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Blackmail - Erpressung
 
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Blackmail - Erpressung

Anny Ondra , John Longden , Alfred Hitchcock    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Anny Ondra, John Longden, Sara Allgood
  • Regisseur(e): Alfred Hitchcock
  • Komponist: Hubert Bath, Henry Stafford
  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Mono)
  • Untertitel: Deutsch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 27. März 2002
  • Produktionsjahr: 1929
  • Spieldauer: 82 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005UE71
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.146 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Video Jakob Kurzinhalt

Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit ihrem Verlobten Frank verabredet sich Alice spontan mit einem Bekannten, einem jungen und begabten Maler. Als sie ihn in seiner Galerie besucht, wird dieser zudringlich und versucht, sie zu vergewaltigen. Doch Alice gelingt es sich zu verteidigen, und dabei tötet sie ihren Peiniger mit einem Brotmesser. Alice hat aus reiner Notwehr gehandelt, wird jedoch danach von einem Unbekannten erpresst. Ausgerechnet ihr Freund Frank wird nun mit der Aufklärung des Mordfalles betraut. Er entdeckt eine Spur, die geradewegs zu Alice führt, verschweigt diese aber seinen Vorgesetzten bei Scotland Yard. Als Alice ihm alles gesteht, gibt es für Frank nur ein einziges Ziel: Der Erpresser muss gefasst werden, und so kommt es zu einer spannenden Verfolgungsjagd über den Dächern des Britischen Museums.

Produktbeschreibungen

Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit ihrem Verlobten Frank verabredet sich Alice Anny Ondra spontan mit einem Bekannten, einem jungen und begabten Maler. Als sie ihn in seiner Galerie besucht, wird dieser zudringlich und versucht, sie zu vergewaltigen. Doch Alice gelingt es sich zu verteidigen und tötet ihren Peiniger mit einem Brotmesser. Alice hat aus reiner Notwehr gehandelt, wird jedoch danach von einem Unbekannten erpresst. Ausgerechnet ihr Freund Frank wird nun mit der Aufklärung des Mordfalles betraut. Er entdeckt eine Spur, die geradewegs zu Alice führt, verschweigt er diese aber seinen Vorgesetzten bei Scotland Yard. Als Alice ihm alles gesteht, gibt es für Frank nur ein einziges Ziel Der Erpresser muss gefasst werden, und so kommt es zu einer spannenden Verfolgungsjagd über den Dächern des Britischen Museums. ERPRESSUNG entstand 1929, zur Zeit des Aufkommens des Tonfilms. Er wurde zunächst als Stummfilm gedreht, aber Hitchcock stellte parallel auch eine Tonfilmversion her. Der Regisseur war nicht damit einverstanden, einfach nur ein paar Dialogszenen hinzuzufügen. Er bestand darauf, den kompletten Film neu zu drehen, und schuf so ein ganz eigenes Werk. Zum Vergleich präsentieren wir die Stummfilmfassung mit einer neuen, von Joachim Bärenz komponierten und gespielten Klaviermusik.

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Sehenswertes Frühwerk in zwei Versionen, 4. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Blackmail - Erpressung (DVD)
Alice provoziert einen Streit mit ihrem Freund, dem Polizisten Frank, um sich mit einem Maler zu treffen. Als dieser jedoch versucht sie in seinem Atelier zu vergewaltigen, ersticht Alice ihn. Frank wird mit den Ermittlungen beauftragt und findet am Tatort einen Handschuh seiner Freundin. Er hält das Beweisstück zurück. Ein kleiner krimineller Streuner wird Zeuge und beginnt das Pärchen zu erpressen...

Zugegeben, beim ersten Sehen hielt sich meine Begeisterung in Grenzen. Obwohl die Geschichte vielversprechend ist, vermisste ich oft die für Hitchcock so typische Suspense. Erst auf dem zweiten Blick fielen mir einige interessante Details und Symbole auf, welche Hitchcocks Genie gerecht werden. So faszinierte mich beispielsweise das eben erst fertiggestellte Gemälde des Malers, das einen schadenfroh lachenden Harlekin darstellt, der mit seinen Finger auf den Betrachter zeigt; ein Motiv, welches sich durch den gesamten Film ziehen und Alice regelrecht verfolgen soll.
Ich kann jeden Cinephilen außerdem nur empfehlen sich auch die Stummfilmversion anzusehen. Für den Tonfilm hatte Hitchcock nämlich einige Szenen aus anderen Perspektiven gedreht. So empfinde ich den Maler in der stummen Fassung bedrohlicher und widerwärtiger, während im Tonfilm die Frühstücksszene reizvoller ist. An dieser Stelle setzt Hitchcock auch erstmals den Ton als Spannungselement ein. Als Alice mit einem der Tatwaffe ähnlichen Messer Brot schneiden soll, erzählt eine Nachbarin über den Mord. Ihre Erzählung wird schließlich zum einzigen Gemurmel, aus dem nur noch „knife" zu verstehen ist. Parallel dazu sieht der Zuschauer Alice regelrecht bei jedem „knife" zusammenzucken, bis ihr schließlich das Messer aus der Hand fällt. Dem Zuschauer bietet sich dadurch die seltene Gelegenheit, die unterschiedliche Wirkung von visuellen und auditiven Spannungselementen zu erleben.

Natürlich darf auch in diesem frühen Werk das kurze Gastspiel Hitchcocks nicht fehlen. Amüsanterweise wird er beim Zeitungslesen von einem kleinen Jungen geärgert.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein tödlicher Flirt..., 11. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Blackmail - Erpressung (DVD)
Nachdem die Stummfilme Hitchcocks (bis auf "The Lodger") eher in Richtung Gesellschaftsstudie tendiert hatten (falls man die Chance bekommt - unbedingt ansehen!!), war der 1929 entstandene "Blackmail", der Hitchcocks Übergang von Stumm- auf Tonfilm markiert, zweifellos ein echter Thriller. Über den innovativen Gebrauch der neuen Möglichkeiten (etwa bei der legendären Frühstücksszene, als aus dem Wortschwall der tratschenden Nachbarin nur noch das Wort "Messer" hervorsticht) sollte man nicht vergessen, daß man selbst in der Tonfilmfassung das "Stumme" noch immer spürt: Der gesamte Prolog, der Verhaftung, Verhör und Inhaftierung eines Mannes zeigt, ist ohne Ton geblieben, ein toller Kontrast zum Rest des Films. Bemerkenswert sind auch die Szenen mit dem Erpresser, als dieser eher durch schmierige Gesten als durch Worte seine Absichten zeigt, sich im Haus der unfreiwilligen Mörderin einnistet wie die Made im Speck. Am schönsten an "Blackmail" ist jedoch - wie so oft in Hitchcocks Filmen - die Mordszene: Aus einem harmlosen Flirt wird mehr, die Spannung wird knisternd, zugleich erotisierend, und der Zuschauer, der längst die bösen Absichten des Malers ahnt, wird minutenlang auf die Folter gespannt - und zugleich unendlich betört.
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