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Blackwater: Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt
 
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Blackwater: Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt [Taschenbuch]

Jeremy Scahill , Kollektiv Druck-Reif , Bernhard Jendricke , Rita Seuß
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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Jeremy Scahill
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die mächtigste Privatarmee der Welt Kaum jemand hatte von der Firma Blackwater gehört, bis im Herbst 2007 in Bagdad auf offener Straße 17 Zivilisten erschossen wurden – von Söldnern einer Privatarmee, die im Irak und anderswo für die USA Krieg führte oder Öl-Pipelines bewachte. Die Welt horchte auf: eine Privatarmee, die niemand kontrolliert, groß genug, um Regierungen zu stürzen. Scahills spannendes Enthüllungsbuch über ihren atemberaubenden Aufstieg macht deutlich, zu welcher Gefahr für Recht und Demokratie das neue Söldnerwesen geworden ist. «Bewundernswert!» (Michael Moore) «Packend erzählt und von großer politischer Sprengkraft.» (Naomi Klein) «Vorzüglich recherchiert.» (Die Zeit)

Über den Autor

Jeremy Scahill arbeitet für Zeitschriften wie "The Nation" und ist Korrespondent der Radio- und Fernsehshow "Democracy Now!". Als Reporter hat er aus dem Jugoslawienkrieg, aus Nigeria und dem Irak berichtet. Er lebt in Brooklyn, New York. Sein Buch wurde in den USA und in Deutschland zum Bestseller.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
110 von 126 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Komplette Enttäuschung 26. Juni 2008
Von Delta0219
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch enttäuscht auf ganzer Linie. Es handelt sich um das erste Buch, das ich mit einem Stern bewerte. Blackwater kommt im Buch eher als Nebenthema vor. In großen Teilen des Buches behandelt der Autor statt dessen seine Meinung zur amerikanischen Innenpolitik oder zur Situation im Irak und stellt nur sehr indirekte Bezüge zum eigentlichen Thema her.

Auf den ersten 50 Seiten beschreibt der Autor die Familie des Firmengründers. Dieses Kapitel ist in erster Linie eine Anklage der vom Autor abgelehnten konservativen politischen Positionen. Auf die Fachdiskussion über den Einsatz von Sicherheitsunternehmen geht Scahill jedoch leider nicht ein. Er ignoriert jeglichen sicherheitspolitischen Kontext und begnügt sich damit, den Einsatz als Ergebnis einer Verschwörung der politischen Rechten darzustellen. Er ignoriert nicht nur, dass Blackwater während der Clinton-Administration entstand, sondern polemisiert auch höcht widersprüchlich, wenn er unterstellt, dass die entscheidenden Poliker gleichzeitig überzeugte christliche Fundamentalisten und wirtschaftliche Opportunisten seien.

Auf den nächsten 100 Seiten stellt er seine Meinung zur Situation im Irak dar. Über Blackwater erfährt man hier nur, dass die Firma irgendwie im Irak aktiv ist, Personenschutz leistet, in einem Fall (Najaf) an Kampfhandlungen beteiligt war und vier Mitarbeiter in Hinterhalt verlor. Soviel hätte man auch aus jedem besseren Zeitungsartikel erfahren können.

Im gesamten Buch fehlen weitestgehend Details zu Einsätzen, Mitarbeitern, Taktiken, Erfahrungen und andere Hintergrundinformationen. Scahill stützt sich in erster Linie auf Sekundärquellen und ist sehr meinungslastig. Die Kapitel des Buches reihen in der Regel zitierte Meinungen von Personen aneinander, die Scahills Position unterstützen. In dem meisten Fällen werden dabei Personen wie Naomi Klein zitiert, die wie Scahill in erster Linie politische Kommentatoren ohne themenbezogene Erfahrung oder Expertise sind. Nur in Ausnahmefällen hat er mit direkt am Geschehen beteiligten Personen gesprochen.

Er ist durchgängig äußerst unsicher in der Bewertung militärischer und strategischer Sachverhalte. Man merkt ihm an, dass er in diesen Bereichen keine praktische Erfahrung und auch keinen relevanten akademischen Hintergrund besitzt. Dabei wären entsprechende Kenntnisse die Grundvoraussetzung für akkurate Bewertungen. Einige Beispiele: "Private Military Contractors" sind gemäß Genfer Konvention, anders als von ihzm behauptet, keine "Söldner", und die Bekämpfung von Kombattanten in Moscheen ist nicht völkerrechtswidrig. Die völkerrechtlich legitime Tötung gegnerischer Kombattanten bezeichnet er als "Mord", und durchführende Kräfte als "Todessschwadronen". Die moralisch aufgeladene Sprache des Autors ist unpräzise und unsachlich, was dem Thema völlig unangemessen ist.

Häufig überschreitet Scahill beim Versuch zu polemisieren die Grenzen der Seriösität, z.B. wenn im Rahmen des Hurricanes "Katrina" eingesetzte Blackwater-Kräfte mit "Braunhemden" der SA vergleicht. Nach Fakten, die solche gewagten Urteile stützen würden, sucht man vergeblich.

Leider traut Scahill zudem dem Leser nicht zu, eigene politische Werturteile zu fällen. Anstatt entsprechend guter journalistischer Praxis die erforderlichen Informationen sauber zu recherchieren und dem Leser das Urteil zu überlassen, fällt Scahill die Urteile für den Leser und lässt die Informationen zu häufig einfach weg. Wertende Adjektive ersetzen fehlende Fakten durchgehend.

Scahill konnte offenbar keinen Experten zum Thema für eine Buchempfehlung gewinnen und musste statt dessen auf Personen wie Michael Moore oder Arundhati Roy zurückgreifen, die keinerlei Expertise zum Thema besitzen und ebenfalls eher durch unsachliche und schlecht informierte Polemik aufgefallen sind. Diese Empfehlungen auf dem Buchrücken sollten jedem Leser als Warnung ausreichen. Leser mit fachlichem Interesse können Scahills Buch getrost ignorieren und sollten zu "Corporate Warriors" von Peter Singer greifen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hunde des Krieges 3. Dezember 2009
Von nrschmid TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Der Autor ist ein Gegner jeder Art von Söldnerheeren, von 'militärischen Sonderkräften' oder 'Privatarmeen' - wie immer man Leute nennt, die für ihren Einsatz mit der Waffe bezahlt werden. Die bekannteste und größte Privatarmee wird von der Firma Blackwater ausgebildet und bezahlt. Es gibt aber noch etliche andere Söldnerfirmen wie Fluor, DynCorp, Bechtel, Halliburton, Instinctive Shooting International, Sandline oder Titan Corporation. Von diesen Firmen erfährt man auch ein wenig, aber auf Blackwater hat sich Autor Scahill geradezu eingeschossen.

Scahill erzählt von den Gründern von Blackwater, von seinen Lobbyisten - und vom konservativen, von großer Religiosität geprägten Hintergrund. Was aber so böse an Blackwater sein soll, das wird nie recht klar. Natürlich ist es gefährlich, wenn eine private Militärfirma über dem Gesetz steht und für Vergehen nicht verurteilt werden kann. Aber genau daran möchte Blackwater doch etwas ändern, weil es für das Image besser ist und für weitere Aufträge!

Scahill bemüht sich um ein möglichst düsteres Bild von Blackwater, mehr als schmutzig-weiß wird es aber nicht. Die Söldner wissen, worauf sie sich einlassen, wenn Sie (bewaffnet) in den Irak gehen oder nach Afghanistan und dort verletzt, verstümmelt oder getötet werden. Besser, es trifft diese Leute, die bewusst eine Gefahr eingehen, als solche, die man zwingt, wie das 'normale' US-Heer.

Wer hat in New Orleans nach dem Hurrican angepackt und geholfen, als die offiziellen Hilfskräfte sich bestenfalls erst zu sammeln begannen? Es war Blackwater! Weil das nicht in das finstere Bild passt, muss ein seltsamer Schusswechsel herhalten und der Vorwurf, die Firma hätte an dem Einsatz letzten Endes Millionen Dollar verdient.

Es ist ein schmutziges Geschäft und es gibt bestimmt Gefahren, wenn man Söldnerheere einsetzt. Aber wo genau liegt die Gefahr? Man erfährt in diesem Buch (auch) nichts über die Ausrüstung der Söldner, über deren Motive oder den Alltag. Nicht einen einzigen Söldner hat Scahill befragt. Was Scahill schreibt, kann man im Internet selber nachlesen.

Der nächste Mangel aber ist, dass Scahill kein einziges Foto in seinem Buch verwendet. Selbst nichtssagende Bilder wären besser gewesen, als ein Sachbuch ohne jedes Bild. Was bleibt, ist ein zwar interessantes Buch, meist spannend, mit umfangreichem Anhang und gutem Register - aber stark einseitig, daher mit Lücken, und ohne Fotos.
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34 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Während des vergangenen Jahres mehrten sich die Nachrichten aus dem nicht gerade nachrichtenarmen Kriegsgebiet im Irak, dass private Personenschützer im Auftrag der amerikanischen Regierung in militärische Handlungen verwickelt waren, bei denen viele Menschen getötet wurden. Immer öfter wird in den Medien der Name "Blackwater"erwähnt, eine von etlichen sogenannten "Private Military Companies", die in den letzten Jahren immer mehr ans Licht der Öffentlichkeit gekommen sind.

Das vorliegende, hervorragend recherchierte und gut geschriebene Buch ist gedacht für eine breite Leserschaft und entstanden in der Absicht und der Hoffnung, militärische Aufträge an Private endlich zum Gegenstand einer öffentlichen Debatte über den Staat zu machen.

Und das ist dringend nötig. Nach Scahills Recherchen halten sich
100 000 private Soldaten derzeit in Irak auf, eine Truppe, genauso stark wie die regulären amerikanischen Streitkräfte. Bei den Briten ist das Verhältnis noch übler: auf 7200 reguläre Soldaten kamen 21000 Mann im Sold englischer Privatfirmen.

Wie Scahill schreibt, rekrutieren die Privaten wie Blackwater ihr Personal aus den Reihen amerikanischer Eliteeinheiten, chilenischer und kolumbianischer Sonderkommandos, viele südafrikanische Truppen, die dort keine Verwendung mehr finden. Für ein recht hohes Gehalt ziehen sie weiter in den Krieg.

Blackwater als "mächtigste Privatarmee der Welt" verfügt sogar über eine eigene Luftflotte und bietet sich, gegen entsprechendes Honorar, versteht sich, an zum Einsatz in allen Krisengebieten der Erde.

Es geht in diesem Buch letztlich darum, wie staatliche Akteure die Privatisierung des Krieges betreiben, mit allen bedenklichen Folgen für das staatliche Gewaltmonopol und die Demokratie.
Ein lesenswertes Buch über die Zunft des Krieges , die längst schon begonnen hat.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Leider nicht neutral
Es hätte so interessant sein können, das Thema gibt genug Stoff für ein Buch, aber leider hat der Autor sich diese Mühe nicht gemacht. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Tagen von Arwen veröffentlicht
BLACKWATER
Dieses Buch vermittelt sehr anschaulich das Geschäftsfeld der privaten Sicherheitsdienste, es zeigt den Aufstieg der Firmen bis in die höchsten Sicherheitskreise einer... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von uwe noname veröffentlicht
Ok
Blackwater: The Rise of the World's Most Powerful Mercenary Army auf deutsch sehr interessant Und unfassbar Chronik As gib all tun nie
Vor 1 Monat von Ali veröffentlicht
Sehr interessant
eine spannendes Buch das die Macht und politischen Verbindungen privater "Sicherheitsfirmen" zeigt. Wer sich für das Thema interessiert wir an dem Buch gefallen finden. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von studi10 veröffentlicht
Aufstieg einer Privatarmee
schnelle Lieferung, sehr gute Produktqualität, guter Preis, sehr zu empfehlen, immer wieder gerne. Sehr ausführliche und beeindruckende Darstellung, gut zu lesen
Vor 16 Monaten von Guido Bergmann veröffentlicht
damn truth - make money from war
gut ermitteltes Buch, tja so tickt die Welt (die USA) erschreckend, aber keiner will es war haben ' wir machen doch lieber die Augen zu ' aber Rambo ist/war ja auch ein Held.
Vor 19 Monaten von mediawithoutborders veröffentlicht
die wahrheit über "kosten für humanitäre hilfe"
ich habs mir im urlaub gekauft und bin jetzt erst ungefähr halb durch.
9/11 qui bono ??? ... blackwater!!! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. März 2010 von Jens Bachmann
Inhalt klasse, Erzählstil eher Mittelmaß
Vorab: Ich bin nicht sehr belesen, das war seit langem mal wieder ein Buch, das ich mir gekauft und vollständig gelesen habe :-)

Positiv finde ich: Das Thema selbst... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2010 von Johnny
Dürftig
Der Autor erklärt wortreich, wie das Sicherheitsunternehmen Blachwater über Jahre hinweg immer mehr gewachsen ist und in welchen Ländern Blackwater die Dienste... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. März 2009 von red duke
Amerikas Söldner im Kreuzzug für Freiheit und Demokratie
Seit dem Beginn des Irak-Kriegs 2003 und der damit verbundenen anhaltenden Besatzungszeit trat in den Medien ein Phänomen immer wieder besonders hervor, das der privaten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Mai 2008 von Mario Pf.
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