Dass Europa für viele ihrer alten Hörspiele aus Rechtsgründen neue Musik verwenden mussten, ist ja nichts Neues. Doch manchmal werden auch einfach so Stücke ausgetauscht, um die Hörspiele "moderner" zu machen, obwohl dies gar nicht nöig wäre. So hat man leider auch die ersten beiden BLACK-BEAUTY-Folgen "aufgemotzt".
Aber statt bei der Auswahl der neuen Musik wenigstens halbwegs der Atmosphäre des Originals gerecht zu werden, hat man hier einfach irgendeine beliebige, völlig unpassende, billige, krampfhaft-poppige Elektro-Mucke eingebaut. Mit Verlaub: Das Hörspiel spielt im England des 19. Jahrhunderts, was hat da bitte Synthesizer-Musik drin zu suchen? Dieser furchtbare Schrammelkram reißt einen schon direkt zu Beginn komplett aus dem Hörerlebnis. Wer auch immer dafür verantwortlich war, sollte sich schnellstmöglich einen neuen Beruf suchen.
Die ursprüngliche Anfangsmusik der Folgen ist nach wie vor auf diversen Neuveröffentlichungen von Europa zu hören, an den Rechten kann es hier also nicht gelegen haben.