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Black Christmas [Blu-ray]
 
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Black Christmas [Blu-ray]

Katie Cassidy , Mary Elizabeth Winstead , Glen Morgan    Freigegeben ab 18 Jahren   Blu-ray
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Movieman.de

Der originale "Black Christmas" ist der Großvater des Slasher-Films, der alles vorbereitete, was das Genre später bis zum Erbrechen durchexerzieren sollte. Das Remake ist nun nichts anderes als ein weiterer Slasher-Film, der nach üblichen Mustern verläuft, dabei jedoch versagt, Spannung aufzubauen und hofft, diese durch ein Höchstmaß an Splatter zu kompensieren. Das Ergebnis ist leider ein lahmer Vertreter des Genres, der noch dazu all das ändert, was am Original gut und spannend war. Während man damals nicht wusste, wer der Killer ist und seine Backstory allenfalls erahnen konnte, zwingt das Remake diese elendig lange und klischeehafte Backstory dem Zuschauer mit Gewalt auf. Und dass am Ende mehr als nur ein Killer sein Unwesen treibt, ist im Grunde schon nach einer knappen Viertel Stunde vollkommen klar. Nach "Willard", der als Horrorfilm ebenfalls versagte, aber zumindest als exzentrisches Psychogramm eines Außenseiters funktioniert, hat Glen Morgan hier einen generischen 08/15-Slasher abgeliefert, der selbst über seine kurze Laufzeit von knapp über 80 Minuten sauber langweilt. Einzig nett: Die Farbdramaturgie hebt den Film von üblichen Slasher-Streifen ab. Fazit: Eine Enttäuschung

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild macht größtenteils einen guten Eindruck und der Ton ist für einen Horrorfilm mehr als angemessen. Das Bonuspaket ist straff geschnürt und hat einige interessante Elemente wie das Making Of oder die alternativen Enden zu bieten.

Bild: Das Bild von "Black Christmas" kommt stark gesättigt daher. Die Farben sind schwer und dunkel ausgefallen. Das zieht den Film  stimmungstechnisch ein wenig nach unten, da es mitunter zu düster wird. Dabei versucht die Farbpalette, den Weihnachtszauber zu imitieren, aber das geht mitunter etwas in die Hose. Zu drückend wirkt die Farbpalette, auch wenn sich das im Verlauf des Films etwas bessert. Dennoch gibt es auch Szenen, in denen Hauttöne unnatürlich rot wirken (01:15:41). Rauschen ist in leichtem Maße vorhanden und die Kompression macht sich durch Artefaktbildung bemerkbar (00:53:38). Die Schärfe ist gut, aber etwas variabel. Es gibt Einstellungen, in denen das Bild deutlich aufweicht. Der Kontrast ist teils nicht gut genug tariert, so dass im Dunkeln Bildelemente verschluckt werden.

Ton: Der Sound klingt gut. Die Dialoge sind stets gut zu verstehen und wirken recht natürlich, ohne dass sie besonders spitz oder schrill ausfallen würden. Umgebungsgeräusche werden natürlich wiedergegeben, wobei alle Kanäle miteingebunden werden. Das gilt nicht nur für die Schocksequenzen des Films, sondern auch für die ruhigeren Momente, in denen die Mädchen nur reden. Die Geräuschkulise ist sehr aktiv. Bei den actionreicheren Sequenzen wird der Bass effektiv miteinbezogen.

Extras: Interessant gestalten sich die beiden Dokumentationen, die einander ergänzen. "Remaking" beschäftigt sich mehr mit dem Übergang vom alten zum neuen Film und die Änderungen, die notwendig waren, so etwa der Background, der für den Killer entwickelt wurde. Das Making Of ist vor allem deswegen erwähnenswert, weil Regisseur Glen Morgan keinen Hehl daraus macht, dass er diesen Film machte, weil er glaubte, damit nach dem Kassenflop "Willard" einen einigermaßen erfolgreichen Streifen abliefern zu können. Ein faszinierender Ansatz für ein Making Of, der auch gleich zeigt, wie ernst die Filmemacher ihr eigenes Werk nahmen. Die entfallenen Szenen des Films wurden aus gutem Grund entfernt, weil sie dem Film nichts Nennenswertes hinzufügen können. Dazu gibt es drei alternative Enden, die allesamt nicht besser sind als das Filmende. Sie sind nur anders und zeigen verschiedene Möglichkeiten, wie der Killer am Ende erledigt wird. --movieman.de

OFDb.de

John Carpenters "Halloween" gilt nach wie vor als der Vorreiter in Sachen Slasherhorror, doch Insider wissen, dass dies nicht ganz richtig ist. Denn schon vor "Halloween" gab es so manches Filmchen, das im ähnlichen Stil einen Massenmörder präsentierte, so Bsp. auch "Black Christmas", aus dem Jahre 1974. Unter dem deutschen Titel "Jessy - Die Treppe in den Tod " hierzulande nur mäßig erfolgreich, konnte dieser Film aber vor allem durch seine klaustrophobische Stimmung, sowie einer nicht abreißen wollenden Atmosphäre überzeugen. Im heutigen Zeitalter der ständigen Wiederholungen aus Hollywood, hat es nun auch dieses Filmchen getroffen. Und da 2006 sowieso kaum etwas anderes als Remakes im Kino liefen, stört es natürlich auch nicht, dass nun selbst kurz vor Weihnachten hiermit noch ein Weiteres die Lichtspielhäuser erblickt. Aber nun gut, wir wollen mal nicht über die heutige Hollywood-Situation mosern, sondern den aktuellen Film betrachten. Und dieser ist mal ein herrliches Beispiel dafür, wie man selbst die dümmsten Handlungen noch unterhaltsam machen kann.

Um es gleich einmal vorweg zu nehmen, mit dem Original hat diese schwarze Weihnacht nun wirklich so gut wie gar nichts mehr zu tun. Eher gibt es zwischen den beiden Streifen hier und da mal ein paar Referenzen, aber ansonsten würde man nie darauf kommen, dass nun gerade dieser Film das Remake von Jessy ist. Die Grundzüge der Story sind da noch die ähnlichsten Fakten. Denn auch hier geht es um eine Studentengemeinschaft, die eigentlich nur in Ruhe das Weihnachtsfest begehen will, dabei allerdings von einem brutalen Psychopathen gestört wird, der früher einmal in dem Haus lebte, in dem sich die Studenten eingenistet haben. Nun heißt es also wieder einmal rette sich wer kann, auch wenn es am Ende sowieso nur eine sein wird, die das Massaker überlebt... Ja, wirklich viel steckt hier nicht in der Geschichte drin, vor allem keine Innovationen. Alles was die Handlung angeht hat man wirklich schon X-Mal in allen möglichen Variationen gesehen. Wieder einmal laufen die Opfer die Treppe rauf statt herunter. Wenn jemand im Haus schreit, wollen natürlich alle dem Schrei folgen, anstatt sich zu verdünnisieren und so weiter und so fort. Ja, an Unlogik und Dummheit ist dieser Slasher dieses Mal wirklich kaum noch zu übertreffen. Es mutet mitunter sogar regelrecht schlampig an, was man hier in Sachen Drehbuch fabriziert hat. Und doch kommen vor allem Slasherfans mit dem Hang zum Trash auf ihre Kosten.

Denn trotz aller Doofheit im Skript macht das Gezeigte viel Spaß. Nicht nur das vor allem die Morde immer wieder für perverse Unterhaltung der makaberen Sorte herhalten können, sowieso ist der ganze Film getränkt mit allerhand schwarzem Humor, den man so eher von den Briten, als von Hollywood erwartet hätte. So werden die Morde natürlich vorzüglich mit allerlei weihnachtlichem Material begangen, wie z. Bsp. einer spitzen Zuckerstange oder der Lichterkette eines Christbaums, sowie auch mit Plastiksack und äußerst spitzen Fingern. Das Blut fließt in Strömen, wenn bei fast allen Opfern die Augen aus ihren Höhlen gerissen werden, wenn Köpfe von ihrem Bestimmungsort abgetrennt werden, oder wenn der ein oder andere spitze Gegenstand das Fleisch des nächsten Opfers durchbohrt. Und das auch mal ein herab fallender Eiszapfen zum tödlichen Gegenstand werden kann, wird ebenfalls genüsslich vorgeführt. Die makaberen Highlights bilden dann die neuste Kreation von Weihnachtsplätzchen für Kannibalen, sowie der geschmückte Weihnachtsbaum auf dem Dachboden, der mit allerhand bluttriefendem Material bestückt wurde, vorzüglich mit herausgerissenen Augen und einem abgetrennten Kopf als Stern von Bethlehem, auf der Spitze des Baumes. Wer sich mit richtig makaberem Humor auskennt, der wird hier jedenfalls vortrefflich bedient.

Und damit das Treiben auch noch einigermaßen spannend bleibt, hat man sich dieses Mal gedacht, die Geschichte des Mörders zwischen den Ablauf der Gegenwart zu mischen. Sprich immer wieder wird die Weihnachtsfeier der Damen unterbrochen und die skandalöse Geschichte von Psychokrüppel Billy und seiner Schwester/Tochter Agnes wird dem Zuschauer begreiflich gemacht, auch wenn diese natürlich ebenso unlogisch und blödsinnig ist, wie der ganze Rest. Doch für Unterhaltung kann auch dieser düstere Part gut sein, zumal man sich auch immer wieder wundert, warum diese ekelerregende, ja regelrecht verachtenswerte Familie dennoch immer wieder Weihnachten zu begehen scheint. Wer weiß?!

In punkto Inszenierung lässt sich das aktuelle "Black Christmas"-Filmchen dann auch nicht lumpen. So ist die Kulisse natürlich herrlich weihnachtlich ausgefallen und bietet somit wirklich den idealen Kontrast, zum blutigen Treiben. Musikuntermalung und Score können gefallen, auch wenn ich es persönlich besser gefunden hätte, wenn man bei Beginn des Abspanns noch ein "We wish you a merry Christmas" oder ähnliches hinterher geschoben hätte, denn das hätte dem makaberen Filmchen dann noch die Krone aufgesetzt (auch wenn das "Peace on Earth"-Schild am Schluss schon schön makaber anmutet). Gelungen sind zudem die Blutszenen, die alle noch auf herrliche Old-School-Art hergestellt worden und das Blut nicht aus dem Computer spritzt. Reichlich Rotes gibt es jedenfalls allemal.

Was die Darsteller angeht kann man dann auch soweit zufrieden sein. Natürlich sind Slasher-Darsteller nur selten wirklich gut, doch hier kann man sie wirklich allesamt als annehmbar bezeichnen, zumal sich auch einige bekannte Namen, wie Michelle Trachtenberg, Mary Elizabeth Winstead oder auch die große und wunderbare Andrea Martin, unter ihnen befinden. Allesamt gibt hier wirklich jeder sein Bestes, auch wenn das Genre natürlich nicht unbedingt Höchstleistungen voraussetzt. Man kann zufrieden sein.

Fazit: Saudoof, aber unterhaltsam, nichts anderes ist "Black Christmas 2006". Die Story ist innovationslos und reif für die Klapsmühle, doch die Umsetzung macht mehr Spaß, als so manch anderer moderner Slasher. Schwarzen Humor gibt es hier jedenfalls satt, blutig, makabere Morde sind keine Seltenheit und Spannung ist hier und da sogar auch vorhanden. Auch wenn das Original unerreicht bleibt, so kann man an diesem Remake durchaus seine Freude haben. Zumindest wenn man keine allzu treue Umsetzung des ersten "Black Christmas" erwartet, an blutig makaberem Humor seine Freude hat und die nicht umgehbare Trashnote des Films akzeptieren kann.

Na dann, Frohe Weihnachten!

--- David Hilbert (Mr. Hankey)

Kurzbeschreibung

In einem einsam gelegenen Haus möchte Kelli mit ihren Kommilitoninnen ein besinnliches Weihnachtsfest feiern. Doch das Haus hat eine dunkle Vergangenheit. Plötzlich verschwindet eines der Mädchen - und mysteriöse Anrufe beunruhigen die Studentinnen. Der unbekannte Psychopath treibt mit ihnen ein heimtückisches Spiel, das bitterer Ernst wird, als das erste Mädchen tot aufgefunden wird...

Produktbeschreibungen

Billy hat eine schreckliche Kindheit, seine Mutter demütigt, schlägt und misshandelt ihn. Die Liebe, nach der er sich sehnt, wird ihm verweigert. Statt in einem freundlichen Kinderzimmer aufzuwachsen, muss er in einer staubigen Dachkammer hausen. Der betrogene Vater verschwindet spurlos. Tot? Ermordet? Niemand weiß es. Dafür taucht ein neuer Mann auf. Eine kleine Schwester wird geboren. Der Sonnenschein der Familie. Billy verliert die Nerven und rächt sich auf grausamste Weise an seiner Familie.

Die traurigen Ereignisse liegen Jahre zurück. Nachdem das Haus sehr lange leer stand, ziehen sechs Studentinnen ein. Gemeinsam bereiten sie sich auf das Weihnachtsfest vor. Doch die Freude wird jäh getrübt, als eines der Mädchen spurlos verschwindet und gleichzeitig anonyme Drohanrufe einsetzen. Doch dabei bleibt es nicht: Ein Unbekannter treibt sein entsetzliches Spiel mit den Mädchen, und schließlich wird das erste ermordet
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