"Black Swarm", ein Creature Feature Film, der im Jahr 2007 mit einer Vielzahl weiterer Filme aus diesem Gerne veröffentlicht wurde.
Die Story beginnt dabei ganz banal, und auch die Rollen wirken irgendwie bekannt. Die junge Mutter Jane, die zugleich der Sheriff des Ortes BLACK STONE ist, kehrt nach dem Tod ihres Mannes mit ihrer kleinen Tochter Kelsey zurück in die Stadt.
Dann ist da noch der Zwillingsbruder ihres toten Mannes, mit dem Jane ebenfalls zusammen war und auf den sie jetzt auch wieder ein Auge geworfen hat.
Doch dann passiert es, die Kleinstadt wird von unzähligen Killerwespen heimgesucht, die einen nach dem anderen auf brutalste Art töten.
So weit so gut, das alles hat man schon in hundertfacher Ausführung gesehen. Doch schon bald entwickelt sich der Film zu einem ganz besonderen Streifen, der sich deutlich von der Masse der Creature Feature-Movies abheben wird.
Denn dieser Film ist eine Mischung aus Tierhorror und Zombieschocker zugleich. Die Opfer, die von den Bienen gestochen bzw. angegriffen werden, werden schon bald zu wandelnden Brutkästen. Die Wespen legen ihre Eier in den Körpern der Stadtbewohner ab und das macht aus ihnen halbtote, von innen zerfressende, wie Zombies herumlaufende 'Mutanten'.
Der Film selbst überzeugt durch seine sehr übertriebene, unwirkliche und leicht trashige Darstellungsweise, die eine spannende und zugleich auch fesselnde Atmosphäre schafft. Die Angriffe und allgemein die Wespen wurden sehr gut dargestellt, natürlich merkt man auch hier die CGI-Effekte recht deutlich, aber insgesamt wirkt das alles sehr echt und erschreckend. Die Wespen sehen sehr aggressiv und bösartig aus, was dem Zuschauer die ein oder andere Gänsehaut verpasst.
Und so läuft er Film langsam vor sich hin, vor allem die kleine Kelsey merkt, dass etwas mit den Bewohnern nicht stimmt. Sie hören ein Summen, reagieren nicht mehr und haben große Einstechlöcher und Blasen in ihrem Gesicht. Das Ganze ist recht gut gemacht und wirkt stellenweise sehr eklig.
Gut, dieser Film ist ähnlich wie die anderen Creature Feature-Movies verhältnismäßig billig produziert, man darf also nicht zu viel erwarten. Aber das sollte man bei dieser Art von Filmen sowieso nicht. Es ist kein Kino- oder Hollywood Blockbuster, aber das muss er auch nicht sein. Denn diese Filme leben fast davon, etwas billiger produziert zu sein. Das macht die perfekte Mischung aus Horror und Trash aus.
Und das wird bei den Darstellern dieses Filmes auch wieder deutlich. Sie sind verhältnismäßig gutes Mittelmaß, und passen perfekt in den Streifen. Keiner spielt extrem schlecht und auch die Synchron-Stimmen sind in Ordnung. Das Highlight dabei vor allem Robert Englund, der nach seinen jahrelangen Freddy Krüger-Rollen nun hauptsächlich in Trash-Horrorfilmen wie auch '2001 Maniacs' zu finden ist. Aber genau das liegt ihm auch, er ist nicht der beste Schauspieler, aber diese verrückten Rollen, die er auch hier einnimmt, liegen ihm total und es macht Spaß, ihn dabei zu sehen. Wobei die Autoren seine Rolle durchaus noch etwas verrückter hätten darstellen können, da wäre noch mehr rauszuholen gewesen.
Und so ist "Black Swarm" insgesamt ein richtig gelungener Creature Feature-Film, der so seine Zombie Schocker Elemente hat. Diese werden zum Ende hin immer mehr und leider wird auch der Film im letzten Teil extrem übertrieben und fast schon zu seltsam. Gut, Robert Englund blüht zum Ende hin noch etwas auf und auch der Ekel-Faktor wird zum Ende hin mehr, aber insgesamt schwächt der übertriebene Schluss den Film doch ab.
Als Fazit kann man sagen: Creature Feature Fans werden durch die neuen Elemente sehr begeistert sein und auch insgesamt recht positiv überrascht sein. Was hier teilweise unstimmig ist, ist die nicht so perfekte Mischung aus Horror und Trash, anfangs zu wenig Trash, am Ende fast zu übertrieben und unnötig. Aber insgesamt doch sehr gute Unterhaltung, die man nur empfehlen kann!