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Black Box BRD

13 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Esther Schapira, Jörg Jeshel, Thomas Kufus, Paul Oberle, Andres Veiel
  • Komponist: Jan Tilman Schade
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Surround)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 7. November 2002
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 101 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000071K2J
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.410 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

1989 wurde der Chef der Deutschen Bank Alfred Herrhausen bei einem Bombenattentat getötet. Wolfgang Grams, Anhänger der Roten Armee Fraktion gehörte angeblich zu diesem Kommando. Grams wurde Jahre später auf der Flucht von einem Polizisten in den Kopf geschossen.

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Die RAF und der bundesdeutsche Terrorismus sind in den letzten Jahren zu einer Art von Modethema geworden. Insofern scheint Andres Veiels Dokumentation Black Box BRD genau zum richtigen Zeitpunkt entstanden zu sein. Doch diese Doppelbiografie von Alfred Herrhausen und Wolfgang Grams ist vielmehr als nur eine Zeiterscheinung. Sie passt kaum in die Welle der Artikel und Bücher zu dem Thema, denn dafür ist Andres Veiel einen viel zu individuellen Weg gegangen.

Mit den klassischen Mitteln des Dokumentarfilms, also mit neuen Interviews und unter Verwendung alter Quellen wie Nachrichtensendungen und privater 8-mm-Filme, nähert sich Veiel zwei Lebensgeschichten, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten. Dabei erzählt er von dem kometenhaften Aufstieg Herrhausens, der in seiner Kindheit eine Eliteschule des Dritten Reiches besucht hat und später zu einem der charismatischsten Führer der westdeutschen Wirtschaft werden sollte, genauso wie von dessen Bereitschaft, für die Liebe zu seiner zweiten Frau alles andere zu opfern. Zugleich rekonstruiert Veiel den Lebensweg Grams, der aus einem kleinbürgerlichen Elternhaus, über ein abgebrochenes Studium schließlich in linksradikale Kreise und am Ende in den Untergrund führte. Beide Biografien erweisen sich im Verlauf der filmischen Nachforschungen als ungeheuer komplex und zutiefst widersprüchlich. So viel Veiels Gesprächspartner, Freunde und Angehörige von Herrhausen wie von Grams, auch erzählen, es bleiben immer mehr Fragen als Antworten.

Andres Veiel schreibt mit Black Box BRD an der Geschichte der alten Bundesrepublik, die durch den Fall der Mauer und die Wiedervereinigung genauso untergegangen ist wie die DDR. In diesem Kontext kommen dem 30. November 1989, an dem eine Bombe den Manager Herrhausen getötet hat, und dem 27. Juni 1993, an dem der Terrorist Grams auf dem Bahnhof von Bad Kleinen stirbt, eine ganz besondere Bedeutung zu. Sie scheinen untrennbar mit dem Ende der BRD verbunden zu sein und haben schon symbolischen Charakter. Veiel hat diesen beiden Leben, in denen sich klassische Täter- und Opfervorstellungen verwischen, unvoreingenommen und gewissenhaft nachgespürt. So konnte er zwei Biografien rekonstruieren, in denen sich fast die ganze deutsche Nachkriegsgeschichte spiegelt, und dabei der Black Box eines abgestürzten Staates einige Geheimnisse, aber längst nicht alle entlocken. --Sascha Westphal -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

72 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "dreikommaacht" am 8. Mai 2002
Format: DVD
«Black Box» nennt man den Flugschreiber, der aufzeichnet, was während einer Katastrophe passiert ist. Die Black Box ist aber auch der schwarze Kasten im Sinn einer Projektionsbox, in den wir alles hinein projizieren können, was wir kennen und glauben. Black Box ist das Prinzip, mit dem Andreas Veiel ein Stück deutsche Geschichte rekonstruiert. Dieses innovative und klar durchgeführte Konzept, die formal bestechenden Aufnahmen und der sparsam gezielte Einsatz von Musik brachten dem Film die Auszeichnung als bester europäischer Dokumentarfilm 2001 ein.
Zu den Fakten: Am 30. November 1989 fiel Alfred Herrhausen, Vorstandssprecher der Deutschen Bank und damit einer der mächtigsten Männer der BRD, einer Autobombe zum Opfer. Die «Rote Armee Fraktion» bekannte sich zum Attentat.
Vier Jahre später starb Wolfgang Grams, der mutmassliche Attentäter Herrhausens, durch einen aufgesetzten Schuss durch den Hinterkopf bei einer Auseinandersetzung mit der Polizei. Die offizielle Erklärung: Grams habe Selbstmord begangen. Er wurde verdächtigt, der Kommandoebene der dritten RAF-Generation anzugehören, die in den achtziger Jahre Attentate auf Manager, Industrielle und hohe Beamte verübte.
Herrhausen und Grams sind beide starke Vertreter ihrer Zeit, die für ihre Ideale gekämpft haben. Kunstvoll verwebt Andreas Veiel in diesem Dokumentarfilm anhand von Interviews mit Leuten, die den beiden nahe standen, die Biographien des «Opfers» und des «Täters» ineinander. Durch deren gegensätzliche Erinnerungen entsteht mit beklemmender Intensität das Bild eines polarisierten Landes, einer zerrissenen Gesellschaft, in der die Staatsmacht ihre Kritiker verfolgt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stephan Seither VINE-PRODUKTTESTER am 5. Juni 2008
Format: DVD
Regisseuer und Drehbuchautor Andres Veiel stellt in "Black Box BRD" zwei
Lebensläufe gegenüber, welche unterschiedlicher kaum hätten sein können:

ALFRED HERRHAUSEN, ermordeter Vorstandssprecher der Deutschen Bank, 1989
getötet bei einem Bombenattentat, welches der RAF zugeschrieben wird

WOLFGANG GRAMS, 1993 getötet bei dem bis heute immer noch kontrovers
diskutierten "Versuch" der Verhaftung durch GSG-9-Beamte...

Alfred Herrhausen und Wolfgang Grams - durchaus bekannte Namen zweier
verstorbener Bundesbürger - Schlagzeilen haben beide gemacht, beide standen
im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses, wenn auch aus unterschiedlichen
Gründen und Motiven heraus - Regisseur Veiel hat in beiden Fällen nach dem
Menschen hinter den jeweiligen Schlagzeilen gesucht - seine Entdeckungen
hat er sehr ansprechend inszeniert - die Dokumentation erscheint zu keinem
Zeitpunkt sensationslüstern - solide Arbeit und somit ganz zu Recht mit
diversen Medienpreisen belohnt.

Veiel hat ganz bestimmt gewissenhaft und solide recherchiert, wäre dem
nicht so, hätten vermutlich weder die Angehörigen von Herrhausen, noch die
Angehörigen von Grams und vermutlich auch die zahlreichen Freunde,
Bekannten und Arbeitskollegen die von ihnen gegebenen Interviews
zurückgehalten und deren Veröffentlichung verweigert, man darf nämlich
nicht vergessen, dass gerade auf Herrhausens Seite viele seiner Fürsprecher
auch heute noch in hohen Positionen des Wirtschaftslebens aktiv sind.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Leseratte am 8. Juli 2006
Format: DVD Verifizierter Kauf
"Black Box BRD". Hiermit sind (wohl) die Undurchsichtigkeiten in den Morden an Alfred Herrhausen und Wolfgang Grams gemeint. Beide sind bis heute nicht aufgeklärt.

Der Film zeigt zwei Biografien, die unterschiedlicher nicht sein können. Wolfgang Grams wählt das Leben des Revolutionärs in der RAF. Alfred Herrhausen wählt das "gerade", "zielgerichtete" karrierebasierte Leben, das letztlich als Vorstandssprecher in der Deutschen Bank endet.

Dabei spielen im Film die eigentlichen Hintergründe oder genaue Vorkommnisse bei den Morden nur eine untergeordnete Rolle. Vielmehr kommen Weggenossen beider zu Wort. Besonders die zweite Frau von Herrhausen, aber auch Wegbegleiter der Deutschen Bank und die Eltern von Grams, sowie Freunde erzählen ihre Erinnerungen. Dabei wechselt die Perspektive ständig von der einen Welt (Grams) zur anderen (Herrhausen). Während des gesamten Films werden immer wieder historische Sequenzen und damalige Ereignisse eingespielt (z.B. Reden von Helmut Schmidt, Tagesschau-Auszüge, Attentat Schleyer usw.). Ich hätte mir jedoch noch mehr Hintergründe der Jugend beider gewünscht. Diese wird nur sehr kurz angeschnitten.

Fazit: ein Muß für alle, die sich für historische Ereignisse in der BRD interessieren!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sina Gerritsen TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 28. November 2009
Format: DVD
Ich muß zugeben, der Grund warum ich mir "Black Box BRD" angeschaut habe, lag schon eindeutig an der Person des Alfred Herrhausen, jenen deutschen Erfolgsbankier, der so ganz anders war, als man gemeinhin Bankiers bis dahin kannte.
Ich wollte durch den Film etwas mehr über ihn erfahren, über seine Biographie, seine Lebenswelt, seine Familie, seine Freunde u. Bekannten u. über die Umstände seines plötzlichen, gewaltsamen Todes.
Daß ich Kraft dieser Neugier auch noch etwas über die sogenannte "andere Seite" nämlich ein ehemaliges Mitglied der RAF, Wolfgang Grams, u. dessen Umfeld erfuhr, war natürlich unausweichlich, hatte der Filmemacher doch parallel zu Herrhausens Angehörigen, Kollegen u. Freunden auch die Angehörigen von Wolfgang Grams interviewt.
So entstand ein Porträt von sich zwei gegenüberstehenden Seiten, deren letzte Konsequenz tödlich endete, hüben wie drüben, wenn auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten u. aus unterschiedlichen Gründen.
Sieht man die Eltern von Wolfgang Grams, ihre Tränen u. ihren Kummer, so kann man erahnen wie schwer auch ihr Kummer gewesen sein muß, über die Karriere ihres Sohnes u. deren Ausgang. So gesehen sind auch die Angehörigen, wieder hüben wie drüben, Opfer.
Opfer einer selbsternannten Gruppe von Mördern, die ihre Morde ideologisch verbrämten, um damit vermeintlich die Welt zu retten, was natürlich nur scheitern konnte.
Bemerkenswert auch, daß die Witwe von Alfred Herrhausen, Traudl Herrhausen, seine 2.Ehefrau, im Film, ebenfalls zum Teil unter Tränen, von den letzten Stunden mit ihrem Mann Alfred Herrhausen berichtet. Der Schmerz ist ihr immer noch deutlich anzumerken.
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