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Black Box. Versuch mit tödlichem Ausgang.
 
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Black Box. Versuch mit tödlichem Ausgang. [Broschiert]

Mario Giordano
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 8,99  
Broschiert, 1999 --  

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Produktinformation

  • Broschiert: 348 Seiten
  • Verlag: Wunderlich (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499261464
  • ISBN-13: 978-3499261466
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 534.011 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Mario Giordano
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Aus der Amazon.de-Redaktion

"Der Mensch ist ein Tier! Und er ist ein Automat!", erklärt Professor Thon seinen Studenten. Um zu beweisen, dass Menschen wirklich nur von einer "dünnen Schicht von Kultur und Moral" veredelt werden, plant er ein Experiment: Ein "simuliertes Gefängnis" mit 21 Versuchspersonen, zufällig aufgeteilt in Gefangene und Wärter, ständig beobachtet von Kameras, Mikrofonen und den Versuchsleitern -- "Big Brother" im Dienste der Wissenschaft also.

Mario Giordano, der bisher vor allem für Kinder geschrieben hat (zum Beispiel Pablos Geschichte, Franz Ratte räumt auf), ist selbst Psychologe und hat sich für seinen Roman ein reales Experiment an der Stanford University in den 70er-Jahren zum Vorbild genommen, das wegen der Überreaktion der Versuchspersonen abgebrochen werden musste. Auch in Giordanos Psychothriller gehen Gefangene und vor allem die Wärter dermaßen gut in ihren Rollen auf, dass die Situation schon nach wenigen Tagen eskaliert. Aber die Psychologen sind nicht mehr Herr der Lage, der Abbruch misslingt.

Das Buch schreit natürlich nach einer Verfilmung. Nicht nur wegen seines Inhalts, sondern auch weil es bereits sehr filmisch konstruiert ist: viele Schnitte und Szenenwechsel, die Handlung überwiegend dialoggeprägt. Und wenn sich der Leser noch schwer tut, die Häftlinge, die nur Nr. 82, 11 oder 40 heißen, auseinander halten zu können, so wird das für den Kinozuschauer ein Kinderspiel sein. Seine Drehbuchfassung für Regisseur Oliver Hirschbiegels Verfilmung hat Giordano sogar den Bayrischen Filmpreis eingebracht.

Keine Frage: Mario Giordano zieht geschickt alle Register der Spannungserzeugung und hat einen Thriller zu Papier gebracht, dessen innerer Dynamik man sich nur schwer entziehen kann. Nur beim großen Showdown am Ende kommt die Logik ziemlich unter die Räder, wenn die Häftlinge dem Gefängnis im Keller entkommen sind und von den nur mit Schlagstöcken bewaffneten Wärtern durch die leere Psychologische Fakultät gehetzt werden. "Ihr seid doch in der Überzahl!", möchte man ihnen zuschreien. Oder: "Öffnet doch einfach die Fenster im Erdgeschoss und steigt hinaus!" -- Aber was wäre das für ein unspektakuläres Ende. --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kurzbeschreibung

In einem Experiment wollen Psychologen das Verhalten von Menschen in Ausnahmesituationen untersuchen. Sie werben 14 Freiwillige an, die 14 Tage als "Wärter" und "Gefangene" in einem Scheingefängnis verbringen. Unter den Versuchspersonen ist auch der Journalist Tarek, der unerkannt die große Story recherchieren will. Nach wenigen Tagen wird aus dem Spiel blutiger Ernst, das Experiment wird zur tödlichen Falle, ein Abbruch des Experiments mißlingt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Normalerweise bemühe ich mich, Literaturverfilmungen immer erst nach der Vorlage zu konsumieren. Bekannterweise entäuschen die Filme oft bei dem Versuch, der Vorlage gerecht zu werden. Im Falle von Das Experiment - Black Box verhielt es sich anders. Nachdem ich den grandiosen und schockierenden Film gesehen hatte wollte ich unbedingt auch den Roman lesen der die Grundlage für den Film bildete. Die Geschichte steht der Verfilmung in nichts nach. Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich das spannende und aufwühlende Geschehen in seinen Bann gezogen. Irgendwann fragte man sich zwangsläufig, auf welcher Seite man selbst stehen würde, Wächter oder Gefangener ? Und wie würde man reagieren auf die plötzliche Macht in den Händen oder die zu erwartenden Repressalien ? Dieses Thema fasziniert mich sehr und ich denke, das dieser Roman mir den Anreiz gegeben hat, mich eingehender mit dem Stoff zu befassen. Zudem ist es sehr unterhaltsam und ich ihn kann jedem empfehlen, der einen spannenden und ausgefeilten Thriller lesen möchte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Als ich das Buch "Das Experiment" gelesen hatte war ich hin und weg, voller Begeisterung. Es ist in einer Art und Weise geschrieben, die einen nahezu an das Buch fesselt. Die spannende und dramatische Geschichte, in der Veruschspersonen in Gefangene und Wärter aufgeteilt werden und auf sich allein gestellt alle Situation meistern müssen und sich natürlich auch beherrschen können, ist ebenso spannend wie die Psychologische Seite dieses Buches. Denn nach einiden Tagen kommt es im "Experiment" zu massiven Zwischenfällen und ide Situation eskaliert.....! Nun beginnt ein spannender Kampf der Gefangen, sich zu befreien. Ihren geistigen Zustand und ihre Gefühle kann man durchaus nachvollziehen. An manchen Stellen ist die Story wirklich brutal und es ist bewegend solche Stellen zu lesen. Aber geradde das macht dieses Buch aus. Zumal wenn man bedenkt, dass isch die Geschichte un Wirklichkeit ereignet hat. Ein Psychologisch und literarisch wertvolles Werk!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tolles Buch 15. März 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Buch bzw. der Film basiert auf einer wahren Begebenheit. Ein Professor hatte dieses Experiment an einer britischen Universität durchgeführt, um seine Theorie auf die Wirkung von Macht auf Menschen zu bestätigen. Er suchte Studenten ganz gewöhnlicher Charaktereigenschaften (also niemanden mit einem besonderen Hang zum Jähzorn oder ähnlichem) aus und loste aus, wer von ihnen Wärter oder Gefangener sein sollte. Dann sperrte er sie in den Universitätskeller und ließ rund um die Uhr alles, was passieren sollte, von Kameras filmen. Was dann passierte, hatte er mit seiner Theorie schon vorausgesetzt, doch nicht in diesem Ausmaß. Er ging davon aus, dass Menschen, egal welcher Charaktereigenschaften, unter einem gewissen Ausmaß an Macht, die sie dann besitzen, zu Dingen fähig sind, an die sie vorher nie im Traum geglaubt hätten. Beispiele: Ein Wärter, der in diesem Experiment Tagebuch führte, schrieb am ersten Tag, dass er die sadistischen Spielchen eines anderen Wärters widerwärtig fände, doch schon am dritten Tag, meinte er, wie befriedigend es sei, die Gefangenen zu traktrieren und zu quälen. Die Gefangenen gerieten in Aufruhr, weil die Wärter, die dachten, die Kameras würden in der Nacht nicht eingeschaltet sein, sie aus dem Schlaf rissen, um ihnen mittzuteilen, dass sie jetzt gefälligst ihre Betten machen sollten und wenn sie dann noch eine Falte entdeckten, rissen sie alles auseinander und ließen die Gefangenen ohne Decken schlafen. Schließlich kam es zu einem Aufstand der Gefangenen, der einen Toten forderte. Am sechsten Tag wurde das Experiment abgebrochen. Selbst die Wärter waren hinterher entsetzt über ihre Grausamkeit. Dieses Buch behandelt vor allem die psychologische Seite der Macht, und welche Folgen sie haben kann. Dieses Gebiet ist in der Wissenschaft noch weitgehend unerforscht und dieses Experiment hat ganz deutlich gezeigt, was passieren kann, wenn ein Mensch zu viel macht bekommt. Wer sich für dieses Thema interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen, oder sich den Film ansehen. Wirklich gelungen, aber auch erschreckend.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Das Experiment
Auf einer Seite sind mehrere Wörter zusammengeschrieben(Buchfehler)

Sonst finde ich das Buch top und Interessant!!!!! Empfehle es jedem weiter!!!
Vor 11 Monaten von Markus1001 veröffentlicht
Spannend bis zur letzen Seite
Bis zur letzten Seite sehr spannend geschrieben, weckt Interesse an der Verfilmung. Man muss sich immer wieder vor Augen führen, dass dieses Buch auf wahren Begebenheiten... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von P. Freyer veröffentlicht
Das Experiment
Tarek, ehemaliger Journalist, der durch ein traumatisches Ereignins vor 2 Jahren nicht mehr in der Lage ist Artikel zu schreiben, lässt sich auf ein Experiment ein, bei dem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. April 2007 von Prinzessin Clowie
Ziemlich spannend, aber...
Eine ziemlich spannende Geschichte - keine Frage!
In manchen Passagen weichen Buch und Film voneinander ab - auch kein Problem! Lesen Sie weiter...
Am 24. November 2003 veröffentlicht
Total spannen!
den Anfang des buches fand ich nur so einigermaßen-aber dann wurde es so spannend, daß ich mich zwingen musste, dass Buch wegzulegen. Wirklic eine gelungene Leistung. Lesen Sie weiter...
Am 20. Juni 2002 veröffentlicht
Sehr enttäuschende Umsetzung eines spannenden Themas
An sich ist jedes Wort zuviel für dieses Buch. Für einen Film (ich selbst habe ihn nicht gesehen) mag es ein sehr spannender Stoff sein, da man dort auch ruhig auf... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. August 2001 von henrik.ruenger@web.de
Thriller ohne Thrill
Giordano, bleib bei deinen Leisten. Als Drehbuch mag es noch einigermaßen funktioniert haben, denn im Film sind holzschnittartige Klischees weit weniger störend als in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2001 von Schaurich Volker
Spannung pur
Es war eines der spannensden Bücher die ich in der letzten Zeit gelesen habe.Geradezu spürbar ist der psychische Druck der auf die Gefangenen wirk und stetig gesteigert... Lesen Sie weiter...
Am 11. April 2001 veröffentlicht
Mißglückt
Als Drehbuch mag das Werk ganz brauchbar sein, als Roman hat es mir überhaupt nicht gefallen. Die zentrale These des Buches, daß jeder zum Opfer oder zum Täter... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. April 2001 von Ulrich Hartmann
genial
mit sicherheit eines der besten bücher, die ich in letzter zeit gelesen habe. spannend von anfang bis ende; feselnd; faszinierend. absolut empfehlenswert.
Veröffentlicht am 28. März 2001 von "gallmaier"
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