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Black Monk Time [Vinyl LP]


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Produktinformation

  • Vinyl (20. September 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Import
  • ASIN: B000WC8KVM
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 271.430 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Geschichte der Monks handelt von einem einzigartigen Phänomen der Popkultur. Viele Jahre lag sie im Verborgenen, erst zur Mitte der neunziger Jahre wurde sie von Dietmar Post und Lucia Palacios im Zuge der Recherche zum Dokumentarfilm "monks - the transatlantic feedback" ans Licht gebracht. Die Monks haben nur ein einziges Album eingespielt, es heißt "Black Monk Time" und entstand im Jahre 1967. Nun ist dieses beispiellose und wichtige Werk als CD und LP mit dem Original-Artwork wiederveröffentlicht worden - inklusive schöner Bebilderung und erhellender Liner Notes.

 Alles begann im West-Deutschland der frühen sechziger Jahre: Fünf amerikanische GIs lernen sich in der Garnisonsstadt Gelnhausen kennen und formieren sich zu einer Band namens The Five Torquays. Sie covern vornehmlich die aktuellen Chart-Hits und spielen simpel gehaltene Live-Beatmusik. Nach ihrer Entlassung im Jahr 1964 reisen sie ein Jahr lang durch West-Deutschland, tingeln von Club zu Club und tragen mit ihrer bis dato ausschließlich live dargebotenen Musik dazu bei, dass im erzkonservativen Adenauer- und Ehrhard-Deutschland eine Szene für Beatmusik entstehen kann. Im Folgejahr trifft die Band auf zwei deutsche Absolventen der Designhochschulen in Ulm und Essen, Walther Niemann und Karl-Heinz Remy, die alsbald zu ihren Kreativmanagern werden. Sie überzeugen die fünf Musiker fortan, ausschließlich Mönchskutten zu tragen, sich Tonsuren schneiden zu lassen und mit ihrer Musik gegen den "Großmutterstil" der Beatles anzurocken. Die Monks waren geboren.

Gary Burger, Larry Clark, Dave Day, Roger Johnston und Eddie Shaw, wie die Protagonisten heißen, begannen in ihrem Proberaum die aktuelle Popmusik zu zerlegen, sie fokussierten sich nur noch auf einen zentralen, nie abreißenden Rhythmus. Eddie Shaw verzerrte seinen Bass und stimmte ihn so tief es nur ging, Roger Johnston reduzierte sein Schlagzeug auf das Nötigste und trieb die ausufernden Monks-Stücke vornehmlich mit den Toms voran, dazu kam Dave Days elektrifiziertes Banjo und Garry Burgers wütender Schrei- und Sprechgesang. Das Ergebnis war eine psychedelisch anmutende Jam-Musik, die zu jener Zeit ihren Zuhörern oft zu viel abverlangte. Etliche Konzerte der Monks in den mittleren Sechzigern stoßen beim Gros des Publikums auf Ablehnung, die Musik verstehen nur einige Beat-Fans. Allen voran begeistert sich Jimmy Bowien, der damalige Produzent der Plattenfirma Polydor, für den neuen Sound. Gegen alle Einwände der Chefetage nimmt er die Monks unter Vertrag. Im März 1966 fanden im Kölner Studio von Polydor die Aufnahmen zum einzigen Album statt, das die Monks je hervorbringen sollten: "Black Monk Time". Schon zwei Monate später erscheint die Platte. Sie wird im Juli 1966 in der Radiosendung "Beat-Club" vorgestellt, die als erste Radiosendung für Jugendliche die Beatmusik als neuen Soundtrack zur aufkeimenden Jugend- und Popkultur institutionalisiert. Der Produzent der Show, Mike Leckebusch, bezeichnet "Black Monk Time" als sein "Album des Jahres", trotzdem bleibt der große Erfolg aus. Nach langen Tourneen durch West-Deutschland, immer wiederkehrenden Querelen mit ihrer Plattenfirma und Differenzen innerhalb der Band lösen sich die Monks im September 1967 schließlich auf.

Doch gerieten sie keineswegs in Vergessenheit. Zwar kehrten die Musiker alle nach und nach in ihre Heimat zurück und verschwiegen ihre gemeinsame Vergangenheit als avantgardistische Mönche der Popmusik. Was sie aber nicht wussten: Deutsche Krautrocker und Elektronikbands wie Can, Kraftwerk, Faust oder Neu! ließen sich von ihren manischen Jams inspirieren und verstanden sich als ihre direkten Nachfahren. Weil das Phänomen "Monks" nicht totzukriegen war und immer wieder im Bewusststein des deutschen und auch internationalen Undergrounds aufkeimte, kam es im Jahre 1979 zur ersten Wiederveröffentlichung von "Black Monk Time" - ein gut gewählter Zeitpunkt, denn die damals aktive Postpunk-Bewegung war an nichts so sehr interessiert wie an kompromisslosen Sound-Entwürfen. Über zwanzig Jahre später, 1997 genau, erschien das Album auch in den USA, und zwar auf Initiative von Rick Rubin und Henry Rollins, dem Sänger der einflussreichen US-Punkband Black Flag. Vermutlich beflügelt durch den Erfolg, ließen sich die Bandmitglieder zu einer Reunion zu bewegen. Im Jahr 1999 spielten die Monks in New York ihr erstes Konzert seit über drei Jahrzehnten, weitere Shows in den USA, England, in der Schweiz und in Deutschland folgten. Als Höhepunkt ihrer Reunion-Karriere gilt das Konzert im Herbst 2006 in der Berliner Volksbühne, bei dem unter anderem Mark E. Smith (The Fall), Schorsch Kamerun (Die Goldenen Zitronen) und Peter Hein (Fehlfarben) als Gastssänger auftraten. Die Zeitungen berichteten damals von Besuchern, die sich - ganz der Coorporate Identity der Monks entsprechend - komplett schwarz eingekleidet oder gleich die Mönchskutten übergeworfen hatten. Vereinzelt wurden sogar Fans gesichtet, die sich Tonsuren rasiert hatten - ein weiterer Hinweis darauf, wie tief sich der einzigartige Sound der Monks ins Bewusstsein ihrer Fans gegraben hatte.

Wenn dieses Jahr "Black Monk Time" eine weitere Wiederveröffentlichung erfährt, fragt man sich also erneut, weshalb den Musikern damals der Erfolg verwehrt geblieben ist. Die Antwort könnte lauten: Sie waren ihrer Zeit zu weit voraus.

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es ist alles da. Harter Sound, aggressive krächzende Stimme und Polka- (aka Pogo-)Schlagzeug. Dazu ein obskur klingendes Banjo und eine Orgel, die als Rhythmusinstrument eingesetzt wird. Illusionslose lakonische Texte, die in wenigen Zeilen ein Lebensstatement auf den Punkt bringen, krönen den Sound. "Do You Know Why I Hate You, Because You Make Me Hate You" oder "Be A Liar Everywhere, Shut Up, Don't Cry". Und gegen Vietnam wird auch gesungen (1966!).

Es ist unglaublich, aber wahr. Die Monks hatten einen Plattenvertrag mit der Weltfirma Polydor und Auftritte im deutschen Fernsehen. Fünf Ex-GI's spielten in Deutschland in einer wilden, aber netten Beatband. Auf Proben experimentierten sie mit Rückkopplungen und ähnlichen Soundeffekten. Zufällig wurden sie von zwei Werbetreibenden entdeckt, die auf der Suche nach den Anti-Beatles waren. Die Gruppe konnte das eigene Potential ausleben und so kam eins zum anderen. Die Idee sich Monk zu nennen und auch zu sein. Sie scherten sich Tonsuren und trugen nur noch schwarz. Das war kein Bühnenoutfit mehr, sondern eine Lebenseinstellung. Monk eben.

Die ultimative Punkscheibe aus den 60ern. --Gregor Kannberg -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Toshé TOP 500 REZENSENT am 18. August 2009
Format: Audio CD
Die Rezension bezieht sich auf: Black Monk Time auf Repertoire Records

Diese frühzeitliche Gruppe zwischen Katharsis und Kunstschock läuft immer noch in ihrer eigenen Liga. Viele "Krautrock-Idole" (z.B. auch Faust) nennen die Monks als signifikanten Einfluss, der vieles erst möglich gemacht hat. Hier wurde also quasi "Vorgeschichte" geschrieben, wenn man so will.
Und bis heute hat diese Wahnsinnsmusik kein Gramm an Faszination eingebüßt. Sie zeigen vielmehr auf, wie irre doch Musik sein kann, wenn man wirklich ernst macht. Es ist heute schwer nachzuvollziehen, dass die Monks es seinerzeit sogar ins Musikfernsehen geschafft hatten. Aber die damalige Unwissenheit der TV Macher ermöglichte auch diese Eulenspiegelei.
Ich will mich auch gar nicht lange an der Stilistik aufhalten und hole mal ganz weit aus, jetzt:
Neben großen Innovatoren wie Zappa, Velvet Underground, Captain Beefheart, den Stooges, MC 5 oder auch Can, Faust, den Doors oder Love...
irgendwo dazwischen könnten sie auch sein. Aber macht euch mal besser auf eine gute Ladung Eigensinn gefaßt. Die Monks sind der wahre Kult!
Eine exemplarische Platte für Sammler und Schatzsucher!!!

Und bitte lasst euch nicht von diesem "Anti-Sound" abschrecken - es braucht eine Weile, bis man hinter dieses Klangkonzept gestiegen ist. Alles daran ist quasi verquer und "andersrum". Aber mit der Zeit verfällt man dem Ganzen völlig.

ps: die damals zusätzlich auf hit-tauglichkeit produzierten Bonustracks hier sind natürlich eine Grinse-nummer für sich und runden den Wahnsinn herrlich ab...
Gruß and freaky fun with this!!!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 30. November 2001
Format: Audio CD
Diese Scheibe, 1966 in Deutschland produziert, räumt mit sämtlichen Sechziger-Jahre-Hörgewohnheiten auf. Die Monks, fünf ehemalige GIs, schufen ein tiefschwarzes Gegengewicht zu gängigen Sound-Klischees: Puren Rhythmus mit Gitarre, Banjo, Bass und Schlagzeug, in dem manchmal noch die Orgel für einen melodischen Zusammenhalt sorgt. Sänger Gary Burger kreischt und wimmert dazu die kurzen Texte ins Mikro. Oberobskurer Stoff! Ein Gerücht rankt sich noch um die Monks, die bereits 1968 wieder von der Bildfläche verschwunden waren: Angeblich hat Jimi Hendrix bei ihnen den koordinierten Gebrauch des Gitarren-Feedbacks gelernt. Wie auch immer: It's Hop-Time; it's Monk-Time!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von huelsenbeck am 10. November 2009
Format: Audio CD
Länge: 2:21 Minuten
Es scheint so, dass Universal Music dank des Dokumentarfilms MONKS: THE TRANSATLANTIC FEEDBACK (DVD) (pl-04) dieses wundervolle Album endlich wieder in hervorragender Tonqualität und ohne lästige Bonustracks als LP und CD mit sehr ausführlichem Begleittext (24 Seiten) und zur Verfügung stellt. Obwohl 1966 aufgenommen, klingt das Album so frisch wie gestern eingespielt. Diese CD ist im übrigen kein Bootleg wie so viele andere Veröffentlichungen zuvor. Und sie klingt einfach viel besser. Unbedingt zu empfehlen, ebenso wie der o.g. Dokumentarfilm (Grimme Preis 2008) und der dazugehörige Soundtrack mit dem Titel SILVER MONK TIME - A TRIBUTE TO THE MONKS (Doppel-CD) (pl-02) mit u.a. Faust, The Fall, Gossip, The Raincoats, Fehlfarben, International Noise Conspiracy, Mouse on Mars, Goldene Zitronen, F.S.K., Charles Wilp und die Original-Monks u.v.m... Im Film-Trailer werden Monk Time von 1966 und Monk Time von 2006 (Alec Empire und Gary Burger) ineinander verwoben.
Toll, dass es jetzt die Vinyl-LP (Polydor/Universal) wieder gibt und auch die erste Monks-Single ist nach 43 Jahren endlich wieder als 7"-Vinyl-Edition erhältlich (pl-05).

Complication/Oh-How to Do No [Vinyl Single] [Vinyl LP]
Monks - The Transatlantic Feedback (Digipack, inkl. 8seitigem Booklet)
Silver Monk Time - A Tribute to the Monks
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Urs Muenger am 25. August 2011
Format: Audio CD
ein alter klassiker, der wohl in keiner Punk'N'Roll Sammlung fehlen darf. die Monks waren ihrer zeit weit voraus und spielten schon Punk in den Sechzigern. nur die Sonics konnten ähnliches vollbringen. was James Bond wohl dazu sagen würde... Who is he?
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan Kelter VINE-PRODUKTTESTER am 8. November 2009
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Zwar sind die Monks in den 60er Jahren sogar im Beatclub aufgetreten, aber ihre Musik war ihrer Zeit Jahrzehnte voraus. Inzwischen sind sie durch eine sehr sehenswerte Dokumentation vor dem Vergessen gerettet worden.

Ihr Musik ist nicht klar einzuordnen. Klar, es ist Rock, aber was für einer. Man nehme Heavy Metal, Psychedelic Rock und Punk - alles Musik, die es in den 60er Jahren noch gar nicht gab -, rühre alles gut um und heraus kommt ein Unikat, das es in sich hat: mitreißende, ewig junge Rockmusik.

Aus all den ungeschliffenen Diamanten, die auf dieser CD sind, hebt sich für mich der Ohrwurm COMPLICATION noch einmal deutlich hervor. Allein für diesen Song lohnt sich der Kauf.
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