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Blade Runner 2.
 
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Blade Runner 2. [Broschiert]

K. W. Jeter
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 316 Seiten
  • Verlag: Heyne (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453152069
  • ISBN-13: 978-3453152069
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.036.489 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Macht sich ein Autor an die Fortsetzung eines Klassikers, so muß er sich gefallen lassen, daß die Meßlatte für sein Buch hoch angelegt wird. Und ein Klassiker ist der Blade Runner von Philipp K. Dick als Buch ebenso wie als Film. Erfreulich, daß es K. W. Jeter tatsächlich geschafft hat, die Geschichte um den Replikantenjäger Deckard runde 30 Jahre nach der Erstveröffentlichung in der Tradition Dicks weiterzuführen:

Deckards schöne Tage nach seiner Flucht mit Rachael waren nur von kurzer Dauer, denn schon bald mußte er die Replikantin meistens in einer Art künstlichen Todesschlaf halten, um ihre eingebaute Lebensdauer zu verlängern. Dann spürt ihn auch noch die Tyrell Corporation in der Wildnis auf und er wird in eine neuerliche Replikantenjagd verstrickt.

Sarah Tyrell nämlich, Nichte des Firmengründers und zu Deckards Leidwesen Rachaels Templant, also ihr lebendiges Vorbild, eröffnet ihm die Existenz eines verborgen gebliebenen sechsten Replikanten, den er damals nicht getötet hat. Der Ex-Cop übernimmt widerwillig den Auftrag, diesen Kunstmenschen "in den Ruhestand zu versetzen". Im Laufe seiner Arbeit beginnt sich die Replikantenjagd als große Verschwörung herauszustellen. Vieles von dem, was Deckard für selbstverständlich hielt, erweist sich als Trugschluß, wie der angeblich unmanipulierbare Voigt-Kampff-Replikantentest. Zu allem Überfluß erfährt Deckard außerdem, daß die von ihm getötete Replikantin Pris eigentlich ein Mensch war. Jetzt wird er auch noch wegen Mordes gesucht. Keine gute Ausgangsbasis, um seinen Auftrag rasch zu erledigen und wieder zu Rachael zurückzukehren.

Den fließenden Anschluß an den Originalroman hat Jeter geschafft, indem er geschickt die Widersprüche und Ungeklärtheiten des Ursprungsbuches dazu benutzt, eine eigene spannende Geschichte zu entwerfen. Sicherlich fehlt diesem Buch die innovative Kraft des Originals, aber das ist bei Fortsetzungen fast unvermeidlich. Trotzdem klärt die düstere Geschichte einige Sachverhalte um den Blade Runner und erweist sich als sehr lesenswert, was bei Fortsetzungen bei weitem nicht immer der Fall ist. --Joachim Hohwieler

Kurzbeschreibung

Rick Deckard wurde zuletzt gesehen, wie er versuchte, mit der schönen Replikantin Rachael aus Los Angeles zu flüchten. Wie alle Androiden hat Rachael eine eingebaute Lebenserwartung von nur vier Jahren, und Deckard versucht verzweifelt, sie zu retten.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Frechheit von Heyne 19. März 2001
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Blade Runner 2 hätte mir wieder erwarten gefallen. Schade, dass er sich mehr am Film, als am Buch von P.K. Dick orientiert. Trotzdem, es wäre unterhaltsame Science Fiction gewesen. Wäre... Wenn Heyne nicht die Frechheit besessen hätte, ein scheinbar völlig unrezensiertes Buch auf den Markt zu werfen. Ein derartiges Sammelsurium von Rechtschreibfehlern in der ersten Auflage, das teilweise offensichtlich auf der falschen Handhabung eines Rechtschreibprogramms beruht sollte sich ein Verlag wie Heyne verkneifen. Ich hätte dem Buch drei Sterne gegeben, aber die ganzen Fehler machten das Lesevergnügen zu einem Lesekrampf.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Typische Serienunterhaltung 10. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Wer anspruchslose Unterhaltung, auf dem Niveau jener Endlos-Serien die den Markt überschwemmen lesen will, liegt bei diesem Roman wohl richtig. Das Fehlen jeglicher Innovation und das beharrliche Recycling des Films, das K.H Jeter betreibt, lassen das Interesse eines von Philip K. Dick verwöhnten Lesers schnell gegen Null sinken. Dem kreativen Aufwand einer eigenen Charakter Erschafffung scheinbar aus dem Weg gehend, benützt K.H. Jeter dieselbe Palette an Personen, die wir schon aus dem Film kennen. Jene wenigen Figuren, die tatsächlich neu vorkommen, wirken aus Mangel an Tiefgang wie graue Fließbandprodukte. Die brennende Frage, wer nun Replikant ist und wer nicht, die dem Buch zumindest einen Hauch von Anspruch verleiht, hat sich schon lange vor K.H. Jeter jemand gestellt (Philip K. Dick), so das er auch diese Lorbeeren nicht für sich beanspruchen kann.

Um als geistiger Nachfolger Philip K. Dick's zu gelten (laut Buchumschlag), gehört wohl mehr dazu, als bloß die Suppe, die jemand anders zubereitet hat, etwas umzurühren. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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Ein echter Blade Runner 20. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Natürlich ist es nicht Philip K. Dick der hier schreibt. Das ist zum einen sicherlich schade, auf der anderen Seite aber schafft es Jeter die schon vor langer Zeit von Dick erschaffene Welt der nicht allzu fernen Zukunft mit ihren Replikanten, den Gen-Manipulatoren und Mega-Städten geschickt aufzugreifen und die Geschichte des Blade Runners Deckard weiter zu erzählen. Hier kommt vielleicht ein wenig Kritik ins Spiel, denn das Buch orientiert sich mehr an der Film-Version des Blade Runner als an Dicks Kurzgeschichte „Do Androids dream of Electric Sheep?". Da aber Film wie auch Kurzgeschichte jeweils für sich genial sind und Jeters Titel sich auch mehr auf den damaligen Filmroman bezieht, als auf Dicks Geschichte, ist das ein Punkt den man verschmerzen kann. Es gibt ein Wiedersehen mit dem guten alten Deckard natürlich, mit Rachel und ... Überraschung ... auch mit Roy Batty, dem Anführer der Replikanten-Riege aus dem ersten Teil. Dabei ist die Geschichte wieder düster und schwarz und voller spannender Wendungen. Jeter ist ein Meister seines Faches und es regt sich in einem die stille Hoffnung, die Schauspieler mögen nicht zu schnell altern oder ein Produzent möge möglichst schnell zu dem Entschluß gelangen, dieses Buch bald zu verfilmen. Das Potential für einen guten Film findet man allemal auf den gut 250 Seiten. Aber auch zum Lesen ist der Stoff prima geeignet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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