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Black Earth [Vinyl LP]


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Produktinformation

  • Vinyl (7. Februar 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Label: Wonder (EFA)
  • ASIN: B00006LEV6
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 652.107 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Totenkopf, Frakturschrift, schwarzes Cover: riecht nach Death Metal. Doch wer das Trio aus Mülheim/Ruhr kennt, weiß: Es hat zwar eine Hardcore-Vergangenheit, spielt aber heute Jazz - und stürzt ihn so langsam wie möglich ins schwärzeste Nichts. Übrigens konsequenter noch als auf dem morbid schönen Vorgänger "Sunset Mission" (2000). Alle paar Sekunden patscht der Besen träg aufs Becken, in der Ferne seufzt das Mellotron, vorn malt ein Saxofon todmüde Schlieren in die Luft. Und die Fender-Rhodes-Plinker schimmern in der bassvollen Dunkelheit rot wie Grabkerzen. Diese bleierne Musik ist vom Tod inspiriert und ganz und gar todestrunken; sie wirkt warm und ist im Kern doch von bestürzender Kälte - ein Soundtrack für hochmelancholische Serienkiller. Konzerte absolviert das Trio gewöhnlich im Dunkeln, mit einem senkrechten Halogenspot, der den jeweiligen Solisten von oben vage anglimmt. Der Letzte, hieß es immer, macht das Licht aus. Ich weiß jetzt, was damit gemeint ist. (mw)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 29. Oktober 2002
Format: Audio CD
Nach Bohrens vorigem Werk "Sunset Mission" folgt nun mit "Black Earth" ein weiterer konsequenter Schritt in die eingeschlagene Richtung. Noch langsamer, noch düsterer, noch abgründiger als Sunset Mission (insbesondere der Opener "Prowler" wirkt fast fröhlich im Vergleich zur neuen Scheibe).
Nach dem ersten Durchhören der CD war ich durchaus etwas skeptisch, fast zu zäh und finster wirkten die neuen Stücke auf mich. (ich hatte in letzter Zeit viel Klassik und schnellen BlackMetal gehört, zu groß wahrscheinlich der Kontrast, als dass ich mich sofort mit "Black Earth" anfreunden konnte)
Nach einigem Hören jedoch tritt wieder das Gefühl ein, was mich schon damals, als ich vor Jahren das erste Mal Bohren hörte, überkam.
Die Lieder stürzen mich in tiefste Finsternis, immer wieder jedoch ein Hoffnungsschimmer, durch das extrem sanfte und warme Saxophon.
Keine Sekunde tritt Langeweile ein, auch wenn die Musik stillzustehen scheint, bleibt es stets spannend.
5 Sterne für dieses erneute Meisterwerk von Bohren, endlich wieder Musik, die mich tief berührt!
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 3. November 2002
Format: Audio CD
Bohren & der Club of Gore - Black Earth:
Black Earth ist ein Album der Meisterklasse. Ein Soundtrack für den Film im Kopf, der beim Hören entsteht. Doch was ist das für ein Film... In vielen Kritiken wird der Name des Regisseurs David Lynch erwähnt, doch die Musik von Bohren dafür viel zu langsam. Mir kam die Endszene von Rosemarys Baby in den Kopf.
Doch am besten passt wohl das Bild einer Stadt in der Nacht. Man fährt langsam durch die Strassen und schaut sich die Bars, die Menschen und die Häuserfassaden an. Es sind surrealistische Bilder die im Kopf entstehen. Bilder, in welchen sich die Protagonisten über die Gefahr klar sind, so klar und kalt wie die schneidende Nachtluft im Winter, jedoch nichts unternehmen. Die Gefahr ist immer vorhanden, unterstützt durch das Schlagzeug und das Mellotron. Und so beginnt die Platte mit einem Klang der an die Filme der 30er Jahre erinnert (Golem, Nosferatu, etc.).
Der fünfte Titel mit dem Namen „Destroying Angels" ist wahrscheinlich den Filmen von David Lynch am nächsten. Eine gewisse Coolness geht vom Saxophon aus, unterstützt durch den gemächlichen Bass. Es kommen im Kopf Bilder von einer heruntergekommenen Bar auf, in der, der Antiheld vor einem Glas Bourbon sitzt und versucht sich seine Angst wegzutrinken. Vor ihm eine kaputte Bardame mit verrauchter Stimme und über allem ertönt der kühle und zynische Jazz der Hausband.
Im achten Lied, mit dem prägnanten Titel „Skeletal Remains", kann man in den Klängen von Christopher Clösers Saxophon Anleihen auf das Spiel von John Coltrane hören.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Henning Mühlinghaus am 26. Juli 2004
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ich bin kein typischer Jazz-Hörer, habe sonst nur ein paar Ausflüge 'nach' St. Germain gemacht, aber "Bohren und der Club" sind etwas Besonderes.
Durch die Instrumental-CD zieht sich die Bassline mit der Gemächtlichkeit des schlagenden Herzens eines Pottwals, der in die Tiefsee hinabsinkt. Unwillkürlich hat man beim Hören der CD auch andere Bilder vor Augen: Regen, die nächtlichen Straßen einer US-Metropole, ein Ami-Schlitten mit Haifischflossen, der durch das urbane Schwarz gleitet. Wie ein alternativer Soundtrack zu "Blade Runner". Die CD ist ideal für das Alleine-Hören, schwarz und geschmeidig wie Samt, ohne zu deprimieren, eher, um den Status Quo des nächtlichen Alleineseins zu untersteichen, als "Hello darkness, my old friend ... ".
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von lichtundlaerm VINE-PRODUKTTESTER am 12. September 2006
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
bohren, das ist... musik, wie sie morgens um 3.00 uhr in jazzkneipen läuft - kurz bevor der letzte gast, gescheitert an dem versuch seine depressionen in billigem whiskey zu ertränken, nach hause geht um sich das leben zu nehmen, und doch wieder an seiner eigenen feigheit scheitert. musik, so langsam, schwer und erdrückend, dass nirvana's "something in the way" daneben wie der fröhlichste party-song wirkt. vertonte verzweiflung und hoffnungslosigkeit. doom-jazz, wenn man so will.

menschen die "bohren" hören, haben keine freunde - zumindest nicht für die 71 minuten spieldauer der 9 stücke des neuen albums "black earth", denn auch nur für einen hauch von hoffnung oder freude ist in der welt von "bohren" kein platz.

die stücke tragen klangvolle namen wie "constant fear", "skeletal remains" oder "the art of coffins" - aber wer bei diesen bewusst an horrorfilme erinnernden titeln jetzt an black- oder deathmetal denkt, wird enttäuscht. was "harte" bands versuchen, durch geschwindigkeit und lautstärke umzusetzen, verkehren die mühlheimer ins morbide gegenteil. die spannung liegt im warten auf den nächsten ton. die langsamkeit ist nicht langweilend, sondern verströmt eine bleierne schwere, der man sich nicht entziehen kann. der titel ist programm - "black earth" eben: musik gewordene dunkelheit, zermalmende stille. passend dazu das artwork - schlicht, schwarz und schön, mit einem totenkopf auf dem cover, der zu sagen scheint: dieses album verströmt ruhe, wie sie auf friedhöfen herrscht.
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