Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dream Theater wissen immer noch zu überzeugen, 21. Juni 2009
Da ist sie nun die neue Scheibe von Dream Theater. Und wie bei jeder Veröffentlichung gibt es auch hier viele zauberhafte Details, auf die es sich zu blicken lohnt. Das Problem dabei ist nur, dass sich so manch ein Hörer des Quintetts gar nicht mehr auf die Musik einlassen möchte, sobald es nicht sofort nach den frühen Neunzigern oder den Scenes klingt. Das ist meine Einschätzung und ich finde das problematisch, weil hier Mitunter Dream Theater in absoluter Bestform geboten wird. Je unbefangener man an eine neue Scheibe rangeht, umso besser. Ich mag Systematic Chaos auch nicht sonderlich, lasse mir aber von einem eventuellen Beigeschmack aber nicht die Black Clouds & Silver Linings madig machen.
Das Album beginnt mit einem sehr netten Intro, dass optimal in das Album einleitet. Düsternis und Härte bestimmen den Beginn des Albums, die sich aber keines Falls monoton über 16 Minuten darstellen. Viel eher zeigt dieser Song die unglaubliche Dynamik, die Dream Theater an den Tag legen können. Der Mittelteil sticht aber heraus und ist ein wahrer Ohrenschmaus. Wer den Titel gedanklich schon am Anfang zerreisst, wird diesem nicht gerecht. Ein klasse Opener, aber auch ein Grower.
Weiter gehts mit A Rite Of Passage. Wer hier die Metropolis Pt.1 - Schablone anlegt wird kläglich scheitern. Dieser Song wurde ja bereits im Vorfeld, auch als Single, veröffentlicht und vertritt nach meiner Ansicht den Anspruch eben ein guter und eingängiger Rocksong zu sein. Das gelingt. Vor allem das Hauptriff hat Ohrwurm-Charakter, wenngleich es von Misunderstood inspiriert scheint.
Das Album verbleibt zunächst auf dieser Richtung und es folgt eine Halbballade, die zu überzeugen weiss und die Halbballaden der letzten Alben in den Schatten stellt. Einfach nur schön mit epischen Melodien, die einen mit voller Schlagseite treffen. James LaBrie weiss in diesem Song richtig gut zu gefallen und John Petrucci setzt dem ganzen noch das Sahnehäubchen auf. Große Klasse und Reife, die hier geboten wird.
The Shattered Fortress. Mhhh, in der Gesamtheit ist dieser Song bei mir noch nicht richtig angekommen. Anfangs, als auch immer wieder zwischendurch kommt dieser Wow-Effekt durch, aber nicht als Ganzes. Den Song muss ich mir wohl nochmal im Kontext der Suite anhören. Ich vermute da weiss er eher zu überzeugen. Für den neuen Hörer allerdings ein Riffgewitter vom Feinsten.
Es folgt die letzte halbe Stunde des Albums.
Sie beginnt mit dem 13 minütigem The Best Of Times.
Von Mike geschrieben für seinen mittlerweile verstorbenen Vater. Das sollte man im Hinterkopf behalten und beim Hören eventuell auch das Booklet in die Hand nehmen. Allerdings braucht man dieses erst nach ca. 4 Minuten in die Hand zu nehmen. Es beginnt mit einem wundervollen ruhigen Intro und geht mit wunderbarer Schönheit über in eine fröhliche erste Strophe.Dieser Song macht tierisch Spaß und bietet dem geneigten Rockfan was er braucht.
Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr raus, denn es geht weiter mit 20 Minuten The Count Of Tuscany. Was hier im direkt Intro rausgehauen wird ist Spitzenklasse. Der Song geht dann von der verspielten in die etwas härtere Ecke und dann in die sphärische Ecke, um dann mit einem fabulösem letzten Viertel aufzutrumpfen. Ganz großes Kino, dieser Song reiht sich ohne weiteres bei A Change Of Seasons ein und ist gleichzeitig eine Gratwanderung, wenn man sich überlegt, welche Stile sich hier die Hand reichen. Und sie gelingt und weiss sehr gut zu überzeugen.
Soviel zu den Songs an sich. Die instrumentalen Fähigkeiten der Fünf brauche ich hier sicherlich nicht zu diskutieren. Und natürlich stecken sie auf diesem Album auch ihr Revier ab und andere Musiker damit in die Tasche, aber das geschieht nicht in einer 75 minütigen Selbstbeweihräucherung. Besonders hervorheben will ich hier John Petrucci, der auf diesem Album wirklich eine Spitzenleistung bringt.
Das Album an sich halte ich für sehr ausgewogen ist mit The Count Of Tuscany und The Best Of Times auf einer Höhe ihren Klassikern.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dream Theater - The Next Great Album - BC & SL, 6. Juli 2009
Gerade liegt es wieder im Palyer das 10. Studio-Album der New Yorker Progressive Metal Helden.
Zunächst meine Hochachtung vor den begnadeten Supermusikern, die mit einer Regelmäßigkeit von 2 Jahren ein Album nach dem Nächsten auf aller höchstem Niveau abliefern.
Ich frage mich oft, wie es möglich ist alle 2 Jahre ein Stuioalbum mit ca. 70-80 Minuten Spielzeit herauszubringen, dann noch in verschiedenen Nebenprojekten tätig zu sein und Konzerte mit Auftrittsdauer von 2,5 bis 3 Stunden zu geben....und und. HUT AB kann ich da immer wieder nur sagen.
Wie schon jemand anders hier so schön geschrieben hat....manchmal denkt man die Jungs haben den 36 Stunden Tag erfunden.
Zum Album :
Black Clouds & Silver Linings ist meiner Meinung nach ein überaus gelungenes Album, welches viele der Dinge bietet, die eine Band wie Dream Theater so unverwechselbar machen. Ich finde hier eine gesunde Mischung aus verschiedenen Alben mit Einflüssen aus Systematic Chaos, Train of Thougt, Scenes From a Memory und auch Octavarium.
Sie verstehen es wiedermal, wie kaum eine andere Band, ihre Geschichten und Erlebnisse in musikalischer Höchstform zu verpacken und verwirklichen großartige epische Musikstücke.
Diese Platte bietet alles..... von tollen Melodien, schönen Frickelpassagen, super songdienlichen Soli, einem James La Brie der lange nicht so gut war (erinnert mich vom Stil her an Scenes From A Memory) und jeder Menge Emotionen die hier transportiert werden.
Allein das Solo von JP in The Best of Times ist so mitreißend......einfach Irre!!!
Im Gegensatz zu Systematic Chaos gibt es auf BC&SL keine Ausfälle zu nennen. Es wirkt nicht ganz so steril wie Systematic Chaos, einfach musikalischer und fließender. Einzig und allein The Shattered Fortress zündet bei mir nur phasenweise (trotzdem ein sehr gelungener Song mit einigen Highlights).
Sicher gibt es Bands die in den letzten Jahren etwas progressiver bzw. innovativer zu Werke gegangen sind als Dream Theater.....z.B. Tool, aber keine der sonstigen Progressive Metal Bands können mich so begeistern wie DT.
Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist dass viele den Gesang bzw. die Stimme von James LaBrie monieren, denn ich kann mir keinen besseren Sänger für Dream Theater vorstellen. Harmonie pur!!!!!
Fazit :
Black Clouds & Silver Linings nimmt sicher einen der vorderen Plätze meiner Favoriten-Alben von Dream Theater ein und ich werde noch viel Freude daran haben.
Außerdem ist auch die Cover CD mehr als zu empfehlen und die Instrumental CD für Musiker ebenfalls sehr interessant zum Hören und Mitspielen geeignet.
Kaufpflicht für alle Dream Theater - Fans !!!!!!!!!!!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tolles Gesamtpaket, 25. Juli 2009
"Systematic chaos", das letzte Album war schwer verdaulich, zugegeben. "Black clouds" ebenfalls, allerdings irgendwo auf einer anderen Ebene. Aber den DT Fans ist das wohl klar, ja sie wären womöglich enttäuscht, wenn dem nicht so wäre. Alle anderen, die DT nicht kennen, muss gesagt sein, dass die 5 Herren zwar in der Progrockecke zu Hause sind, diesen jedoch mitunter mit einer gehörigen Portion Metal oder Hardrock mischen. Doch jetzt zum Gesamtpaket.
Zuerst mal die CD 1. 6 Songs mit fast 80 Minuten Spielzeit. Da ist man gewarnt.....Los geht's mit einem absoluten Kracher, "A nightmare to remember". Der Song geht ab wie die berühmte Feuerwehr, es rockt ohne Ende die ersten Minuten. Dann, im Mittelteil, ertönt eine wundervolle Gesangsmelodie, die DT aller Ehren wert ist. Das ist genau das, was DT ausmacht. Härte bis zum geht-fast-nicht-mehr, und dann ein gnadelloses Songwriting mit toller Melodieführung.
Es folgt "A rite of passage", sehr guter Song, fast radiotauglich mit seinem Riff. Alles in allem also etwas leicht verdaulicher.
Mit "Whiter" folgt dann die obligatorische Ballade, nichts weltbewegendes, aber doch ein schöner Song, der von LaBrie wunderbar vorgetragen wird.
"The shattered fortress" ist der schwierigste Song der CD. Obwohl ich die CD jetzt öfters gehört habe, ist der Wiedererkennungswert des Songs geringer als bei den anderen Stücken. Es ist auch nicht DER Riff oder Hook drin, der die anderen auszeichnet. Aber es kommt ja noch vielleicht....
Wer bis jetzt dachte: Mmmmh, nicht schlecht, der muss jetzt gut aufpassen. Denn mit den beiden letzten Songs setzen DT Massstäbe im Rockbereich.
"The best of times" ist für mich das absolute Highlight des Albums. Ruhig beginnend entwickelt sich der Song zu einem melodiösen, doch nie zu einem belanglosen oder zu eingängigen Song. Im Gegenteil: die Harmoniefolge erstaunt, doch nach 4-5 maligem Anhören denkt man sich, dass es genauso und auf keinen Fall anders sein musste. Klasse!
Den Abschluss bildet dann "The count of Tuscany". Hier wird jeder Fan bedient, ganz gleich ob er lieber die ruhigen oder die harten DT mag. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt, und Petrucciani spielt die Gitarre wie ein Gott.
CD 1 ist also aller Ehren 5 Sterne wert.
Die CD 2, mit 6 Coversongs von u.a. Queen, Rainbow und King Crimson ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack. "Stargazer" von Rainbow gefällt mir sehr gut, ist treibend wie im Original und rockt wie Sau. "Dass sie von Queen 3 Songs aneinandergereiht von meinem Lieblingsalbum "Sheer heart attack" spielen, das erfreut mich sehr. Und dass sie sich so nah am Original gehalten haben, auch. Natürlich ist LaBrie nicht Mercury, aber der hat auf "Tenement funster" ohnehin nicht gesungen. Also auch hier, Daumen hoch. Am besten gelungen erscheint mit jedoch "Larks tongues in Aspic Pt. 2" von King Crimson. Vom Stil her, Progrock, passt dies am besten zu DT. Klingt fast besser als im Original, wahrscheinlich sogar genau so gut.
CD 3 enthält dann noch den kompletten Instrumentalteil von CD 1. Nette Idee, für alle die Instrumentalmusik mögen, oder vielleicht LaBries Stimme nicht mögen.
Alles in allem: für den Preis wird sehr viel geboten, besonders da die Qualität einwandfrei ist.
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