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Blade: Die Jagd geht weiter - Staffel 1 [4 DVDs]
 
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Blade: Die Jagd geht weiter - Staffel 1 [4 DVDs]

Sticky Fingaz , Jill Wagner , Peter O'Fallon , Michael Robison    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 17,66
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Produktinformation

  • Darsteller: Sticky Fingaz, Jill Wagner, Jessica Gower
  • Regisseur(e): Peter O'Fallon, Michael Robison, John Fawcett, Félix Enríquez Alcalá, Alex Chapple
  • Komponist: Ramin Djawadi
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 4
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 9. November 2007
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 544 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000VWP2M8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.355 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

OFDb.de

Diese Kritik bezieht sich auf die komplette erste Staffel, ist aber garantiert Spoilerfrei.

Nach Beendigung der Film-Reihe um den kultigen Marvel-Vampirjäger Blade entschied sich David S. Goyer für eine TV-Serie mit seinen schwarzen Goldjungen. Die Serie wird ausgestrahlt auf Spike TV, einem jungen Sender der ganz auf moderne Kost setzt. Mit "Blade" hat man ein viel versprechendes Zugpferd am Start und die Einschaltquoten der ersten Staffel waren überaus gut.

Die Produktionsstandards sind sehr hoch und man sieht in jedem Detail das viel Geld in die Umsetzung der Serie geflossen ist. Sowohl die perfekte Ausstattung als auch die hervorragenden Special Effects zeugen von hohem Budget. Zwölf Folgen umfasst die erste Staffel, die einer Storyline folgt, der Pilotfilm geht fast 90 Minuten und die weiteren Folgen jeweils ca. fünfundvierzig Minuten. Regie führte bei allen Folgen TV-Routinier Peter O'Fallon, der seine Sache mehr als gut erledigte, seine straffe und konsequente Inszenierung zeugt von langer Erfahrung und handwerklicher Versiertheit.

Die Drehbücher sind zwar nur selten wirklich originell, passen sich aber gut dem Geist der Kinofilme an und verwässern die Story nicht. Durch ihre komplexen Geschichten und intelligenten Twists haben sich die Filme ebenfalls nie ausgezeichnet, sondern durch die unterkühlte Ästhetik die genau den Geschmack des modernen Publikums trifft.

Als Blade konnte man natürlich nicht wieder Wesley Snipes verpflichten, was aber nicht viel ausmacht. Schließlich braucht es für die Rolle keinen großen und unverwechselbaren Schauspieler, sondern lediglich einen schwarzen, muskulösen sowie enorm charismatischen und coolen Typen der auch in den Martial Arts-Szenen überzeugen kann. Mit Sticky Fingaz (Kirk Jones) hat man eine ideale Besetzung gefunden: Der Hip Hop - Star ist schon lange mit seiner Kultband ONYX bekannt für aggressiven und authentischen Stil, fernab von Designer-Gangster Gehabe a la 50 Cent und Konsorten. In der Hauptrolle wirkt er genauso fabelhaft wie schon in zahlreichen Musikvideos oder Nebenrollen in Kinofilmen (z.B. in "Dead Presidents" oder "Clockers").

Atmosphärisch kommt die Serie sehr düster daher, was aber sehr gut wirkt. Mehr auf ein erwachsenes Publikum zugeschnitten als vergleichsweise "Buffy". Auflockernden Humor gibt es nur sehr sparsam dosiert, meistens bestehend aus zynischen Onelinern Blades. Der witzigste Charakter ist ohne Frage Blades bester Freund (oder sozusagen sein Robin) Shen, wunderbar gespielt von Nelson Lee.

Eine weitere wichtige Figur ist natürlich Ober-Fiesling Marcus van Sciver, ebenfalls sehr gut dargestellt von Nachwuchstalent Neil Jackson. Dieser hat viel vom jungen Ryan Phillipe und erscheint perfekt für die Rolle des eiskalten, arroganten, aber natürlich auch intelligenten und charismatischen Aristokraten. Den nötigen Sex-Appeal bekommt die Serie durch die beiden wichtigen weiblichen Hauptcharaktere:

Krista Starr (Jill Wagner) versucht den Mord an ihrem Zwillingsbruder aufzuklären, wird aber im Auftrag von Marcus van Sciver in den Vampir-Klan gezogen und ebenfalls zu einem Geschöpf der Nacht gemacht. Dabei hat sie ein wechselhaftes Verhältnis zu Blade, welches eine stetige Entwicklung innerhalb von Season 1 durchmacht. Wie ihr Bruder zuvor arbeitet auch sie als verdeckte Informantin im Klan. Die zweite weibliche Hauptrolle spielt Jessica Gower als Chase, eine Vampirin aus van Scivers Klan, doch auch diverse andere Frauen in kleinen bis unwichtigen Rollen sind optisch sehr attraktiv und werten die Qualität weiter auf.

Schon die erste Szene im Pilotfilm zeigt wohin die Richtung geht: Harte Unterhaltung ohne viel Tiefgang, dafür mit umso mehr bösem Sarkasmus. Schnelle Schnitte, Martial Arts und comichafte Atmosphäre, gepaart mit einer ansprechenden Story und besetzt mit fähigen Schauspielern. Aufwendige Kamerafahrten unterstützen das flotte Tempo und gerade die Action-Szenen sind aufwendig gefilmt. Ansonsten herrschen teilweise fast schon gotische Bildkompositionen und es gibt einige surrealistisch in Szene gesetzte Traumsequenzen.

Auch der Gewaltfaktor ist überraschend hoch, da gibt es nichts zu meckern. Viel Blut und viele Vampir-Explosionen (im Stil der Filme), Blade muss allerdings auch einiges an Prügel einstecken. In einer Folge wird er sogar entführt und brutal zusammengeschlagen, unter der Leitung von Bokeem Woodbine in einer wirklich fiesen Rolle. Insgesamt ist er in zwei Folgen zu sehen und der einzige prominente Nebendarsteller der mir aufgefallen ist.

Die Story erstreckt sich komplett über die gesamte erste Staffel und die Folgen sollten nicht verpasst werden. Um die Geschichte zu verfolgen darf man keinesfalls eine Episode versäumen. Raum wird nicht nur dem routiniert erzählten Plot gegeben sondern auch den Charakteren.
So lässt man sich Zeit für viele Nebenplots und für eine tragische Familiengeschichte rund um den Charakter Krista Starr. Jede Episode hat im Gegenzug aber genug Action zu bieten um für ausreichend Tempo und Unterhaltung zu sorgen.

Zum kleinen Kritikpunkt wird die manchmal erschreckend niedrige Präsenz von Blade selber, teilweise verkommt die eigentliche Hauptfigur schon fast zur Nebenfigur weil es so viele Nebenplots gibt. Blade kommt noch wortkarger daher als schon in den Filmen und hat generell weniger Text als alle anderen wichtigen Darsteller. Das mag zum Charakter des Superhelden passen, ein wenig störend erweist sich das manchmal schon.

Zum Soundtrack: Dieser weicht ein wenig ab von den Electro-Tracks (sind aber auch noch reichlich vorhanden) und ist etwas breiter gefächert. Natürlich gibt es Hip-Hop und Industrial, jedoch auch viel instrumentale Originalmusik und öfters mal Pop, Rock oder harten Metal zu hören. Insgesamt ist der Einsatz von Musik zumeist sehr stimmig und geschmackvoll.

Unterstützt wird Sticky durch seine stylische Oakley-Brille, die er so gut wie nie abnimmt und durch seine dicke Harley Davidson. Diese wurde (wie die Brille wahrscheinlich auch) extra für die Serie entworfen und macht einen guten Eindruck. Die Waffen sind dieselben geblieben und Sticky macht auch in den Kampfszenen eine gute Figur. Insgesamt ist er mindestens so grimmig und zynisch wie schon Wesley Snipes in den Kinofilmen.

Wie man die Handlung zeitlich einordnen soll ist mir nicht klar geworden, spielt aber meines Erachtens keine große Rolle. Es gibt keine Anzeichen dafür ob der Film nach, zwischen oder vor den Filmen spielen soll, es werden bewusst wenige Verbindungen aufgebaut. Einige Ausnahmen wie Ausschnitte von Blades Geburt aus dem ersten Teil sind zwar vorhanden, in ihrer Anzahl aber spärlich.

Nach dem von Kritikern zerrissenem letzten Teil der Trilogie, "Blade: Trinity" wirkt die Serie wie die Auferstehung eines gefallenen Helden. In einer Zeit in der viele TV-Serien (z.B. "Desperate Housewives" oder "Nip/Tuck") mittlerweile attraktiver, unterhaltsamer und qualitativ hochwertiger sind als so mancher groß produzierter Film, war es ein cleverer Entschluss es mit einer aufwendigen TV-Version zu versuchen. Die hintergründige Genialität und Komplexität eben genannter Serien erreicht "Blade" zwar nicht, will aber auch gar nicht darauf hinaus. Und für glatt polierte TV-Action dürfte diese Serie nun erstmal das Maß aller Dinge sein.

Fazit: Eine viel versprechende erste Staffel, die Appetit auf mehr macht. Sticky Fingaz ersetzt Snipes absolut adäquat und die Optik kann fast mit Kino-Blockbustern mithalten. Mit Sicherheit wird "Blade" auch hierzulande ein großer Erfolg im Fernsehen beschert sein. Das hohe Niveau das der rasante Pilotfilm vorgibt kann aufrecht erhalten werden und die erste Staffel ist, trotz kleinen Schönheitsfehlern, als rundum gelungen zu bezeichnen.

--- COPFKILLER

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Blade Die Jagd geht weiter - Vol.1 DV

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Blade - Die Jagd geht weiter..., 5. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Blade: Die Jagd geht weiter - Staffel 1 [4 DVDs] (DVD)
Ich bin ein großer Fan der "Blade-Kinoflime" und weigerte mich bisher die Serie zu gucken, da ich nur negatives über sie hörte und las. Als dann die gesammte Box bei Müller im Angebot war, kaufte ich sie dennoch. Ein billiger Preis und nach 13 Folgen abgesetzt. Dementsprechend eingestellt begann ich den Pilot zu schauen.

Die grobe Handlung ist schnell erzählt. Krista, eine junge Kriegsveteranin kommt zurück nach Detroid, da ihr bruder Zack dort auf mysteriöse Weise ermordet wurde. Schnell findet sie heraus, dass an Zacks Tod etwas nicht stimmt und fiese Blutsauger ihre Finger bzw. Zähne im Spiel hatten. Während ihrer Ermittlungen, trifft sie auf Blade und seinen kumpel Shen, die sich in detroid ein neues versteck eingerichtet haben. Schnell arbeiten Blade und Krista zusammen um dem Bösewicht Marcus Vince Sciver das Handwerk zu legen. Doch dies geschieht hier auf eine völlig neue Weise. Krista wird gebissen und somit selbst zum Vampir. Blade versorgt sie mit seinem Serum und schleust sie im Haus von Chethon ein, dessen Leiter niemand geringeres ist als Marcus Vince Sciver. Genau das ost das interessante. Durch Krista erfährt der Zuschauer viel über die Vampire, ihr Leben, ihre Politik etc. Das Schwarz-Weiss Prinzip verschwindet hier und die Grenzen zwischen mensch und Vampir werden immer kleiner. Ich will nicht zu viel verraten, aber lasst euch gesagt sein Blade - Die Jagd geht weiter ist Handlungstechnisch auf aller höchstem Niveau. Auch der gute alte Blade selbst wird nicht vernachlässigt und somit werden viele Rückblenden aus Blades kindheit gezeigt. Auch der gute alte Whistler bekommt hier seinen Auftritt.

Keine Sorge Blade ist nicht zu einer Seifenoper mutiert. Flotte Sprüche und gute Action fehlen hier natürlich auch nicht. Ich muss zugeben es sind wirklich spannende Kämpfe, gute Effekte und auch der neue Blade Darsteller macht beim kämpfen eine gute Figur. Ein weiteres Plus für die Serie.

Nun zur Box selbst. Es sind 4 CD's und es gibt 13 Folgen, welche jeweils eine Serientypische Länge von etwa 42min. haben (Pilot eingeschloßen). Specials kann man hier vergeblich suchen. Es sind ledeglich ein kleines Make-Off und ein paar Trailer zur Serie auf der 1 Disc vorhanden. Das ist wirklich arm. Dafür trumpft die DvD hier mit einem ausgezeichnetem Bild und Ton auf.

Klingt ja eigentlich super...wo ist der Haken ? Tja ich befürchte, dass die Adaption von Kinoleinwand auf's Fernsehen nicht funktioniert hat. Ein Minuspunkt ist hier klar der Hauptdarsteller selbst. Auch wenn er seine Sache wirklich gut macht und ausgezeichnet spielt, bleibt eins unverkennbar. Er sieht ganz und gar nicht aus wie Blade. Nicht mal die Tattoos sind richtig. Weiter merkt man, dass er krampfhaft versucht "cool" rüberzukommen. Hier ist min Eindruck gemischt. Zum Teil ist er wirklich cool und auch lustig, allerdings war Wesley Snipes einfach eine ganzte Schippe cooler ! Ich denke er wurde als neuer Blade von der Masse einfach nicht akzeptiert, was wirklich schade ist, denn so eine qualitativ hochwertige Handlung gab es bei Blade noch nie vertraut mir.

Abschließend kann ich sagen, dass diese Box jedem Blade-Fan dringend zu empfehlen ist. Schade ist nur, dass die Serie abgesetzt wurde und der letzte Cliffhanger somit unbearbeitet bleibt. Das ist hier allerdings nicht weiter schlimm. Denn die grobe Hauptstory ist nach der letzten Episode abgeschlossen. Allerdings spannen die letzten 5min. einen neuen Handlungsbogen auf, der wohl keine Fortsetzung mehr erhält.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine der besten Serien seit langem, 5. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Blade: Die Jagd geht weiter - Staffel 1 [4 DVDs] (DVD)
Bei Blade - Die Jagd geht weiter haben sich die Autoren und Produzenten wieder einem Blade zugewandt, den wir in dem ersten Kinofilm schon vom Stil her geliebt haben. Zwar muss man sich anfangs etwas an den neuen Darsteller gewöhnen, aber spätestens ab Folge 4 stellt er sich als würdiger Snipes Nachfolger heraus. Die Serie hat eine tolle zusammenhängende Story die mit der letzten Folge schon heiß macht auf mehr. Ich hoffe das beste für eine zweite Staffel, die meines Erachtens nach einfach Pflicht ist. Kaum eine Serie hat es sich getraut jemals so kompromisslos zu sein und die Darstellung des Antihelden Blade kommt hier voll zur Geltung. Qualitativ ist die Serie erste Sahne und auch die DVDs sind super und vorallem ungeschnitten. Einige Folgen wurden mal wieder fürs Fernsehen übelst geschnitten. Auf DVD kommt man aber in den vollen Genuss eines richtig guten Blade, den man sich schon für die beiden Kinofilm Sequels gewünscht hätte. 5 Sterne
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hoffe auf Fortsetzung der Serie, 3. Oktober 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Blade: Die Jagd geht weiter - Staffel 1 [4 DVDs] (DVD)
Nachdem die sehr gute Serie nach der ersten Staffel bei Spike-TV leider abgesetzt wurde besteht noch die Hoffnung das ein anderer Sender sich Ihrer annimmt und Sie fortführt, hoffentlich einer mit einer größeren Zuschauerbasis sodaß die Quoten der Qualität entsprechen. Außerdem wäre es nicht das erste Mal das eine totgeglaubte Serie aufgrund von DVD-Staffelbox Verkäufen 'wiederbelebt' wird.

Die einzelnen Charaktere sind gut ausgearbeitet und auch die einzelnen Vampirhäuser tragen dazu bei der 'bösen' Seite ein Gesicht zu geben das Abseits des normalen 0815 Kanonenfutters für den Helden steht.
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