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Kundenrezensionen

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am 17. Juli 2010
Mit 57 ca. fünfmal älter als die Altersempfehlung des Verlages habe ich auch bei diesem Eschbach-Jugendthriller keine Sekunde mit dem Kauf gezögert und es nach der Lektüre in einem Rutsch nicht bereut.
Andreas Eschbach hat es wieder einmal verstanden ein bedrückendes SciFi-Thema mit allen seinen ethisch-moralischen Aspekten in eine überaus spannende Handlung zu packen, die Leser aller Altersklassen faszinieren kann. Da nimmt er sicherlich eine Ausnahmestellung unter den deutschsprachigen Spannungsautoren ein.
Mit großem Interesse habe ich die ausführlichen und erfreulich differenzierten Rezensionen zu diesem Buch gelesen und brauche mich deshalb nicht zu wiederholen. Eschbachs Bücher machen nachdenklich und das macht sie so wertvoll! Fazit: Volltreffer und noch mal 5 Sterne!!
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am 18. Oktober 2010
Christopher ist mit dem Geschwisterpaar Serenity und Kyle auf der Flucht.
Zunächst halten ihn beide für übernervös, doch als ein Fingerabdruckscanner Christopher erkennt, erscheinen urplötzlich Hubschrauber, welche nur ein Ziel haben: Christophers Tod.
Mit seinen Fähigkeiten bringt Christopher die Hubschrauber zum Abstürtzen und nun muss er den beiden seine Geschichte erzählen.
Denn er ist nicht nur irgendein Junge. Er ist Computer Kidd, der berühmteste Hacker der Welt und er hat einen Chip im Kopf.

Ich habe mir das Buch aufgrund der unglaublich spannenden Leseprobe gekauft und wurde nicht enttäuscht.
Es ist mein erster Eschbach und ich war überrascht, wie gut er schreibt. In zwei Tagen hatte ich das Buch durchgelesen, ja regelrecht verschlungen.

Man ist sofort mitten im Geschehen. Es gibt keine langen Erklärungen der Charaktere oder der Situation. Dies bekommt man erst im Laufe der Geschichte vermittelt. Denn im Buch springt man immer von der Gegenwart (also Christophers, Kyles und Serenitys Erlebnissen) in die Vergangenheit. So erzählt Christopher Stück für Stück seine Geschichte und wie er in diese missliche Lage geraten konnte, ohne dass es zu langweilig wird. An den spannendsten Stellen wird man immer wieder in die Gegenwart geholt, sodass man unweigerlich weiterliest und auf einen erneuten "Zeitsprung" hofft, bei dem sich hoffentlich nochmehr erklärt.

Die Geschichte ist sehr rasant und man fliegt nur so durch. Es gibt keine Stellen, die sich wie Kaugummi gezogen haben, im Gegenteil, es war viel zu schnell vorbei.
Ich interessiere mich eigentlich nicht so sehr für das Thema Computer, doch Eschbach ist es gelungen, es sehr interessant und sehr verständlich zu schreiben. Und vor allem die Kohärenz lässt einen das ein oder andere mal erschaudern. Denn wer weiß, vielleicht haben wir irgendwann die Mittel dazu, uns einen Chip in den Kopf zu pflanzen, mit dem wir durchs Internet surfen können und dann ist es auch nichtmehr weit bis zur vollkommenen Einheit.
Wenn die anderen Bücher von ihm auch so gut sind, werde ich sie mir wohl mal vorknöpfen!

Eins hat mich jedoch gestört. Das Buch ist zwar ziemlich dick, hat jedoch sehr viele Kapitel, sodas man sehr oft auf einer Seiten nur einen kleinen Abschnitt hat und dazu kommt auch noch, dass die Schrift für meinen Geschmack zu groß ist. Wahrscheinlich wäre das Buch höchstens zwei drittel so dick, wenn man kleinere Schrift und weniger Kapitel hätte. Aber dafür ist auch ziemlich viel Inhalt auf den "wenigen" Seiten, ohne dass man das Gefühl bekommt, der Autor wolle nur Seiten vollbekommen.

Ich empfehle es auf jeden Fall weiter und warte sehnsüchtig auf den zweiten Band.
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am 21. Juni 2010
Serenity Jones weiß nicht, was sie von Christopher halten soll, der so plötzlich - von einem Moment auf den anderen - in ihrem Leben aufgetaucht ist. Er muss unbedingt ihren Vater finden, Jeremiah Jones, ein gesuchter Terrorist. Doch Christopher behauptet, ihm helfen zu können, denn er ist niemand anderer als Computer Kid - der beste Hacker, den die Welt gesehen hat, jener Junge, der vor 4 Jahren das weltweite Bankensystem in einer einmaligen Aktion ausgetrickst hat.

Christopher ist auf der Flucht. Doch insgeheim ist Serenity davon überzeugt, dass er etwas zu Übertreibungen neigt.
Bis Christopher beim Halt an einer Tankstelle von einem Fingerabdruck-Scanner erkannt wird und nur wenige Minuten später vier Hubschrauber hinter ihnen durch die Wüste jagen. Spätestens als Christopher mit einfach unglaublichen Fähigkeiten die fliegenden Verfolger zum Absturz bringt - und das ohne sich von ihrer Seite zu Bewegen oder eine Waffe in die Hand zu nehmen - hat Serenity einfach nur noch Angst. Sie ahnt nicht, was für Entdeckungen Christopher gemacht hat. Entdeckungen, die die Welt, wie sie sie kennt, völlig verändern werden. Dass Christopher einen Chip im Hirn trägt ist da noch die kleinste Offenbarung ...

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Was für ein Buch! Ich sitze hier, bin noch immer sprachlos und mit den Gedanken völlig in diesem unglaublichen Roman gefangen. Andreas Eschbach ist bekannt für seine guten Bücher, "Black Out" war mein erster Eschbach und wenn die alle so sind, dann hab ich eindeutig eine neue Lesequelle entdeckt.

Schon der Einstieg in diesen Jugend-Thriller, bei dem es sich um den ersten Teil einer Reihe handelt, ist grandios gelungen und fesselt den Leser sofort an die Seiten. Man hat noch keine Ahnung, um was es eigentlich geht, trotzdem ist da sofort so ein Spannungsgefühl, das einen nicht mehr loslässt.
Christopher ist auf diesen ersten Seiten sehr geheimnisvoll, steckt eigentlich schon Mitten in seiner Odyssee, und obwohl man als Leser noch nicht weiß, was zuvor passiert ist - wie er in dieses Auto zu Serenity und ihrem Bruder Kyle gekommen ist - merkt man sofort: Er ist nervös und das zu Recht. Was man auch wenig später bestätigt bekommt.

Gerade diesen Einstieg, der einen mitten ins Geschehen führt, finde ich in diesem Fall außerordentlich gut gewählt. Man hätte den Roman an vielen Stellen beginnen können, aber kaum eine hätte sofort dieses Gefühl von Aufregung vermittelt wie es sich für einen guten Thriller gehört.
Keine langen Einführungen, keine Charakter-Erklärungen. Das alles kommt später, im Laufe der Handlung. Man erfährt woher Christopher kommt, wie er in den ganzen Schlamassel hineingeraten ist. Der Autor geizt dabei nicht mit Informationen, man hat nie das Gefühl, auf der Strecke zu bleiben oder absichtlich hingehalten zu werden. Das kann sich Andreas Eschbach deshalb leisten, weil er es tatsächlich schafft, immer noch einen draufzusetzten.

Das Thema des Romans ist der Fortschritt, die technischen Weiterentwicklungen, die uns unser Leben immer mehr erleichtert sollen, uns dabei aber eigentlich nur in unseren eigenen Fähigkeiten einschränken. Erwähnenswert ist dabei noch, dass "Black Out" wohl einige Jahre in der Zukunft spielt, etwa 10 Jahre würde ich schätzen.
Wissenschaftlich gesehen ist die Grundfrage des Romans, ob und wie es möglich sein könnte, eine elektronische Schnittstelle, ein Interface, zum menschlichen Gehirn aufzubauen. Es werden dabei einige Theorien angesprochen, die ich vom naturwissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen für äußerst interessant halte - ich kann nicht beurteilen, inwieweit das im Buch Vorgefallenen wirklich möglich ist, aber nachdenkenswert erscheint es mir allemal. Wenn schon nicht vom wissenschaftlichen Blickwinkel aus, dann doch zumindest vom ethisch-moralischen.

Zusammenfassend ein grandios konzipierter Jugend-Thriller, der dem Leser von der ersten bis zur letzten Seite den Atem raubt! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen - musste ich leider - und sitze nun auf unbestimmte Zeit auf heißen Kohlen bis in hoffentlich naher Zukunft der 2. Teil erscheint. Ich muss wissen, wie's weitergeht!

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Ich schmeiße nicht gerne mit Aufforderungen in Befehlston um mich, aber bitte bitte lest es! "Black Out" ist großartig!
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am 16. September 2015
Ich habe dieses Buch an einen 13 Jahre alten Jungen in meinem Freundeskreis verschenkt und dies war seine Bemerkung zu diesem spannenden Eschbach Thriller von mir in Worte gefasst : Die Hauptperson ist männlich und hört auf den Namen Christopher Kidd. Er ist ein Computerfreak und versucht mit Hilfe von einer Gruppe die Menschheit zu retten. Die Hauptfigur ist manchmal sehr zurückhaltend und sehr nachdenklich, da sie immer einen Schritt weiter zu denken versucht. Ich selber sehe ihn mit wechselnden Augen. Manchmal mit positiven Seiten, dann kommen auch negative Seiten.

Inhalt:

Am Anfang der Geschichte passieren zwei Terroranschläge und wird einer Gruppe, die fern von Zivilisation leben. Der eigentliche Terror Verursacher ist allerdings die Kohärenz, die Menschen mit Hilfe eines Chips in der Nase kontrollieren können. Christopher hat ebenfalls so einen Chip, aber konnte ihn abschalten, da dieser einen Fehler hatte. Mit Hilfe von Geschwistern (Serenity und Kyle) gelingt es ihm den Anführer der anderen Gruppe zu finden, der auch der Vater der Geschwister ist. Auf dem Weg zu ihrem Vater erleben die drei Abenteuer und Verfolgungsfahrten. Nachdem sie in der Gruppe angekommen sind versucht Christopher die Gruppe gegen die Kohärenz zu kämpfen und seinen Vater zu retten. Fast misslingt diese Aktion, aber es geht gut.

Es werden aber noch mehr Abenteuer folgen, da es noch zwei weitere Bücher gibt.

Mein Urteil:

Der Roman ist sehr spannend und detailliert beschrieben und auch meiner Meinung auch sehr gut zu lesen. Die Kapitel sind extra kurz gehalten, aber wiederum kommt so Spannung rein, da es viele Nebenhandlungen gibt. Ich kann es nur weiterempfehlen. Wer Thriller mag, wird dieses Buch lieben.
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am 30. Juni 2014
Manchmal hat mich das Buch genervt. Da wird im Detail beschrieben, wie jemand über einen Zaun steigt. Blöderweise kenne ich als "Unkletterer" die Begrifflichkeiten dafür nicht und fragte mich, was der Mensch da am Zaun treibt. Dann wieder werden langweilige und für das Buch durchaus überflüssige Dialoge bis ins Detail mit angeblichen Witz beschrieben, die die Spannung immer mal wieder ausbremste. An dieser Stelle wird das Lektorat eines guten Verlages einfach vermisst.
der hätte eventuell auch den ein oder anderen Logikfehler entdeckt. Da wird breit und lang erklärt, dass die Fabrik von der Kohärenz komplett bewacht wird - aber ausgerechnet die Wachmannschaft musste noch telefonieren und Sprechfunk benutzen.

Immerhin war die Story einigermaßen spannend. Aber leider wird dann irgendwann klar, dass es kein Ende geben wird. Ein zweiter Teil muss her. Doch dafür ist zu wenig Spannung, zu viel vorhersehbar. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass man eine nette Story gelesen hat, sich den zweiten Teil vermutlich nicht kaufen wird und der Autor vielleicht doch zu einem Verlag gehen wird, damit in Zukunft der Feinschliff kommt und somit die Spannung auch stehen bleibt. Übers ganze Buch.
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am 12. Juni 2014
Andreas Eschbach ist einer meiner Lieblingsautoren und auch die OUT-Triology ist wieder sehr gelungen.
dies ist der erste Teil und auch die Hörbuch-Umsetzung ist wirklich gut gelungen.

Kurz zur Geschichte:
Das junge Hackertalent Christopher wird schon in jungen Jahren berühmt und gilt als der wohl beste Hacker der Welt. Doch er ist auf der Flucht und sucht ausgerechnet bei einem bekannten technik Gegner unterschlupf. Dieser musste seine Kommune auflösen und slebst untertauchen da man ihm die Schuld an mehreren Bombenanschlägen auf Rechenzentren gibt.
Wer steckt dahinter und waren haben die Attentate auf die Rechenzentren etwas mit Christopher zu tun? Im Verlauf des (Hör-)Buchs wird dem hörer/leser immer mehr des ungeheuerlichen Komplotts enthült, nicht ohne Eschbach-typische Wendungen und Ahah Momente.
Kann ich nur empfehlen!
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am 18. Juli 2014
Eschbach ist ein Großer.
Und diese Trilogie für mich kein Jugendroman. Sehr wohl jugendfrei, aber kein Jugendroman.

Ich habe die Trilogie gehört und bin begeistert. Er erzählt gekonnt und präzise. Seine Charaktere sind sauber und plausibel. Der Plot - und das gefällt mir immer wieder bei Eschbach - ist exakt und ohne Patzer. Ich habe keine einzige Unlogik gefunden.
Der Spannungsbogen ist sauber, die Geschichte kreativ und immer wieder erstaunlich und durchgängig spannend.
Ich bin immer wieder von den Ideen Andreas Eschbachs beeindruckt. Er denkt immer einen Schritt weiter - mindestens - und dann konsequent bis zum Ende durch. Toll.
Ein Chip - in die Nasenschleimhaut implanitiert - ermöglicht einen Zugang zum Internet. Nein, noch weiter, nicht nur zum Internet, sondern auch zu anderen Personen. Man kann dadurch mit anderen Personen via Gedanken kommunizieren, damit noch nicht genug, man kann Gefühle transportieren und damit immer noch nicht genug .... einfach super.
Beim Hören stellt sich mir immer die Frage - wie kann die Geschichte enden? Sinnvoll enden? Und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Das Ende passt. Pfiffig und intelligent.
Höre ich mir garantiert bald wieder an.

Das einzige, was mich gestört hat - an der Qualität der Kritik erkennt man die Leistung - ist, dass die einzelnen Bücher nicht durchnummeriert sind. Black Out (1), Hide Out (2) Time Out (3).
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am 14. Juli 2010
Ein weiterer Titel von Eschbach, der zum Genre All-Age gehört und sich (wie schon in "Ein König für Deutschland") mit den negativen Seiten der Technisierung unserer Welt beschäftigt. Die Geschichte ist spannnend erzählt, vielleicht ein wenig zu voraussehbar, aber man denkt öfter: "Ja, das könnte tatsächlich passieren." Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Oktober 2010
Mit BLACK OUT legt Andreas Eschabch den Auftaktroman seiner neuen Jugendbuchserie vor. Ein Auftakt, der mit stotterndem Motor beginnt.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der 17jährige Christopher, der sich auf der Flucht befindet. Gemeinsam mit mit der gleichaltrigen Serenity und deren Bruder Kyle ist er unterwegs in der Wüste von Nevada. Ihr Ziel ist Serenitys Vater, der Visionär Jeremiah Jones, der sämtlicher Technik abgeschworen hat, nachdem er erkennen musste, welche Gefahren die weltweite Vernetzung mit sich bringen kann. Und Christopher ist nicht irgendwer. Er hat den berühmtesten Hack der Geschichte getätigt und ist nun im Besitz eines Geheimnisses, dass das Leben der gesamten Menschheit verändern könnte.

Auch in diesem Roman stellt Andreas Eschbach unter Beweis, dass er einer der großen Visionäre der deutschen Unterhaltungsliteratur ist. Wie schon in seinen Thrillern für ältere Leser, die zuletzt die Ölversorgung oder Wahlmanipulationen zum Thema hatten, hat er sich für diese Serie eine besondere Geschichte ausgedacht. Was wäre, wenn das Wissen und die Gedanken eines Einzelnen für eine ganze Gruppe verfügbar wären? Eine Idee, die durchaus grandios anmutet.

Auch beginnt BLACK OUT durchaus spannend. Bevor Christopher und seine Freunde im Camp von Jeremiah ankommen, müssen sie einige Gefahren überstehen. Zusätzlich erfährt der Leser Stück für Stück etwas aus Christophers Vergangenheit. Dies liest sich zu Beginn auch sehr spannend, doch leider vermag der Roman nach den guten ersten 150 Seiten keine weiteren Spannungspunkte mehr zu setzen. Der Rest der Handlung plätschert dahin. Auch das Finale vermag nur bedingt zu überzeugen. Das der Roman dann auch kein wirkliches Ende hat, ist sicher der Tatsache geschuldet, dass die Geschichte weiter geht.

Ohne Frage hat Andreas Eschbach schon bessere Werke abgeliefert. BLACK OUT ist ein verhaltener Auftakt seiner neuen Serie. Bleibt die Hoffnung, dass der nächste Roman etwas spannender wird.
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Stell dir vor, du bist der beste Computerhacker der Welt und hast den berühmtesten Hack der Geschichte gemacht. Cool, oder? Aber: Stell dir vor, du kannst keinen Snack an einer Tankstelle kaufen, ohne gleich aus Hubschraubern beschossen zu werden. Stell dir vor, du musst auf jegliche moderne Kommunikationstechnologie verzichten, um nicht aufgespürt werden zu können. Stell dir vor, du setzt durch deine Gegenwart das Leben deiner Freunde aufs Spiel. Stell dir vor, du bist mit deiner Freundin auf der Flucht und deine einzige Hoffnung ist es, irgendwo in der Wüste Nevadas ihren Vater, den Wissenschaftler Jeremiah Jones, zu finden, der allerdings als Terrorist gesucht wird. Seine Warnungen vor den Folgen der weltweiten Vernetzung soll er durch Bomben unterstützt haben.
Nein, du möchtest nicht in der Haut von Christopher Kidd stecken. Denn ihm wurde ein Chip implantiert, der das eigene Gehirn mit dem anderer Menschen verkoppeln kann, wodurch eine 'Kohärenz' entsteht, in der jedem alle Informationen zur Verfügung stehen und Konflikte und Missverständnisse nicht mehr vorkommen. Alle sind direkt mit dem 'Feld' verbunden. Nie mehr allein sein, Harmonie, Allwissenheit ' das ist verlockend. Aber welcher Preis muss dafür gezahlt werden? Wie wichtig ist Individualität? Woraus speist sich Lebensfreude? Die 'Upgrader', so nennen sich die Menschen, die sich über den Chip an die Kohärenz angeschlossen haben, wollen die Herrschaft über die Menschheit übernehmen. Kann Christopher das verhindern?
Wieder einmal zeigt sich, dass Andreas Eschbach einfach gut schreiben kann. Die Geschichte wird durch Rückblenden und Erzählungen nach und nach zusammengesetzt, wodurch eine besondere Spannung entsteht. Der Schreibstil ist schnörkellos und genau richtig für einen temporeichen Thriller. Nebenbei werden die Gefahren der modernen Technologien thematisiert, ohne die moralische Keule zu schwingen. Das Buch richtet sich zwar an Jugendliche, ist aber für Erwachsene genauso spannend zu lesen.
Erschreckend ist, dass die im Buch beschriebenen Technologien gar nicht so abwegig sind. An einigen Dingen wird real schon gearbeitet, zum Beispiel an der Steuerung eines Computers durch Gedankenkraft. Wie im Roman 'Ein König für Deutschland' denkt Andreas Eschbach bestehende (Forschungs-)Projekte konsequent und sachlich kompetent weiter.
Das Ende des Thrillers finde ich gleichzeitig negativ und positiv. Negativ, weil das Ende offen ist, denn es handelt sich um den Auftakt einer Serie. Positiv, weil das Ende zwar offen ist, es sich aber um den Auftakt einer Serie handelt. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.
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