Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bester Teil der Trilogie, 7. Dezember 2010
Wie schon Teil 1 geht es in "Blade 2" direkt mit einem flotten Tempo mit sehr guten Kampfszenen los, was sofort in den Film rein zieht als Zuschauer. Etwas hanebüchen ist die Art, wie man Blades Waffenmeister Whistler wieder zurück holt. Litt er doch in Teil 1 an Krebs und erschoss sich letztlich selbst, nachdem er von Vampiren in die Mangel genommen wurde. Doch aufgrund von Whistlers knurriger Art, die für viel Humor sorgt, ist man schließlich wieder froh, dass er wieder da ist. Das war wohl den Filmemachern klar, dass er ein Gewinn für die Filme ist, dass man diesen Weg ging, ihn wiederzubeleben. Man merkt "Blade 2" ein deutlich höheres Budget im Vergleich zu Teil 1 an, was ihn in Punkto Ausstattung und Optik allgemein deutlich hochwertiger aussehen läßt. Bezüglich der Story ist es gelungen, die Vampirthematik ebenfalls wieder mit neuen Impulsen zu versehen mit einem Feind, der Menschen UND Vampiren gefährlich wird. Allerdings muss ich zugeben, dass mich die Fähigkeit der Reapers, ihr Kinn zu spalten, unwillkürlich an die gleiche Fähigkeit bei den Predators in "Predator" erinnert. Eine coole Idee für den Film ist auch das Bloodpack. Das Blade zwangsläufig hier nicht allein arbeitet, sorgt für viel mehr Action. Herausragend bei dieser Truppe ist ohne Frage Ron Pearlman als Reinhardt. Die beeindruckendsten Kämpfe hat natürlich, wie es richtig ist, weiterhin Blade. Das Action-Highlight des Films ist ein Kampf von Blade und dem Bloodpack in der Kanalisation gegen dutzende von Reapers. Zudem gibt es als Würze in dem Film noch ein paar gelungene Storytwists inklusive eines recht emotionalen Ausgangs der Mission für Blade im Bezug auf das weibliche Mitglied des Bloodpacks. Doch die letzte Szene des Films ist dann wieder humorvoll.
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3.0 von 5 Sternen
Blade II, 10. Februar 2012
Schicker Action-Horror-Film von Guillermo Del Toro. Del Toro nutze diesen Film zwar nur, um eigene, unabhängige Filme selbst zu produzieren, bringt hier jedoch seine Ideen und auch seine Faschismusthematik mit rein, die in seinen Filmen imemr eine Rolle spielt. Der Martial-Art-Stil, der schon im erste Teil dieser Trilogie eine Rolle spielte, nimmt hier durchaus noch zu, bis hin zu längeren Schwertduellen zwischen Blade und anderen Vampiren und Kung-fu-Kämpfen. Beeindruckende Farbthematik, die Del Toro hier nutzte. Ausschließlich zwei Farben werden hier verwendet - Blau und Rot, die einen Kontrast bilden, eine kalte und eine warme Farbe. Der Film ist düster aber gut fotografiert und legt wert auf Technik und Effekte (z.B die Mutationen der neuen Vampirrasse). Definitiv der beste Film der Reihe! Bild- und Soundqualität der DVD sind gut, der Film liegt hier in Breitwand und ungeschnitten vor. Neben der deutschen ist die englische Tonspur mit deutschen Untertiteln vorhanden. Als Bonusmaterial gibt es einige kürzere Dokumentationen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Mr. "Cool" vs. del Toro, 7. März 2011
Die Frage, die sich mir im Nachhinein stellt, ist die Frage: Was überwiegt? Ein einfach nur schlechter, eindimensionaler Wesley Snipes mit Sonnenbrille oder der glänzende Regisseur Guillermo del Toro, der seine Brille nicht trägt, um cool zu wirken(Hellboy, Pans Labyrinth)? ich bin zum Schluss gekommen, dass es sich in der Waage hält. Natürlich hat auch del Toro keine Bestleistung erbracht, so hätte er dem Film auch noch etwas mehr Tiefe geben können und ausserdem hat er diesen Hang zu gekünstelten Toden (Nehmt eine Stoppuhr und stoppt, wie lange die Hauptpersonen brauchen, um zu sterben). Aber immerhin hat er ein solides Werk geliefert mit guter Spannung und sehr viel Einfallsreichtum was die Gestaltung und Atmosphere angeht. Dagegen Wesley Snipes mit einer bande von (größtenteils) Aushilfsschauspilern, der ausser den einigermaßen soliden Kämpfen keinerlei schauspielerisches Talent hat. Immerhin gibt es nicht viel mehr, was ich wirklich zu kritisieren habe. Im allgemeinen mag ich Vampirfilme nicht besonders (Underworld, Van helsing), aber Blade 2 hat mir gut gefallen, zumal ich den ersten Teil nicht erste sehen musste, um der "hoch anspruchsvollen Handlung" folgen zu können. Spass beiseite, die Handlung war de facto nicht schlecht, ein bisschen gradlinig, aber doch mit ein- zwei Wendungen, wenn auch teils vorhersehbar, doch unterhaltend, spannend. Fazit: Zwar nicht anspruchsvoll oder ein Meisterwerk, dafür aber viel besser als andere Hollywoodkatastrophen
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