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This is the tale of a small American town held in the grip of evil. Three children have vanished, abducted by a monster called The Fisherman (after a legendary murderer) with a craving for children's flesh. Ex-detective Jack Sawyer, dealing with his own personal problems (in which he is tormented by visions of another world), is keen to stay away from the horrors of this case, recognising how bad involvement will be for him. But--guess what?--Sawyer is soon supping full on the horrors, and the reader is in for an exhilarating (and highly disturbing) experience. Jack is a powerfully realised protagonist, and his journey into the dark world of The Fisherman is genuinely unsettling. Although more of King's fingerprints are on this one than Straub's (notably the conflicted hero, struggling with his own demons), the co-authors' individual styles merge indivisibly in this highly impressive chiller. --Barry Forshaw -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Wie viele King-Bücher beginnt auch "Black House" erst ganz langsam, ohne viel Spannung und mit ein paar Längen. Die Haupthandlung dürfte den meisten von euch bekannt sein. Ein Kindermörder, der "Fisherman" genannt wird, terrorisiert die Kleinstadt. Jack Sawyer, der Held aus dem "Talisman" kommt in die Stadt, um den Mörder zu stellen. In Teilen wird die Handlung des "Talismans" wiederholt, damit auch der Leser, der das Buch nicht kennt, "Black House" verstehen kann. Jack wird unterstützt von seinem blinden Freund Henry Leyden, dem Polizeichef Dale Gilbertson, der Motorrad-Gang "Thunder Five" und Fred Marshall, dessen Frau von der Region weiß und die nach schlimmen Visionen fast den Verstand verliert. Tyler, ihr Sohn, versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Dann verschwindet er spurlos. Die Spur führt in die Region und Jacks einzige Chance ist es, wieder dorthin zurückzukehren.
Dies führt ihn schließlich zum Schwarzen Haus, abseit von French Landing, das ein Grenzort zwischen unserer Welt und einem Ort darstellt, der "The Furnace-Lands" heißt. Dort wird Ty gefangengehalten.
Noch etwas über den Fisherman. Am Telefon, wo er den Fundort mehrerer Leichen verrät, antwortet er auf die Frage nach seiner Identität: "Mein Name ist Legion und wir sind viele". Das dürfte vielen King-Lesern bekannt vorkommen. Schließlich ist auch Randall Flagg, ebenso wie André Linoge, einer dieser biblischen Dämonen.
Zu den "Dark Tower"-Zusammenhängen: Tyler Marshall ist ein Brecher, der die Macht hat, die Balken zu zerbrechen. Ebenso wie Ted Brautigan aus "Hearts in Atlantis", der kein Brecher sein wollte, aber am Ende doch von den Niederen Männern geschnappt wurde. Der Scharlachrote König ("Insomnia") will die Balken zerstören und braucht deshalb die Brecher. Bei zwei der sechs Balken hat er es bereits geschafft. Er ist physisch in der Spitze des Dunklen Turms gefangen. Und wenn die Balken zerbrochen sind, stürzt der Turm, was den Untergang aller Welten zur Folge hätte. Nur der Revolvermann und sein Ka-tet können das verhindern und natürlich Jack, der Tyler zurückholen muß.
Der richtige Name des Scharlachroten Königs ist Can-Tah Abbalah. Soweit ich mich erinnere, heißt "can-tah" in der Sprache der Toten "kleiner Gott".
Später, als Jack in die Region zurückkehrt, liest sich das Buch immer mehr wie ein "Dark Tower"-Roman. Viele Dinge aus der Serie werden erwähnt, wie z. B. Die Kleinen Schwestern von Eluria und die Langsamen Mutanten. Die Handlung könnte auch für den weiteren Verlauf der "Dark Tower"-Reihe wichtig sein.
Insgesamt ist es ein großartiger Roman für beide Autoren. Und vor allem viel besser als "Dreamcatcher". Anfangs denkt man noch eher an einen Horror-Roman oder einen Psycho-Thriller im Stil von Thomas Harris, wenn man die grausamen Szenen mit dem Fisherman liest, aber dann entwickelt es sich doch eher zu einem klassischen Fantasy-Roman. Da schwindet dann scheinbar auch Straubs Einfluß und das Buch wird immer mehr zu einem King-Roman.
Fabian Scherle
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