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Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Optisch, genauso wie akustisch bietet die Disc äußerst vorbildliche Werte. Es bleibt, bis auf zu vernachlässigende Kleinigkeiten nichts auszusetzen. Auch die Extras, die aus drei Features bestehen, liefern reichlich Informationen zur Produktion.
Bild: Da sich die Produktion auch optisch an die ästhetischen Grundlinien des Film Noir hält, bleibt das Bild zu großen Teilen etwas schroff und duster. Dies hat aber, genau wie die Farbgestaltung, die sich gerne mal in Sepia präsentiert (Herren im Büro, 00:04:49) Konzept, weshalb es nicht negativ bewertet werden, sondern in seiner motivierten Umsetzung sogar positiv bewertet werden kann. Im Sonnenlicht finden sich Detailaufnahmen von hervorragender Schärfe (Hautporen der Johansson, 00:05:02). Diese kann aber durchaus auch in Totalen überzeugen. Sehr schön arbeitet die Kompression der DVD, die selbst in schnellen Kameraschwenks oder innerhalb von hart konturierten, gemusterten Oberflächen große Stabilität mit sich bringt. Auch Rauschen fällt kaum ins Gewicht.
Ton: Beide DD 5.1-Fassungen geben sich äußerst ansprechend in Volumen, Mischung und Raumauslastung. Dabei fällt allerdings auf, dass sich die Dialoge im Original wesentlich dichter in den Raum streuen und dabei neben sich noch mehr Kulissenanteile zulassen, als es die deutsche Version vermag. Diese arbeitet zwar ebenso vorbildlich, nur gliedert sie die Dialoge nicht ganz so tief in die Kulisse ein, was wiederum den Vorteil hat, dass sie äußerst gut verständlich ist und zu keinem Zeitpunkt auch nur ein Wort verschluckt wird. Schön gestaltet wurden natürliche Kulissendetails, die den Raum kraftvoll erweitern (Krähenrufe von rechts, 00:20:22). Dabei findet enorm viel Spiel und Abwechslung in der Front statt, während dem Hintergrund ein kleiner Tick mehr Aktivität gestattet werden könnte. Effekte gestalten sich satt und den Raum deutlich erweiternd (Schießerei, 00:22:11 oder Straßenkampfszene, 00:01:24).
Extras: Die Extras der DVD teilen sich auf in die drei Features "Fiktion und Wirklichkeit: Die Geschichte von Black Dahlia" (11:08 Min.), "Die Polizeiakte" (20:26 Min.) und "Die De Palma-Note" (17:07 Min.). Hierbei werden die Hintergründe der wahren Black-Dahlia-Begebenheit erläutert und mit dokumentarischem Material versehen. Auch die tatsächliche Filmumsetzung und deren Ansprüche stehen im Zentrum. Bilder vom Set, Filmausschnitte und Interviews lassen die Extras lebendig wirken. Das letzte Feature beschäftigte sich speziell mit De Palmas persönlichem Stil. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Visuell grandiose, aber nur bedingt packende Bestsellerverfilmung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Black Dahlia (DVD)
Hollywood, 1947. Die grausam zerstückelte Leiche des Starlets Elizabeth Short wird gefunden. Das ungleiche Ermittlerduo Lee Blanchard und Bucky Bleichert wird auf den Fall angesetzt. Die beiden geraten immer mehr in einen dunklen Sumpf aus Sex, Gewalt, Lügen und Hass, der ihrer beider Leben verändern wird...Ebenso wie die gleichnamige, geniale Romanvorlage von James Ellroy basiert "Black Dahlia" auf wahren Begebenheiten. Doch während das Buch den Leser von Beginn an in seinen Bann zu ziehen vermag, braucht de Palmas filmische Adaption geraume Zeit, bis es ihm gelingt, den Zuschauer zu packen - und dann leider auch nur ansatzweise. Trotz eines stimmungsvollen Ambientes (LA im 40er Jahre Look), einer düster-geladenen Atmosphäre (verstärkt durch die häufig wechselnden Schatten-Licht-Reflexe)und teils atemberaubender Bilder (vor allem die Szenen mit Elizabeth Short sind herausragend, aber auch die Brunnenszene oder die Szenen in der Bar) vermag der Film nämlich kaum wirklich dauerhaft zu fesseln, sondern fließt - von teils spannenden, aber viel zu spärlichen Szenen abgesehen (die Schießerei etwa oder die finale Auflösung des Falls) - eher gemächlich vor sich hin. Auch die Schauspieler hinterlassen ein eher zwiespältiges Bild. Scarlett Johansson als Frau zwischen zwei Männern bleibt seltsam farblos, Hilary Swank in der Rolle der Femme Fatale wirkt fast fehlbesetzt (sie spielt zwar keineswegs schlecht, aber die im Film oftmals betonte Ähnlichkeit zu der Toten (also zu Mia Kirshner) ist abgesehen von der Haarfrisur nun wirklich nicht feststellbar und weit hergeholt) und John Kavanagh und vor allem Fiona Shaw neigen derart zum Überchargieren, dass es schon beinahe ins Lächerlich-Groteske kippt. Die einzige, die wirklich von Anfang bis Ende überzeugt und begeistert, ist die grandiose Mia Kirshner (bekannt aus "The L Word"); wie sie den tiefen Fall eines zu Beginn noch relativ naiven und unschuldigen jungen Mädchens verkörpert, ist wahrlich groß und hinterlässt nicht nur bleibenden Eindruck, sondern weckt im Zuschauer auch das Interesse, mehr über die reale Elizabeth Short erfahren zu wollen. Das relativ beschauliche - aber sehr informative und teils auch gehaltvolle - Bonusmaterial bietet dazu gleich Gelegenheit in Form von drei Featurettes an, die seltsamerweise oft viel packender und interessanter als der Film selbst sind. So beleuchtet die Featurette "Fiktion und Wirklichkeit: Die Geschichte von BLACK DAHLIA" sowohl das Leben der echten Elizabeth Short als auch die Beweggründe, die Autor James Ellroy dazu brachten, den Stoff zu einem Roman zu verarbeiten. Hinter dem Punkt "Die Polizeiakte" verbirgt sich das Making of des Films, das seine Fortsetzung findet in der letzten Featurette, die den Titel "Die DePalma-Note" trägt und vor allem auf die charakteristische Arbeitsweise des berühmten Regisseurs eingeht. Wie gesagt, alles sehr uberschaulich, aber dennoch sehens- und lohnenswert. Trotz der geballten Starpower (in einer Minirolle glänzt Rodriguez-Muse Rose McGowan als Ex-Mitbewohnerin der Toten) und der durchaus spürbaren Mühe, die sich alle am Film Beteiligten gegeben zu haben scheinen, aus Ellroys genialer Vorlage einen superben Film zu machen, kann das Ergebnis dann doch eher als "vielversprechender, aber leider nicht gelungener Versuch" denn als das immer wieder angepriesene "Thrillermeisterwerk" gewertet werden. Mag "Black Dahlia" auch noch als visuell durchaus ansprechende, im Stil eines klassischen Film Noirs gehaltene, Verfilmung eines der rätselhaftesten (und wirklich faszinierendsten) Verbrechen der amerikanischen Kriminalgeschichte (das im Gegensatz zum Film tatsächlich nie gelöst wurde) durchgehen, so bleibt der Film dennoch viel zu weit hinter seinen Möglichkeiten zurück und hinterlässt somit nur einen irgendwie unbefriedigenden Gesamteindruck. Wer Ellroys Vorlage kennt, sollte sich nicht zu viel versprechen. Alle anderen sollten aber dank des wirklich aufschlussreichen Bonusmaterials (in dem auch James Ellroy selbst immer wieder zu Wort kommt) und der wunderbaren Mia Kirshner der DVD dennoch eine Chance geben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Die Story an sich ist gut ...,
Rezension bezieht sich auf: Black Dahlia (DVD)
allerdings zieht zich der Film wie ein Kaugummi.Mir hat der ganze Film zu viel Schmalz und zu wenig Action. Die Handlung an sich scheint interessant ist aber leider nicht besonders gut umgesetzt. Ich dachte, dass man mehr von der Geschichte der Toten erfährt. Leider wird die Dreiecksbeziehung der Sonderermittler zu Scarlet Johannson zu sehr in den Vordergrund gestellt. Im Großen und Ganzen: Langweilig! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Öde, glatte und seelenlose Umsetzung der düsteren und genial komplexen Vorlage,
Von
Rezension bezieht sich auf: Black Dahlia (DVD)
Zwei ungleiche Cops im Los Angeles der fünfziger Jahre. Der eine, Dwight 'Bucky' Bleichert (Josh Hartnett), introvertiert und wortkarg, noch am Anfang seiner Kariere, der andere Lee Blanchard (Aaron Eckhart) impulsiv und emotional, schon eine große Nummer im Department. Beide verbindet die Leidenschaft für das Boxen, und beide sind exzellente Fighter. Der Polizeichef wittert die Chance, einen Kampf der beiden gegeneinander zu Propagandazwecken zu nutzen. Feuer gegen Eis, erfahrener Cop gegen Frischling. Das Konzept geht auf und beide profitieren, werden sogar Partner. Bleichert lernt Blanchards Freundin Kay kennen (Scarlett Johansson) und zusammen erleben sie eine unbeschwerte Zeit. Doch üble Geister aus der Vergangenheit in Person von Bobby DeWitt der bald seine Gefängnisstrafe hinter sich hat, werfen ihre dunklen Schatten voraus. Als kurz darauf die grausam entstellte Leiche des Starlets Elisabeth Short entdeckt wird, überschlagen sich die düsteren Ereignisse und alle Beteiligten geraten in einen Strudel aus Täuschung, Habgier, Sex und Gewalt.Einen Ellroy Roman in Kurzform zusammenzufassen, ist im Prinzip ein Ding der Unmöglichkeit. Zu viele Handlungsstränge und Ebenen, und enorm die Menge an Protagonisten, die Komplexität und die Zahl der Subplots. Die Vorlage zu diesem Film war der 3. Teil der so genannten L.A Tetralogie, einem Zyklus von 4 Romanen, die im Los Angeles der 40 Jahre ihren Anfang nahmen. Dem ersten Teil, Stadt der Teufel oder L.A Confidential wurde bereits in grandioser Weise ein filmisches Denkmal gesetzt. Diesem Film gelingt das leider nicht mal im Ansatz. Er ist harmlos, oberflächlich und berührt den Zuschauer nur marginal. In ganz wenigen Szenen kommt Spannung auf und bei diesen guten Szenen fühlt man sich stark an das offensichtliche Vorbild L.A Confidential erinnert. Vielleicht liegt das auch am Score von Mark Isham, der sich die eine oder andere Note beim Altmeister Jerry Goldsmith ausgeliehen zu haben scheint. Was die Komplexität der Vorlage angeht, die Ambivalenz der Charaktere und deren teilweise perfides Doppelspiel, muss man Regisseur Brian De Palma fast schon völliges Versagen vorwerfen. Das Buch ist eine in Worte gehüllte Bestie, der Film nur noch ein harmloses Kuscheltier, ohne Seele, mag sie auch noch so dunkel sein. Größtes Manko für mich ist jedoch die Besetzung von Josh Hartnett als Dwight Bleichert. Sorry, aber das war ein glatter Fehlgriff, Mr. De Palma. Schauspielkunst, Rollenverständnis und Identifikation sehen anders aus, ganz anders. Technisch gibt es nichts auszusetzen, vor allem die Kameraarbeit von Vilmos Zsigmond weiß zu überzeugen und auch die Ausstatter haben ganze Arbeit geleistet. Für mich ist dieser Film trotzdem eine der größten Enttäuschungen des letzten Jahres. Ich mag De Palmas Arbeit sehr, aber dieser Film gehört für mich zu seinen schlechtesten. Spekulativ die Frage, ob David Fincher, der zuerst Interesse an diesem Projekt bekundet hatte, mehr daraus gemacht hätte. Wer den Film gesehen hat, wird zu dem Ergebnis kommen: Ja, mit Sicherheit. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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