Haben Maiden ihre Roots wiederentdeckt und mit Wolf unter neuem Namen eine CD eingespielt? Die Frage läßt sich verneinen, denn bei Wolf handelt es sich um vier junge schwedische Musiker, die den alten Iron Maiden Songs zu „Killers“-Zeiten huldigen und dabei Einflüsse von Mercyful Fate und King Diamond oder Steel Prophet verarbeiten. Davon zeugt auch das Mercyful Fate Coverstück „A Dangerous Meeting“. Im IC-Tempo rasen Wolf durch acht Songs. Im Vergleich zum DebutAlbum hat sich dabei die Affinität zu Iron Maiden noch verstärkt. Davon zeugen vor allem die Gitarrenriffs und die melodiösen Songstrukturen. Natürlich kann Niklas Olsson einem Bruce Dickinson nicht das Wasser reichen, aber dennoch passen seine Vocals hervorragend zu den Songs. Anspieltips sind der Opener „Night Stalker“ oder „Unholy Night“.