, die 1785 beschuldigt wurde, sich des Blutes einiger Kinder bemächtigt zu haben. Sie wurde schließlich im strengen Winter in den Wald verbannt und dem Tod überlassen. Zu ihrem grausigen und blutigen Vermächtnis gehören verschwundene Kinder, verseuchtes Wasser, Männer mit aufgeschlitzten Bäuchen und ein Serienkindermörder, der behauptet, vom "Geist einer alten Frau" heimgesucht worden zu sein. Abgesehen vom etwas schwachen "Wochenschau"-Filmmaterial über den Serienmörder werden all diese faszinierenden Informationen auf überzeugende und äußerst beunruhigende Weise präsentiert.

Curse of the Blair Witch wird Sie womöglich mehr fesseln als der Film. Es beschwört die großartige "In Search of..."-Sensationsserie der Siebzigerjahre herauf, eine der wichtigsten Inspirationsquellen der Filmemacher Daniel Myrick und Eduardo Sanchez. Filmmaterial über die Suche nach Heather, Josh und Mike verleihen dem Ganzen die Atmosphäre eines Tatsachenberichts, werfen aber wenig Licht auf ihr mysteriöses Verschwinden oder ihre Persönlichkeiten. Im Grunde handelt es sich hier um einen Anreiz, den eigentlichen Film zu sehen. Trotzdem, The Blair Witch Project bot nur dürftige Informationen über die Legende, die den Wald von Burkittsville heimsuchte, und diese clever konstruierte Pseudo-Doku wird Ihr Wissen aus dem Film bestens ergänzen.

Disc 2:The Last Broadcast

Vergleiche mit The Blair Witch Project sind beim gänsehautauslösenden, komischen Pseudo-Dokumentarfilm der Filmemacher Stefan Avalos und Lance Weiler, dem einfallsreichen, satirischen The Last Broadcast, unausweichlich. Außer der Tatsache, dass er etwa zur gleichen Zeit gedreht wurde und allgemeine Anerkennung fand (wenn auch ohne Blair-Witch-mäßigen Marketing-Aufwand), erzählt auch The Last Broadcast die Geschichte der vom Schicksal verfolgten Mühen einiger Amateur-Filmemacher, die eine mysteriöse, mörderische Legende in einem düsteren Wald zurückverfolgen. Hmm -- kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor? Nun, eigentlich hat The Last Broadcast einen ganz anderen Ansatz zu dieser Grundidee -- einen, der mehr Medien-Know-how besitzt als Blair Witch.

Es stellt sich heraus, dass es sich hier um die jüngste Folge der Akte-X-ähnlichen Fernsehshow Fact or Fiction handelt, deren inkompetente Moderatoren (gespielt von Avalos und Weiler selbst) beabsichtigen, im Rahmen ihrer aktuellen Suche nach dem Bigfoot-ähnlichen "Jersey Devil" aus der Tiefe der Wälder New Jerseys live zu berichten. Sie schließen sich mit zwei Fans zusammen, die Sie online vom Computer aus unterstützten, und begeben sich mit ihrem Equipment in den winterlichen Wald. Nur einer, der unheimliche Jim mit den übernatürlichen Fähigkeiten (Jim Seward), kehrt zurück und wird prompt des Mordes an den drei anderen beschuldigt. Obwohl es auch Filmmaterial vorzuweisen hat, das von den "toten" Filmemachern stammt, ist The Last Broadcast in formaler Hinsicht viel mehr wie ein Dokumentarfilm aufgemacht, komplett mit einem übereifrigen, sensationslüsternen Moderator (David Leigh) und viel Background-Filmmaterial. Wir erfahren vom Vorleben der Opfer, den eingegangenen 911-Notrufen, dem Mordprozess, den von der Anklage übersehenen Unstimmigkeiten und der mühsamen Arbeit bei der Rekonstruktion des Filmbestands, die das Geheimnis über den wahren Mörder lüften könnte. The Last Broadcast, für ganze 900 Dollar ausschließlich mit Digitalkameras gedreht und auf Digitalsystemen geschnitten, kann sich sehen lassen und beweist einen scharfen, satirischen Blick beim Verulken der Medien -- Avalos und Weiler haben ihr Medium und ihre Botschaft fest im Griff. Der Film macht irgendwann eine scharfe Wendung, die den Zuschauer, der vom Vorangegangenen bezaubert war, entweder verärgern oder zumindest überraschen könnte. Aber sie ist kaum der Rede wert. Und im Gegensatz zu The Blair Witch Project, beantwortet The Last Broadcast alle mysteriösen Fragen, die es aufwirft. --Mark Englehart

Produktbeschreibungen

Kinowelt The Blair Witch Project S.E. (2 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 08.05.00

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hier kann man sich WIRKLICH gruseln, 26. August 2003
Von 
"kelene25" - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Blair Witch Project (DVD)
Dieser Film war eine sehr erfrischende Abwechslung zu den normalen Hollywood Blockbustern. Allein wie der Film entstand, ist mindestens genauso genial einfach, wie der Film selbst: Daniel Myrick und Eduardo Sanchez hatten die Idee, aus einer unheimlichen Legende eine Dokumentation zu machen. Sie suchten sich drei Studenten, die bereit waren einen Film zu drehen, gaben ihnen Kameras, eine rohe Skizze der Geschichte, und schickten sie für 8 Tage in die Wälder.

Diese 3 „Schauspieler" sind Heather Donahue, Michael Williams und Joshua Leonard. Sie haben ihre eigenen Namen im Film behalten, also sind die drei Hauptfiguren Heather, Mike und Josh. Sie wollen die Legende der Hexe von Blair dokumentarisch festhalten, und gehen dafür in den Wald. Anfangs machen sie sich über alles „Seltsame" lustig, doch schon bald merken sie, dass aus dem Spiel bitterer Ernst wird.

Möglicherweise bevorzugen einige Zuschauer die Special Effects, um so richtig erschreckt und geschockt zu werden. Beim Blair Witch Project sind Special Effects absolut überflüssig! Es muss auch nicht immer Blut im Spiel sein, um wirklich schocken zu können. Das hat Blair Witch Project sehr überzeugend bewiesen. Die Idee und Umsetzung von paranormaler Angst ist viel erschreckender, als irgendein Monster tatsächlich zu sehen.
Der Film dreht sich jedoch nicht um Monster oder Aliens...es geht um eine Hexe, die man zwar nicht sehen wird, aber von der man genau weiß, dass sie da ist. Die Effekte sind sehr spärlich. Man sieht keinen einzigen Mord geschehen, oder irgendeine gruselige Kreatur. In diesem Film ist es eher so, dass Dinge, die normalerweise nicht passieren, doch passieren, und das ist hier der „Anreiz" für die Angst.
Plötzlich kann einem das bloße zusammenschlagen von Steinen oder knisterndes Laub mitten in der Nacht viel mehr Angst einjagen als das furchterregendste Monster. Klingt unglaubwürdig? Vielleicht, aber wenn man sich dem Film hingibt, wird man sehr bald feststellen, dass die Psyche des Menschen nicht sehr belastbar ist.

Für manche ist das hysterische Rumgeschreie von Heather einfach nur nervig, für mich absolut nachvollziehbar - wie würde man sich selbst in so einer Situation fühlen? Würde man da nicht auch durchdrehen? Meiner Meinung nach äußerst realistisch dargestellt! Interessant ist auch, dass die eigentlichen Filmemacher, die die drei Studenten für den Filmdreh in den Wald geschickt haben, mitten in der Nacht in den Wald gegangen sind, und sie -ohne ihr Wissen- mit allen möglichen Tricks erschreckt haben, und so sind die Reaktionen der drei einfach nur absolut ehrlich.

Der Realismus in Kombination mit dem einfachen, ehrlichen Sound machen den Film zu einem Psycho-Trip, wie es kaum ein anderer Film schafft. Die Angst und der Horror Vom Blair Witch Project schleichen sich in den Kopf und in die Gedanken des Zuschauers.

Jedenfalls kann ich nur sagen, dass Blair Witch Project eine neue Richtung des Horror-Genres eingeschlagen hat, und dass das einer der wenigen Filme ist, der mich mal so richtig erschrecken konnte, und bei dem ich mich wirklich gegruselt habe. Ich kann diesen Film wirklich nur empfehlen!!

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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einzigartiger, perfekter Schocker!!, 29. August 2002
Von 
hankcgn "hankcgn" (köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: The Blair Witch Project [VHS] (Videokassette)
Vorab sei gesagt, dieser Film spaltet generell den Cineasten in 2 Lager, entweder man liebt oder hasst ihn. Man kann in diesem Streifen langweiliges, Handkamerawackeln, hysterisches Gekreische und minutenlange Schwärze erkennen und sich denken, was n Müll, ich aber fand ihn äusserst interessant, da so noch nie vorher gesehen, die Darsteller agierten sehr authentisch, da gehört hysterisches Gekreische nun mal dazu. Des weiteren ist die einfache aber sehr mitreissende Story psychologisch sehr geschickt aufgebaut und ging mir jedenfalls in den letzten 20 Minuten total an die Nerven, was bis dato noch kein einziger Horrorfilm geschafft hat. Der wahre Horror entsteht in der eigenen Phantasie, die durch die Machart und die Story dieses Streifens nachhaltig stark involviert wird. In letzter Zeit habe ich auch nicht das starke Bedürfnis, im Dunkeln durch den Wald zu spazieren. Ein einzigartiger Film, ein Marketingprojekt? Egal, aber ein verdammt unheimliches. Genial.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Horror mit primitivsten Mitteln - sehr realistisch!, 4. Juni 2003
Von 
MaBo "M.B." - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: The Blair Witch Project (DVD)
Ich war wirklich überrascht, als ich diesen Film um ersten Mal sah. Alles wurde mit einfachen Kameras gefilmt und soll ja auch das Originalmaterial von Studenten darstellen. Diese Art des Horrorfilms vermittelt die Brisanz und Spannung wesentlich besser als normale Horrorfilme!
Zwar bleiben brutale Szenen aus, was aber durchaus gut ist, weil dadurch die Phantasie des Zuschauers auch nach Ende des Films angeregt wird, was sich eigentlich genau zugetragen haben mag.
Einfach genial!!!
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