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Blade Runner Taschenbuch – 1. September 2002


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (1. September 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453217284
  • ISBN-13: 978-3453217287
  • Originaltitel: Do Androids of electric sheep
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 65.377 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Der Abspann im Kino ist gelaufen und man hat gerade einen phantastischen Science Fiction-Film gesehen. Was tut man also? Man rennt in den Buchladen und besorgt sich den Roman dazu. In diesem Fall war das Philip K. Dicks Blade Runner, der anläßlich des erfolgreichen Films sogar seine Umbenennung vom ursprünglichen "Träumen Roboter von elektrischen Schafen?" über sich ergehen lassen mußte.

Das tat dem Buch aber keinerlei Abbruch. Im Gegenteil: Der Roman, immerhin bereits 1968 geschrieben, fesselt einen mindestens genauso wie der Film! Auch als Buch ist die Geschichte des Androidenjägers Deckard, der auf einer trostlosen und ökologisch ruinierten Erde einem brutalen Job nachgehen muß extrem spannend, und zudem etwas anders erzählt als im Film. Dick legte andere Schwerpunkte und seine Story ist noch düsterer als der schon nicht gerade aufmunternde Film. Deckard zerbricht an seinem letzten Auftrag, vier entflohene Andys (oder "Replikanten", wie sie im Film heißen) zu jagen. Das Schlußbild, in dem er eine vermeintlich lebendige Kröte als Maschine erkennt, zeigt einen völlig desillusionierten Blade Runner.

Deckard ist letzten Endes genauso ruiniert wie sein Umfeld -- eine ernüchternde Zukunft, die Dick da entwirft, und die alles andere ist als eine schöne neue Welt. Der Roman ist ein absoluter Höhepunkt der düsteren Science Fiction, und man kann (und sollte eigentlich auch) das Buch vor dem Kinobesuch lesen. Der Film ist dann eine hervorragende Ergänzung und beides ist Beleg dafür, wie gut Science Fiction sein kann. Bei mir war es nun umgekehrt, aber dafür hat mich der Film dann zu einem begeisterten SF-Leser gemacht.--Joachim Hohwieler -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Philip K. Dick, 1928 in Chicago geboren, schrieb schon in jungen Jahren zahlreiche Stories und arbeitete als Verkäufer in einem Plattenladen in Berkeley, ehe er 1952 hauptberuflich Schriftsteller wurde. Er verfasste über hundert Erzählungen und Kurzgeschichten für diverse Magazine und Anthologien und schrieb mehr als dreißig Romane, von denen etliche heute als Klassiker der amerikanischen Literatur gelten. Philip K. Dick starb am 2. März 1982 in Santa Ana, Kalifornien, an den Folgen eines Schlaganfalls.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von pholker HALL OF FAME REZENSENT am 23. September 2002
Format: Taschenbuch
Der "Blade Runner" ist mit Sicherheit der mit Abstand bekannteste Roman von Philip Kindred Dick, was er vor allem seiner Verfilmung durch Ridley Scott im Jahr 1982 verdankt. Diesen Film hat Dick leider nie in seiner endgültigen Fassung sehen können, denn er verstarb zu jener Zeit an den Folgen mehrerer Schlaganfälle.
Zur Story: Der Androidenjäger Rick Deckard übernimmt den Auftrag, sechs vom Mars auf die Erde geflüchtete Androiden aufzuspüren und zu eliminieren, denn diese haben auf ihrer Flucht mehrere Menschen umgebracht. Vom ausgesetzten Kopfgeld will er sich und seiner depressiven Frau ein lebendiges Tier kaufen, nachdem sein elektrisches Schaf einen Defekt erlitten hat. Denn Tiere sind nach dem letzten totalen Krieg zum absoluten Statussymbol geworden - der radioaktive Niederschlag hat die meisten Tierarten aussterben lassen und die überlebenden selten und kostbar gemacht.
Die Androiden auf Ricks Liste gehören jedoch zu einem neuen Typus namens Nexus 6, der äußerlich nicht mehr von Menschen zu unterscheiden ist - lediglich ein Empathietest kann den Unterschied deutlich machen. Hinzu kommt, dass manchen Androiden falsche Erinnerungen eingegeben werden, so dass sie selbst nicht mehr wissen, dass sie Androiden und keine Menschen sind. Die zwischendurch auftauchende Frage "Wer ist Mensch und wer ist Imitation" ist somit vorprogrammiert. Rick Deckards Jagd nach den Kunstmenschen wird eine Jagd nach der eigenen Wahrhaftigkeit und der Sinngebung seines Handelns...
Ganz anders als im Film, wird hier nicht allein der Schwerpunkt auf die Androidenjagd an sich gelegt, sondern das psychologische Profil eines Menschen gezeichnet, der in einer zerstörten und aus den Fugen geratenen Welt nach einem sinnerfüllten Dasein strebt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 16. Oktober 2010
Format: Taschenbuch
Das ist wieder mal so ein Buch, das im Bücherregal keinerlei Staub ansetzt. Philip K. Dicks -Blade Runner- ist ein Klassiker des Genres. Bei uns vielmehr dadurch bekannt, dass Ridley Scott den Stoff 1982 mit Harrison Ford in der Hauptrolle verfilmte. Falls sie den Film gesehen haben, lohnt es sich trotzdem das Buch, aus dem Jahr 1968, zu lesen, denn: Es gibt gewaltige Unterschiede. Scott hat sich das Gerüst aus Dicks Roman geschnappt, mehr nicht. Er ließ ganze Handlungsstränge weg und veränderte einiges. Dabei blieb die Grundaussage von Dicks Stoff stehen, aber die Details reduzierten sich gewaltig. Dick, der 1982 starb, war ein Visionär und Vielschreiber. Über 100 Shortstories und 30 Romane ließ er zurück. -Blade Runner- ist das literarische "Sahnestück" seines Nachlasses.

Im Jahr 1992 ist die Erde nach einem Atomkrieg kaum noch bewohnbar. Ein Teil der Menschheit wandert zum Mars aus. Zum Schutz werden den Auswanderern Androiden zur Seite gestellt. Sie dürfen die Erde nicht wieder betreten. Für diejenigen Androiden, die das doch tun, werden spezielle Kopfgeldjäger ausgebildet, die Jagd auf die Androiden machen. Rick Deckard ist einer von ihnen. Deckard erfüllt seinen Job ohne wenn und aber. Als er jedoch eine Affäre mit der Androidin Rachel Rosen beginnt, ändert sich seine Weltsicht. Deckard weiß nicht, wie er seinen Job noch ausführen soll. Und das in einer Situation, in der er sechs gefährliche Androiden zur Strecke bringen muss. So wird Deckard hin und her gerissen und landet zum Schluss doch zwischen den Fronten. Ein Spiel auf Leben und Tod beginnt...

-Blade Runner- ist eine der besten Endzeitstories, die je den Kopf eines Schriftstellers verlassen hat.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT am 8. November 2008
Format: Broschiert
In dieser Zukunftsvision aus dem Jahr 1969 hat die Welt den Dritten Weltkrieg bereits hinter sich und ist radioaktiv verseucht. Die meisten Tierarten sind ausgestorben, nur wenige Menschen haben überlebt und fristen in riesigen leeren Städten ein kärgliches Dasein. Über "Stimmungsorgeln", Automaten, die Gefühle manipulieren können, entfliehen sie der Realität. In dieser Welt jagt der Kopfgeldjäger ("Blade Runner") Rick Deckards in den 1990ern Androiden. Diese lassen sich inzwischen kaum mehr von Menschen unterscheiden, entfliehen ihren Besitzern und mischen sich illegal unter die Menschen. Als in San Francisco eine Gruppe Nexus-6, des allerneusten Modells, untertaucht, erhält er seinen bislang schwersten Auftrag. Er hat es nicht nur mit einer überragenden Intelligenz zu tun, sondern in dieser Welt, in der die Menschen zunehmend leben wie Roboter und Roboter wie Menschen, wird die Jagd zu einem ethischen Problem.

Die Atmosphäre ist durchgehend düster und trist, und Dick schreibt so trocken und realistisch, dass die absurden Zustände fast alltäglich wirken. Insgesamt fand ich die Geschichte schön, aber auch nicht so spektakulär, dass man sie nun unbedingt gelesen haben muss. Die 5 Sterne bewahr ich mir daher noch für andere SF-Bücher auf. Das Buch war die Grundlage für den gleichnamigen Film mit Harrison Ford, der mir leider nicht mehr in Erinnerung ist. Meine Ausgabe enthielt eine Reihe von S/W-Bildern aus dem Film.
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