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Musik

Bild des Albums von Muse

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Abbildung von Muse

Biografie

MUSE
The Resistance
„Muse greifen nach Höhen, in welche die meisten irdischen Bands sich kaum wagen“
(NME)
They will not force us / they will not degrade us / we will be victorious…
…heißt es in der ersten Single Uprising aus dem fünften MUSE-Album The Resistance - und tatsächlich scheint das Trio aus Teignmouth unbesiegbar zu sein. Am 11. September 2009 erschien das Album, das sie im Laufe des Jahres… Lesen Sie mehr im Muse-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (30. Juni 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Warner Music International (Warner)
  • ASIN: B000G09OEM
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (89 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.031 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Take A Bow
2. Starlight
3. Supermassive Black Hole
4. Map Of The Problematique
5. Soldier's Poem
6. Invincible
7. Assassin
8. Exo - Politics
9. City Of Delusion
10. Hoodoo
11. Knights Of Cydonia

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Stagnation haben Muse schon immer gehasst, und daher ist auch Black Holes And Revelations wieder ein Album voller Überraschungen und musikalischer Grenzüberschreitungen geworden.

Nachdem die Briten auf ihrem Debüt Showbiz noch nicht hundertprozentig wussten, wohin die Reise gehen sollte, lieferten sie mit Origin Of Symmetry und Absolution zwei der der begnadetsten und originellsten CDs des frühen 21. Jahrhunderts ab. Und auch ihre vierte Studioscheibe ist wieder eine künstlerische Offenbarung voller eigenwillig-genialer Ideen, gelungener Klang-Experimente und vor allem magischer Melodien geworden. Markante Gitarren-Riffs gibt es diesmal nicht ganz so viele, dafür flirtet das Trio noch intensiver und lustvoller mit elektronischen Loops, tanzbaren Beats, massivem Queen-Bombast und Klassik-Einschüben. Neben den üblichen gänsehäutigen Hymnen sind es vor allem stilistische Neulanderkundungen wie die fast schon Prince-kompatible Dance-Nummer "Supermassive Black Hole" oder das orchestrale Cyber-Wild-West-Epos "Knights Of Cydonia", die Black Holes And Revelations zu einem der spannendsten und wichtigsten Alben des Jahres 2006 machen. -- Michael Rensen

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BLACK HOLES AND REVELATIONS

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

52 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Muse macht alles richtig - einfach fantastisch!, 15. Juni 2006
Black Holes & Revelations heißt also das vierte Album. Schon vor Monaten hat die Band angekündigt, dass dieses Album eine Reise durch verschiedene Musikrichtungen sein wird und jeder Song anders klingen soll, als bisher bekanntes. Aber keine Sorge - es ist immernoch Muse und zwar supergut! Muse war ja schon immer recht experimentell, was sich in teilweise schrägen B-Sides gezeigt hat, aber nun gehen sie auch auf einer LP neue Wege und eröffnen sich damit neue Möglichkeiten und entgehen der Gefahr als Band abgeschrieben zu werden, die auf Nummer sicher geht.

Das Album ist hervorragend produziert. Es wurde viel mit Synths und Effekten gearbeitet, es gibt sehr viele Background Vocals - es klingt alles voll und rund.

Track 01: Take A Bow - 10/10

Der Song fängt recht ruhig an und baut sich dann ziemlich clever von Synthesizern dominiert Schritt für Schritt auf, wird immer stärker und intensiver, sowohl Instrumente als auch der Gesang, bevor er am Ende quasi explodiert! Ganz was neues von Muse mit herausragenden Lyrics, wie z.B. "our freedom's consuming itself, what we've become is contrary to what we want". Mit das beste, was Muse je gemacht hat!

Track 02: Starlight - 08/10

Eine sehr schöne poppige Nummer mit guten Lyrics, guter Bassline, sehr schönem Gesang und Ohrwurmcharakter. Wenn Matt "Hold you in my arms, I just wanted to hold you in my arms" singt kriegt man fast ein wenig Gänsehaut. Nur 08/10, weil der Song zu eingängig ist.

Track 03: Supermassive Black Hole - 09/10

Die erste Single in Europa und sicherlich ein Schock für viele Muse Fans. Textstellen wie "uuuh baby" kennt man nicht von Bellamy. Der Song wird durchgängig im Falsetto gesungen und ist sehr tanzbar und groovt total. Muse bedient sich eines anderen Genres (sagen wir mal Electro-Pop-Rock) und macht es fantastisch. Mutig!

Track 04: Map Of The Problematique - 10/10

Elektro-Piano und eine tranceartige Melodie, nach 40sek setzt die Gitarre richtig ein und Matt singt unnachahmlich "fear and panic in the air". Super Strophen, super Refrain, tolles Schlagzeugsolo und einfach ein Supersound. 1A!

Track 05: Soldier's Poem - 08/10

Ist nur 2:04 lang und könnte man schon fast als eine Art Interlude bezeichnen. Sehr schöner ruhiger Song gesungen aus der Perspektive eines Soldaten. Jede Menge Background Vocals singen am Ende dann: "There's no justice in the world. And there never was." Wirklich gut und ein gelungender Übergang zu..

Track 06: Invincible - 09/10

Fängt ruhig an und baut sich schön auf zum ersten Highlight, wenn Matt Bellamy singt: "during the struggle, they will pull us down" - ganz toll! Dann meldet sich der Bass und darauf setzt ein fettes Gitarrenriff ein, was in ein tolles Tapping-Solo übergeht, bevor wir nochmal in Matt's traumhafter Stimme aufgehen dürfen. Kritikpunkt: die lyrics "tonight we can truly sing, together we're invincible" sind ein wenig naja..

Track 07: Assassin - 10/10

Anschallen! Ein Knight-Rider mäßiges Intro setzt ein und nach ein paar Sekunden geht's richtig los. Gitarre und Bass machen mächtig Druck und Dom's Drums waren wohl nie besser. Die Riffs rocken ohne Ende! Strophen und Refrain sind super und recht clever mit vielen Background Vocals unterlegt. Genialer Song, der richtig Spaß macht. Ein wenig das Stockholm Syndrome dieses Albums.

Track 08: Exo-Politics - 09/10

Wie Assassin wurde dieser Song schon letztes Jahr auf der US Tour gespielt. Muse hat hervorragend daran gearbeitet und einen superguten Song daraus gemacht. Fettes Riff, das abwechselnd oder gleichzeitig von Gitarre und Bass gespielt wird. Sehr coole Lyrics "when the zetas fill the skies, it's just our leaders in disguise". Der Song groovt total und es fällt einem schwer dabei ruhig sitzen zu bleiben - macht einfach nur Spaß!

Track 09: City of Delusion - 10/10

Ein weiteres Highlight. Beginnt mit einer akustischen Gitarre, dann setzt eine supergute Bassline ein und ein südeuropäisch klingendes Orchester und Matt singt mit unglaublicher Kraft "I will avenge. Justify my reasons with your bloody hand." Dann kommt ein Break und man hört nur eine megagroovige Bassline die nach einigen Sekunden von einem coolen Gitarrenriff begleitet wird. Zweiter Refrain und wenn man denkt, jetzt ist gleich Schluss, bietet Muse noch ein Trompetensolo! Ganz großes Kino! Fantastisch abwechslungsreich und mit unglaublichen Vocals von Matt Bellamy!

Track 10: Hoodoo - 10/10

Die geniale zweite Hälfte des Albums geht weiter mit Hoodoo. Eine ruhige Nummer, die teilweise ein wenig wie "Bang Bang" von N. Sinatra klingt. Super Text - herrlich gefühlvoll gesungen. Nach dem ruhigen Anfang setzt dann im Mittelteil ein Klavier kräftig ein und Matt singt in einer majestätischen Art und Weise "Come to be, how did it come to be?" Wer da nicht Gänsehaut kriegt tickt nicht richtig. Aber wenn Matt kurz später "Don't be afraid" jault und dabei herrliche Streicher einsetzen, muss man Gänsehaut kriegen! Zum Ende wirds wieder ganz ruhig und zerbrechlich. Die beste 'Ballade', die Muse je gemacht hat.

Track 11: Knights Of Cydonia - 10/10

Für mich der ideale letzte Song! Das Intro mit dem "aaaah aaaaah aaaaaaaah" klingt so richtig nach einem Abschluss. Dann setzt dieses Western-artige galoppierende Riff ein und Matt Bellamy bringt ein megageniales Falsetto im besten "Micro Cuts-Stil" begleitet von Trompeten! Es klingt absurd, ist aber obergenial! Nun folgt ein wenig Gesang, bevor es einen Break gibt zum tollen Mittelteil, wo einem jede Menge Matt Bellamys in Queen-Artiger Manier "No one's going to take me alive..." ins Ohr schreien. Und dann spürt man schon, gleich muss es knallen. Die Drums werden schneller und dann setzt ein geniales Gitarrenriff ein um den Song und das Album auf einem absoluten Hoch zu beenden!

Fazit: Nach 50mal hören traue ich mich zu sagen, dieses Album ist meiner Meinung nach besser als Showbiz und Absolution und sehr nah dran an Origin of Symmetry! Fantastischer Gesang, die Drums waren nie besser, die Songs sind abwechslungsreich, intelligent aufgebaut und die Lyrics (teils recht politisch) weitestgehend überzeugend! Nur das Klavier ist sehr kurz gekommen, aber dafür gibt es viele neue Eindrücke! Also: Kaufen und vor allem mehrere Male hören - einige Songs erschließen sich einem nicht sofort, aber das kennt man ja! Viel Spaß :-)
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Große Veränderungen im Hause 'Muse', die Songs lernen das Tanzen, 17. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Black Holes & Revelations (Audio CD)
Wie habe ich auf das neue 'Muse'-Album gewartet und immer wieder hin und herüberlegt, was die drei verrückten Bombast-Rocker aus England auf ihrem neusten Werk mal wieder alles ausgeheckt haben könnten.

Nun hatte ich die glückliche Gelegenheit, das Album die letzten Tage exzessiv unter die Lupe zu nehmen und was soll ich sagen, 'Muse' haben sich tatsächlich mal wieder verändert, allerdings stärker verändert, als ich es je erwartet hätte. Eine Veränderung, die auf sehr zwiespältige Ohren treffen wird...

Sänger Matthew Bellamy gab dazu in den Interviews oft genug an, dass die Band sich bei den nicht gerade geliebten Album-Aufnahmen bewusst weiterentwickeln bzw. wirklich etwas Neues ausprobieren wollte; Wir wissen ja alle, dass 'Muse' in erster Linie eine Live-Band ist.

Die gleichzeitig dezenten Hinweise an den Club-Sound von 'Franz Ferdinand' waren dabei nicht nur eben das, ein dezenter Hinweis (was ich mir eigentlich so dachte), sondern beschreiben tatsächlich gut den "neuen" Sound der Band; Er ist in der Tat viel clubtauglicher!

Schon der Opener 'Take a bow' stellt dies ziemlich unmissverständlich klar, denn das, was man da hört, muss man mit besten Willen als "Techno" bezeichnen. Aber keine Angst, es ist und bleibt trotzdem typisch 'Muse', das merkt man vor allem an dem SEHR dramatischen Songaufbau. Ich würde sogar sagen, dass dieser Song der dramatischste ist, den ich je von ihnen gehört habe. Diese Dramaturgie von sich immer weiter steigernden Gesangs-Oktaven und Synthie-Wellen bis zum explodierenden Schluss hat etwas sehr Orgasmisches...

Jedenfalls ist es die perfekte Überleitung zu der wohl größten Pop-Hymne auf dem Album, 'Starlight'. Das die Band fantastische Hymnen fabrizieren kann ist schon lange klar, aber hier haben sie sich wirklich selbst übertroffen! Sie erinnert von ihrer Songstruktur an 'Bliss' vom famosen 'Origin of Symmetry' Album. Fantastische Strophen, noch fantastischerer Refrain...der Song heftet sich sofort im Kopf fest und bleibt da!

Etwas rockiger wird es dann bei dem wohl schon allseits bekannten 'Supermassive black hole', aber nur ein wenig, denn auch hier wird durch den stoischen Drum-Beat im Hintergrund und dem ziemlich 'Prince'-mäßigen Gesang Bellamys etwas wirklich Tanzbares abgeliefert.

Bei mir persönlich dauerte es bei dem Song etwas; nach mehreren Hörgängen kann ich sagen, dass ich ihn mag, aber nicht sicher bin, ob das lange andauern wird...

Dafür folgt mit 'Map of the proplematiqué' einer der besten Songs des Albums. Ich muss allerdings zugeben, dass er mir bei den ersten Hördurchgängen nicht sonderlich gefiel, da er sehr stark an 'Coldplay' erinnert, eher unpassend für 'Muse'.

Mit der Zeit aber entwickelt er sich zu einer perfekten Mischung aus typischen 'Muse'-Rock und Brit-Pop Elementen, sehr ungewöhnlich aber grandios!

Ruhiger wird's dann zum ersten Mal bei 'A Soldier's Poem', eine sehr jazzig(!) vorgetragene Geschichte über die Gedanken eines Soldaten auf dem Schlachtfeld (Irak-Krieg lässt grüßen).

Die ausgestrahlte "Coolness" weiß zu gefallen, ist allerdings auch nur sehr kurz und nicht mehr als ein Zwischengeplänkel.

Das lässt sich damit erklären, dass er eigentlich als Intro für den folgenden Song 'Invincible' gedacht war, einer wieder einmal dramatisch aufgebauten Hymne mit militärischem Rhythmus, der sich famos zu einem bombastischen Höhepunkt hochschaukelt; Starker Song!

Für alle heftigen Rocker dürfte dagegen 'Assassin' die Erlösung sein. Besonders das Intro erinnert dabei stark an 'System of a Down', nur eben bombastischer. Hier sind dann auch zum ersten Mal so richtig knackige (und äußerst brutale!) Drum- und Gitarrenparts zu hören, trotzdem ist er gleichzeitig sehr tanzbar produziert, besonders im Refrain, eine kuriose Mischung zum Abgehen.

Ab diesem Zeitpunkt erhält das Album dann auch bis zum Ende einen etwas rockigeren Anstrich, was auch gleich das gnadenlos vor sich hin stampfende 'Exo-Politics' beweist ohne dabei die neuen Tanz-Schuhe abzulegen. Vor allem der Gesang Bellamys weiß hier sehr zu gefallen.

Weiterer Höhepunkt ist allerdings das superbe 'City of delusion', das mit einer Akustik-Gitarre beginnt und sich kongenial zu einer mannigfaltigen Rockoper aus mexikanischen Gitarren, Geigen und Trompeten hochschwingt, während Bass und Drums alles zusammenhalten; 'Butterflies & Hurricanes' lässt grüßen.

'Hoodoo' hingegen lässt einen glücklicherweise wieder etwas durchatmen; Sehr ruhige Instrumentierung und geschmeidiger Gesang treffen ab der Mitte auf ein letztes, großes, dramatisches Aufbäumen, bis es am Ende wieder melancholisch abebbt und so hervorragend zum finalen Song und absoluten Höhepunkt hinführt.

'Knights of Cydonia' bietet nämlich den perfekten, epischen Abschluss. Hier findet man einfach alle Elemente wieder, alt wie neu, die 'Muse' ausmachen.

Die erste Hälfte könnte dabei tatsächlich als Titelmusik für einen zeitgenössischen Spaghetti-Western laufen, die zweite Hälfte wandelt sich hingegen zu einem 70-er Bombast-Rock Epos der Marke 'Queen'; Eine äußerst irre Mischung, die einen komplett mitreißt, wow! Hier wandeln 'Muse' auf dem Höhepunkt ihres Schaffens.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das neue Album wohl die größte bisherige Entwicklung bei 'Muse' darstellt und sehr ungewohnt daherkommt ohne komplett anders zu klingen.

Wichtigster Punkt ist hierbei, dass die neuen Songs sehr Dance-lastig bzw. elektrifizierter sind und so ohne Probleme in Clubs gespielt werden könnten; Der typische Bombast ist allerdings geblieben.

Dafür wurde die Rock-Schraube zum größten Teil etwas heruntergedreht; Die einzelnen Gitarren-, Piano- Drum- und Bass-Parts stehen nicht mehr so im Vordergrund wie früher, wirken manchmal bewusst verzerrt und fügen sich eher dem Gesamtkontext. Also weniger ein Album zum Abrocken, als zum Abtanzen.

Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass Live ein rockigerer Sound gespielt wird und dem gegenüber das Album neue Schichten im Clubbereich ansprechen wird, sehr geschickt!

Wer also auf dem neuesten Album den unbedingten Rock-Sound von 'Muse' sucht, wird wohl ziemlich enttäuscht sein, das muss ich so klar sagen! Dafür dürfen sich hier Clubgänger und Dance-Liebhaber, auch die, die vorher nicht unbedingte Fans von 'Muse' waren, freudig an dem Album probieren.

Ich persönlich, als 'Muse'-Fan und gleichzeitiger Dance-Liebhaber, bin natürlich begeistert und kann kaum die Live-Aufmachung der neuen Songs abwarten!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Den die Muse küsst..., 25. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Black Holes & Revelations (Audio CD)
...der darf sich glücklich schätzen.

Wiedereinmal haben die drei Jungs aus Devon/England zugeschlagen und begeistern Fachpresse, alte, sowie neue Fans mit ihrem neuesten Album "Black Holes and Revelations".

Eigentlich schon nicht mehr überraschend, aber auch dieses Album ist durch und durch gelungen. In meinen Augen ist es sogar das atmosphärischste aller fünf Alben.

Muse zeigt sich nach wie vor experimentierfreudig, greift wie in den Vorgängeralben auch auf klassische und romantische Musikelemente zurück und auch Bellamys Faszination für Futurolgie, Verschwörungstheorien, ja eigentlich an allem Übernatürlichen findet sich in der Musik wieder und wird in apokalytischer Untergangsstimmung reflektiert.

Der geneigte Zuhörer wird von verschiedensten Instrumenten beschallt, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Unter anderem findet sich auch eine Kirchenorgel, vorwiegend kommen aber Schlagzeug-, Keyboard- bzw. Klaviersounds, sowie geniale Gitarrenriffs und Synthesizerbass zum Zuge, die gemeinsam ein unglaubliches Klangvolumen erreichen. Allgemein herrschen viele hohe Töne vor, welche die gesamte Grundstimmung noch stärker verdichten und das Album scheinbar hypnotisch und paralysierend wirken lassen.

Muse ist und bleibt eine hochkünstlerische Band, die sowohl intelligente Texte, als auch ergreifende, abwechslungsreiche und doch stiltreue Musik und Gesänge abliefern. Nicht zu Unrecht leiten sie ihren Namen von den aus der griechischen Mythologie bekannten Schutzgöttinen der Künste, eben den Musen, ab.
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