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Black Cadillac
 
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Black Cadillac

Rosanne Cash Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Rosanne Cash

Fotos

Abbildung von Rosanne Cash

Biografie

„The List“
feat. performances by Bruce Springsteen, Elvis Costello, Jeff Tweedy and Rufus Wainwright

Rosanne Cash, US-amerikanische Sängerin und Songwriterin von besonderen Gnaden, macht mit „The List“ nicht nur das Dutzend Alben in ihrer schillernden Solokarriere voll, sie zeigt sich darauf auch auf besondere Art und Weise dem Erbe ihres verstorbenen Vaters Johnny Cash verbunden. Die zwölf… Lesen Sie mehr im Rosanne Cash-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (27. Januar 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Century Media (EMI)
  • ASIN: B000CETWOY
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 100.922 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Black Cadillac
2. Radio Operator
3. I Was Watching You
4. Burn Down This Town
5. God Is In The Roses
6. House On The Lake
7. The World Unseen
8. Like Fugitives
9. Dreams Are Not My Home
10. Like A Wave
11. World Without Sound
12. Good Intent
13. 0:71

Produktbeschreibungen

Biographie der Mitwirkenden

Einer der schönsten Songs auf Rosanne Cashs letztem Album - das für einen Grammy nominierte „Rules Of Travel“ - war zweifellos das herzergreifende Duett mit ihrem Vater Johnny Cash, „September When It Comes“. Leider sollte diese erste gemeinsame Zusammenarbeit auch ihre letzte bleiben. Die Country- Ikone starb im September 2003. Der Verlust des berühmten Vaters war jedoch nicht der einzige Schicksalsschlag, der Rosanne während der letzen beiden Jahre, in denen sie an ihrem neuen Album „Black Cadillac“ arbeitete, traf. Bereits im Mai 2003 war ihre Stiefmutter June Carter Cash überraschend gestorben, und im Frühjahr 2005 verlor sie auch noch ihre leibliche Mutter, Vivian Liberto Cash Distin, Johnny Cashs erste Ehefrau.

Rosanne Cash, die sich in den letzten 25 Jahren immer wieder als überaus ehrliche Songwriterin hervortat, hat sich ihre Trauer in zwölf grandios elaborierten Songs von der Seele geschrieben, wie man sie schöner und berührender selten gehört hat.

Ausgangspunkt des Albums war das Titelstück „Black Cadillac“, das laut Cash „wie ein Leuchtfeuer die Richtung vorgab.“ Geschrieben sechs Wochen vor dem Tod von June Carter Cash, als noch niemand von ihrer Krankheit wusste, erschien der Song mit seiner düsteren Symbolik wie eine Prophezeiung kommender Ereignisse. „Ich war immer der Meinung, dass Songs Postkarten aus der Zukunft sein können“, sagt Rosanne über ihre seltsame Vorahnung. Weniger talentierte Singer/Songwriter wären mit Sicherheit an dieser Aufgabe gescheitert. Nicht so bei Rosanne Cash. Sie hat die künstlerische Erfahrung ihrer 30-jährigen Karriere in die Waagschale geworfen und in ihren Songs mit ebensoviel Feingefühl wie Anmut die verschiedenen Stadien der Trauer, die sie in den vergangenen Monaten durchlebt hat - den Zorn in „Like Fugitives“, die Verzweiflung bei „World Without Sound“, die Akzeptanz und tief empfundene Dankbarkeit in „God Is In The Roses“ - universell verständlich auf den Punkt gebracht. Zudem stellt sie Fragen, die nicht nur eine berühmte Musikerin, mehrfache Grammy-Preisträgerin und Erbin einer legendären Musikerdynastie beschäftigen, sondern uns alle: Was kommt nach dem Tod, was bleibt? „Black Cadillac" versucht aufzuzeigen, wie Beziehungen zu einem geliebten Menschen über seinen Tod hinaus weiter gehen und wie man sich nach so einem Verlust wieder selbst findet“, erklärt die Künstlerin.

Für die makellose musikalische Umsetzung vertraute Rosanne Cash dem Talent von zwei renommierten Produzenten. In L.A. spielte sie mit Bill Bottrell (Sheryl Crow, Shelby Lynne) neben dem Titelstück die wunderbare Pianoballade „I Was Watching You“ und die an Tom Petty erinnernde Gitarren-Rockhymne „Dreams Are Not My Home“ ein. Die mehr an tradierten Musikstilen orientierten Songs wie „Like A Wave“, das von Johnny und Junes Haus in Nashville erzählende „House On The Lake“ und das sehnsüchtige „Good Intent“ - so hieß das Schiff, mit dem die ersten Cashs 1653 von Schottland nach New England segelten – entstanden in New York mit ihrem Ehemann und langjährigen Produzenten John Leventhal (Shawn Colvin, David Crosby). „Ich glaube, diese Songs zählen zum Besten, was wir je geschrieben haben“, schwärmt Leventhal, der bei einigen Titeln seiner Frau als Co-Autor zur Seite stand.

Tatsächlich ist es Rosanne nie zuvor überzeugender gelungen, das musikalische Vermächtnis der Carter-Cash-Familie mit ihrer eigenen Deutung von Popmusik und Country-Rock zusammenzubringen. Aber nicht allein in dieser Hinsicht hat sich die Sängerin, die sich nach elf No.1-Singles und vier No.1-Alben in den Country- Charts sowie hohen Platzierungen in den Pop-Hitlisten hervorgetan hat, mit „Black Cadillac“ selbst übertroffen. Dank ihrer Sensibilität, die es ihr erlaubt, schwierige Themen wie Sterblichkeit, Verlust und Trauer souverän auszuloten, ist Rosanne Cash ein Album gelungen, das sowohl ihrem Namen als auch ihrem Ruf als eine der besten Singer/Songwriterinnen Amerikas alle Ehre macht.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
0:71 20. April 2006
Format:Audio CD
Eine kleine Ergänzung zur Rezension von "itswhatitis":

Der Track "0:71" hat einen tiefen Sinn, der hier nicht unerwähnt bleiben sollte: Johnny Cash war 71, als er starb. Daher 71 sec. Schweigen.

Und noch ein paar Sätze zur "Biographie der Mitwirkenden": dort steht geschrieben, daß "September When It Comes" die erste Zusammenarbeit von Vater und Tochter sei. Das ist falsch. Auch anderenorts habe ich das schon so gelesen. Richtig ist, daß auf Rosannes Album "Seven Year Ache" der Tom T. Hall - Song "Thats How I Got To Memphis" durch Johnnys Gesangseinlage geadelt wird und Rosanne auch schon, vor ihrer eigenen Solo-Karriere, bei Daddys Album "The Junkie And The Juicehead" mitgewirkt hat.

Ansonsten wurde meiner Meinung nach in den beiden Beiträgen alles gesagt, was zu dem Album zu sagen ist. Da gibts nur noch eins zu tun: zuhören!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tom
Format:Audio CD
Dank "Walk The Line" ist das Thema Cash ja plötzlich ganz groß angesagt. Ohne den ursprünglichen Anlaß, nämlich den Tod von Johnny Cash, hätte es auch dieses Album nicht gegeben. Es ist ganz klar die Aufarbeitung dieses offensichtlich persönlich sehr tiefgehenden Lebenseinschnittes für Rosanne Cash. Durch praktisch alle Titel zieht sich die Erinnerung an ihren Vater und macht es so zu einem berührenden Werk In-Memorian Johnny Cash. Eine undeutliche Tonbandaufnahme eröffnet das Album, in dem Rosanne von ihrem Vater gerufen wird; mit einem weiteren Original-Soundbite schliesst sich auch der Kreis und das Konzeptalbum.
Dazwischen liege viele emotionale Tiefen und musikalische Stilelemente. "It was a black cadillac that drove you away ... like one you used to drive" singt sie zu Beginn, untermalt von treibendem Bass und die Trompete im Hintergrund lässt "Ring Of Fire" von Johnny Cash ins Unterbewußtsein gleiten.
Noch nicht geboren, aber schon empfangen, so beginnt "I Was Watching You", als Johnny Cash und June Carter auf einer endlosen Straße in Texas unterwegs waren. Was am Ende bleibt, ist die Liebe, wenn er nun von oben auf sie achtgibt.
Das schwere Thema Sterblichkeit, Abschied und Hoffnung nimmt Rosanne mit poetisch-schönen Texten und vorwiegend ruhigen Melodien in den Arm und es fühlt sich dort gut an. Ich empfehle jedem, die Texte zu lesen, sie bedürfen nicht der Musik und malen eindrucksvolle Bilder, die Hand in Hand gehen mit den Fotos im Hüllen-Büchlein. "Black Cadillac" ist ein großartiges Konzeptalbum bei dem alle Element pefekt sitzen und für sich alleine stehen können: traurig-schöne Texte, eingängige Melodien, thematisch passendes Layout mit schönen Fotos und eine moderne Produktion, ohne sich auf eine Stilrichtung festzulegen, machen das an und für sich so schwere Thema leicht und eingängig und zu einem ergreifenden Erlebnis.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Martin Oehri, unterhaltung-themenguide.de HALL OF FAME REZENSENT
Format:Audio CD
In die Arbeit zu diesem Album fiel der Tod ihres Vaters Johnny, ihrer Stiefmutter June Carter sowie ihrer leiblichen Mutter. Diesen ist auch im Booklet dieses Album gewidmet.
In bester Cash-Tradition schafft sie es, diese Schicksalsschläge durch Musik zu verarbeiten. Man merkt, wie ein leicht melancholischer Grundton dieses Album durchzieht, doch in keiner Weise wird daraus Resignation - vielmehr dominiert der Wille zum Leben.
Ebenfalls in bester Tradition ist die Musik: eine Mischung aus Country mit Ausflügen in den Blues, Swing und Alt-Country. Midtempo Tracks wie der Titelsong, Pianoballaden („I Was Watching You") oder schwer swingende Bläser bei „World Without Sound" - die Songs sind rundum gelungen und schon jetzt kann man dieses Album als einen Klassiker bezeichnen.
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