3 Touristen verschlägt es in einen abgelegenen australischen Mangrovensumpf. Nach einer Krododilattacke stranden die 3 auf einem Mangrovenbaum und werden fortan von der hungrigen Bestie belagert.
So einfach die Ausgangssituation dieses kleinen aber feinen australischen Survivalhorrorstreifens auch ist, packt sie den Zuschauer schon nach wenigen Minuten. Mit minimalem Budget (1 Million Dollar!) haben die beiden Regisseure einen erstaunlich spannenden Film inszeniert, der geschickt mit den Urängsten des Zuschauers spielt. Selbt mir als "alten Horrorhasen" gefror in der einen oder anderen Szene vor Schreck das Blut.
Erinnern tut mich der Streifen ein wenig an "Open Water", der eine ähnliche Ausgangssituation besitzt. Dort werden 2 zurückgelassene Taucher auf dem offenen Meer von Haien bedroht. Für mich ist jedoch "Black Water" eindeutig der bessere der beiden Filme.
Als Bonus winken u. a. ein Making Of, geschnittene Szenen sowie eine Trailershow. Den deutschen und englischen Tonspuren sind deutsche und englische Untertitel zuschaltbar. Bild und Ton sind sehr gelungen.
Wer auf Survival- bzw. Tierhorror steht, sollte sich dieses kleine Juwel auf gar keinen Fall entgehen lassen. Wer jedoch ein eher blutiges Gore-Festival erwartet, wird mit diesem Film nicht unbedingt glücklich werden. Trotz einiger brutaler Szenen überzeugt "Black Water" vielmehr durch die nagenden Spannungsmomente.