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Bittersweet Life (Director's Cut) (Metalpak) [2 DVDs]
 
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Bittersweet Life (Director's Cut) (Metalpak) [2 DVDs]

Lee Byung-hun , Kim Yeong-cheol , Kim Jee-woon    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Lee Byung-hun, Kim Yeong-cheol, Shin Min-ah
  • Regisseur(e): Kim Jee-woon
  • Format: Director's Cut, Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Koreanisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Splendid Film/WVG
  • Erscheinungstermin: 25. August 2006
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 114 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000FMH94S
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.583 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

OFDb.de

Der neuste Exportschlager aus Südkorea soll es sein. Bei mir schlägt er einmal mehr erwartungsgemäß nicht so ganz ein. Dabei kann ich Kim Ji-woon ("A Tale of Two Sisters") gar keinen wirklichen Vorwurf machen, denn sein Genrewechsel, vom Mysteryhorror zum klassischen Revenge-Thriller, ist gelungen, nur bin ich eben leider ein extrem ungeduldiger Zuschauer, der nur bedingt für Verständnis für Kim Ji-woons anfängliche Gemächlichkeit aufbringen kann. In der in der ersten Hälfte des Films wirkt soviel Poesie und Melancholie auf die Bilder ein, dass mein Blick verdächtig oft Richtung Uhr abschweifte. Sei es drum.

Die Hauptrolle besetzte er mit Lee Byung-hun, der einst in "Joint Security Area" positiv auffiel und nun zumindest rein vom Motiv her auf den Spuren von "Old Boy" wandert. Das Thema Rache ist aber auch die einzige wirkliche Gemeinsamkeit.
Sein Ego Sun-woo ist ein Mann fürs Grobe, der immer dann zur Stelle ist, wenn sein Gangsterboss Mr. Kang (Kim Yeong-cheol) ihn ruft. Sei es um unliebsame Gäste aus dem Restaurant zu vertreiben oder halt seine junge Geliebte zu observieren. Kang hat sie nämlich in Verdacht einen Lover zu haben und soll recht haben. Doch sein getreuer Sun-woo, selbst solo und introvertiert, gibt den beiden eine Chance. Wenn sie sich nicht wiedersehen, überleben sie beide. Kang bekommt den Verrat an seiner Person spitz, setzte seine Männer auf seinen enttäuschenden Ziehsohn an und lässt ihn foltern. Doch Sun-woo entkommt und sinnt auf Rache...

Das hört sich zunächst schnittiger an, als "A Bittersweet Life" lange Zeit eigentlich ist. Viel Zeit wird in den einsamen Sun-woo investiert, der immer von einer Leere umgeben zu sein scheint. Seine Arbeit erledigt er ohne eine Miene zu verziehen, aber wenn er nachts mit seinem Wagen durch die Gegend kutschiert und beobachtet, entdeckt man hinter seiner bröckelnden Fassade plötzlich Einsamkeit und ungeahnte Emotionen, die sich kurzfristig auf zwei Verkehrsrowdys abladen.
Sein Chef mag ihn wegen seines rationalen Denkens und muss plötzlich feststellen, dass er ausgerechnet sein verlässlichsten Mann in eine Lage gebracht hat, in der diese Denkweise aussetzt und Zuneigung, Liebe und Mitleid zu Tage gefördert werden. Dinge, die er gar nicht zu kennen schien. Sun-woo sieht das Unrecht, dass den beiden wiederfahren würde und beschließt es zu verheimlichen. Ein Fehler!

Die zweite Hälfte ist eine klassische Revenge-Story. Sun-woo wird gefoltert, verstümmelt und lebendig begraben. Er krabbelt wieder heraus, damit er seinem Chef gefälligst Rede und Antwort steht, warum ihm dieser Fehltritt nicht Leid tut. Doch seinem Chef, dem Menschlichkeit fehlt, dies zu erklären, wäre ohnehin sinnlos. Als prügelt er sich gen Freiheit und schnappt sich die nötigen Waffen. Auge in Auge will er ihm die gleiche Frage stellen: Warum hast du das getan?

Kim Ji-woons harte, kalte Optik ist deprimierend und fängt damit gut die Stimmung des einsamen, verletzlichen Protagonisten ein, der voller Schmerz und Trauer agieren muss. Ein Grossteil der Handlung spielt bei Nacht, ständig regnet es, überall steigt Wasserdampf auf. Diese pessimistischen Bilder drücken noch weiter auf die negative Stimmung und ziehen den Zuschauer mit runter zu Sun-woo, der seine Abrechnung vorbereitet.

Die Action ist ästhetisch, darin steckt auch ein bisschen Woo. Kim Ji-woon beginnt nicht den Fehler ihn zu kopieren, aber er lässt auch seinen Protagonisten inmitten seiner Metzelarie innehalten, um blutüberströmt eine Träne über die Wange laufen zu lassen. Das Finale, da gebe ich meinem Kollegen Dr. Phibes recht, erinnert von seiner Ausgangslage ein wenig an "Scarface", doch der Charakter ist ein anderer. Sun-woo stirbt auf verlorenem Posten und zieht alle mit sich, die er mitnehmen kann. Die Schüsse hallen und die Einschüsse spritzen zu klassischer Musik. Im Schluss stecken Feingefühl und Emotionen, während die brutale, blutige Folterung und Sun-Woos Flucht, in der er seine Martial-Arts-Fähigkeiten zum Besten gibt und mit Fackeln seine Gegner versengt, rohe, wilde, instinktive Kämpfe um sein nacktes Überleben sind.
Erst danach hat er Zeit seine Emotionen soweit wie möglich zu ordnen und einen Plan zu schmieden.


Fazit:
Wäre nicht die erste, nicht langatmige, aber zu detaillierte Hälfte flotter, wäre "A Bittersweet Life" auch etwas für mich gewesen. Die zweite Teil, in dem der traurige Sun-woo sein blutiges Handwerk verrichtet, kann nur mit seiner eingangs ausführlichen Charakterisierung funktionieren, meine Ungeduld hätte sich dennoch eine kompaktere Exposition erwünscht. So bleibt immer noch ein sehr emotionaler Film, der ganz der ruhigen Filmmentalität der Asiaten, die sich gern Zeit für ihre Figuren nehmen, entspricht. Ein Charakter zum Mitfühlen, dezenter, wenn auch ab und an unpassender Humor, sowie eine herzzerreißend bemitleidenswerte Figur, der ihre ohnehin nicht allzu großer Lebenswillen (mangels Lebensziele) genommen wird und die so zu einer erbarmungslosen Kampfaschine transferiert wird. Niederschmetternd, pessimistisch und ganz sicher nichts für den gemütlichen Filmeabend, denn dazu bleibt "A Bittersweet Life" sich selbst zu treu. Gibt es Hoffnung? Nein!

--- André K. (Blade Runner)

Produktbeschreibungen

Splendid Bittersweet Life - D.C. (2 DVDs) - Steelbox, USK/FSK: KJ VÃ--Datum: 22.08.06

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bildgewaltiger, brutaler Actionfilm mit Einflüssen aus dem Film-Noir, 25. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Bittersweet Life (Director's Cut) (Metalpak) [2 DVDs] (DVD)
Seon-Woo ist die rechte Hand des Gangsterbosses Kang. Er zeichnet sich durch seine äußere Ruhe und seine Durchsetzungskraft aus. Aufgaben erledigt er schnell und gewissenhaft. Als sein Boss für ein paar Tage verreist, erteilt er Seon-Woo den Auftrag, seine junge Geliebte zu beschatten. Er hegt nämlich den Verdacht, dass sie ihn womöglich betrügt. Falls sich sein Verdacht bestätigen sollte, soll Seon-Woo die Angelegenheit "klären". Nun begibt sich Seon-Woo sich um die Aufgabe zu kümmern und kann schon nach kurzer Zeit das Verhältnis aufdecken, das die Geliebte seines Bosses mit einem anderen Kerl hat. Statt aber seinen Boss anzurufen, um ihm die Unannehmlichkeit zu berichten, verschont er die beiden. Als sein Boss dann wieder da ist, erfährt er schnell von der Affäre seiner Geliebten und stellt Seon-Woo zur Rede. Dieser gibt ihm aber keine Begründung dafür, dass er die beiden laufen gelassen hat und wird dafür mit Folter bestraft. Doch kann Seon-Woo fliehen und rüstet sich dann für die Rache an seinen Peinigern...

DVD1:

- Hauptfilm (ca. 112 min. [ohne Abspann])

- Trailer

- Kommentar vom Regisseur und Cast & Crew (jeweils über die gesamte Filmlänge)

DVD2:

01-La Dolce Vita (ca. 18 min.-> Die Schauspieler über ihre positiven Erlebnisse ihres Lebens)

02-Making of (ca. 25 min.-> Mit Kommentar vom Regisseur und Team)

03-Style of "A Bittersweet Life" (ca. 69 min.-> Erläuterungen u.a. zur Filmmusik, den Waffen und den Spezialeffekten)

04-Tell me why (ca. 21 min.-> Das Team stellt sich gegenseitig Fragen)

05-Deleted and Alternate Scenes mit Audiokommentar (18 Szenen)

Der Regisseur Kim Jee-Woon ("A Tale of Two Sisters") schuf mit "A Bittersweet Life" einen bildgewaltigen, brutalen Actionfilm mit philosophischem Ansatz und Einflüssen aus dem Film-Noir. Die Schauplätze des Films sind genauso überzeugend wie die Actionszenen, denen es an Gewalt und Blut nicht mangelt. Doch wurde der Einsatz von Blut in Maßen gehalten, so dass es zu keiner Zeit übertrieben wirkt. Die Handlung ist so trivial wie genial zu gleich. Es geht um einen Mann, der eine Veränderung in seinem Leben durchlebt. Als rechte Hand seines Gangsterbosses hat Seon-Woo scheinbar ein sorgenloses Leben. Er führt ein Luxushotel und ist bei seinen Angestellten hoch angesehen. Sein Privatleben ist hingegen trostlos und einsam. Durch seinen Job, wo er skrupelos gegen seine Feinde vorgeht, ist Seon-Woo ein gefühlskalter Mensch. Eines Tages soll er auf Befehl seines Bosses dessen Geliebte beschatten und prompt weckt die junge Frau Gefühle in ihm und löst so die Veränderung in seinem Leben aus. Das Gute ist, dass an dieser Stelle die "Liebesgeschichte" auch schon vorbei ist. Nach der knappen ersten Hälfte des Films, nachdem Seon-Woo sozusagen unehrenhaft aus der Mafia verbannt wird und getötet werden soll, beginnt mit seiner Flucht der Rachefeldzug gegen seine Peiniger und ehemaligen Kollegen.

Im Stile eines echten Film-Noir (in dem der (Anti-)Held unfreiwillig in eine Situation gezogen wird, aus der er nun versucht wieder heil freizukommen, aber eigentlich wenig Hoffnung hat) will Seon-Woo die Geliebte seines Bosses und deren Liebhaber laufen lassen, um so für alle eine erträgliche Lösung zu erzeugen. Doch so leicht wird es ihm nicht gemacht. Er verliebt sich in die junge Frau und muss sich zudem vor seinem Boss rechtfertigen. So bleibt ihm am Ende nichts anderes übrig als bis zum bitteren Ende zu gehen.

Regisseur Kim Jee-Woon hatte bei mir bei "A Bittersweet Life" (wie auch bei seinem Film "A Tale of Two Sisters") viel Verwirrung gestiftet. Nach dem Anschauen des Films entstanden einige Fragen und vorallem das Ende war mir ziemlich unklar. Also habe ich mir direkt den Audiokommentar zum Film angehört. Danach hat sich doch einiges aufgeklärt (wie z.B. der vermeitliche Kopfschuss). Ich empfehle auch allen anderen den Regiekommentar anzuhören, weil speziell bei Kim Jee-Woon viel mehr hinter dem Film steckt als man vielleicht nach dem ersten Anschauen glaubt zu wissen.

Die Schauspieler wirken sehr überzeugend und ihren Rollen entsprechend, wobei der Charakter des Hauptdarstellers Seon-Woo für mich persönlich zu große Sprünge vom knallharten Gangster bis zum bemitleidenswerten "Weichei" macht. Das nur mal nebenbei. Die Musik ist wirklich sehr gelungen und erinnert teilweise an "Oldboy". Zwischen den melancholischen Szenen und den actionhaltigen, finden sich auch lustige Szenen, wie z.B. die Stelle mit dem koreanischen und russischen Schmuggler. Einfach extrem lustig und völlig unerwartet.

Diesen genialen Film vollendet die schöne Metalbox mit der Bonus-DVD. Zwar ist es recht mühsam die DVDs rauszunehmen, weil sie ziemlich fest sitzen. Ist aber weiter nicht schlimm. Vielmehr freut man sich über das reichliche Bonus-Material, welches einen detaillierten Einblick in die Entstehung des Films liefert. Für alle, die Filme aus Asien mögen (speziell aus Südkorea); für alle, die Film-Noir interessiert sind; für alle, die auf Action stehen, werden an diesem Film in der Director's Cut Version ihre Freude haben. Absolut empfehlenswert!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Schmerzhaft schön, 26. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Bittersweet Life (Director's Cut) (Metalpak) [2 DVDs] (DVD)
Die meisten unabhängigen Reviewer sind sich einig: nichts führt mehr in die Irre, als "A bittersweet Life" mit "Oldboy" und ähnlichem zu vergleichen. Was wir hier geboten bekommen, ist weder im Hinblick auf die Story noch auf die Inszenierung neuartig oder außergewöhnlich, und der Intellekt des Betrachters wird nur sehr bedingt gefordert. Stattdessen ist "A bittersweet Life" nichts anderes als ein klassischer Heroic Bloodshed-Movie der reinsten Schule. Aber ein sehr guter. Und da ich dieses Subgenre liebe und es schon seit Ewigkeiten keinen nennenswerten neuen Beiträge mehr hervorgebracht hat, habe ich hiermit eins meiner persönlichen Highlights des Fantasy FilmFests 2005 erlebt.

Sowohl von der Story als auch von ihrem Aufbau her geht Kim Jee-Woon in seinem stylischen Epos wie nach dem Lehrbuch vor. Zunächst wird uns die Hauptfigur und ihre Position in aller Ausführlichkeit nahegebracht, und natürlich ist das die Position eines angesehenen, von seinem Boss sehr geschätzten Mafia-Gang-Mitglieds. Seon-woo erledigt alle Aufträge mit eiskalter Effizienz, Gefühle wie Liebe oder Barmherzigkeit scheinen ihm fremd zu sein (was man der Figur aber nie ganz abnimmt, dafür ist ihr Auftreten von Anfang an viel zu romantisch, elegisch angelegt), er ist, so scheint es, loyal bis aufs Blut.

Dann kommt, was kommen muß: er enttäuscht das Vertrauen seines Bosses und liefert ihm einen (vordergründig nur winzigen) Grund, ihn zu verdammen. Nicht nur, wer das Genre kennt, kann diesen Punkt vorhersehen: es ist vom ersten Aufeinandertreffen der beiden an klar, daß Seon-woo sich in die junge Freundin des Chefs verlieben wird. Sie wird durch mehrere bildfüllende Detailaufnahmen von Gesicht und Körper eingeführt; die Kameraarbeit erzeugt hier eine solche Intimität - die im größten Kontrast zu den zuvor dominierenden unterkühlten Aufnahmen Seouls bzw. gewalttätiger Auseinandersetzungen steht -, daß ein jeder begreift, daß fortan nur noch sie Kopf und Herz Seon-woos ausfüllen wird. Während erzählt wird, wie die beiden einander langsam näher kommen - bzw. eigentlich eher nur, wie er sich langsam mehr und mehr den Emotionen öffnet -, nimmt der Film einiges an Tempo heraus. Doch auch in diesem Abschnitt verfällt die Erzählung niemals dem Kitsch oder einem Überschwang an plakativen Gefühlen: sinnbildlich für Seon-woos zunächst immer noch sehr starke Abgeklärtheit und Distanziertheit.

Aber er beginnt, sich zu verändern. Sich zu öffnen. Leidenschaftlicher, lebendiger zu werden. Und konsequenterweise ist der unblutigste Ausbruch von Gewalt im ganzen Film gleichzeitig einer der intensivsten, härtesten: als Seon-woo das Mädchen beim Fremdgehen erwischt, flippt er fast unvermittelt komplett aus, und es wird nachdrücklich klar, daß es hier für ihn längst nicht mehr nur um einen Job geht, und daß das Thema Loyalität zumindest vorübergehend jede Relevanz für ihn verloren hat.

Genau das ist es vermutlich, was seinen Boss nun dazu bringt, Seon-woo zu verstoßen. Er wird gefoltert, gedemütigt, gebrochen - von seiner eigenen Gang-Familie, die sich dabei zu allem Überfluß noch mit einem eigentlich feindlichen Clan verbündet, der Seon-woo ganz persönlich auf der Abschußliste hat. Aber natürlich kann er, weiterhin dem Story-Lehrbuch folgend, entkommen und nun damit beginnen, seinen Rachefeldzug anzugehen - und ihn blutig bis zur letzten Konsequenz zu verfolgen.

Dabei erleben wir nicht nur dichte Atmosphäre, stellenweise extrem harte Gewalt und die schönsten, massivsten Shootouts seit Jahren, sondern ab und zu auch - nicht immer passenden - Humor; einige seltsam deplaziert wirkende Szenen bzw. Charaktere unterbrechen das knochenharte Rachedrama immer wieder. Sie stören zwar nicht unbedingt den Erzählfluß bzw. die Gesamtstimmung des Films, sind für meinen Geschmack aber doch eher überflüssig. Seine Stärken hat "A bittersweet Life" nämlich ganz sicher woanders: in seinen hochästhetisierten Bildern und seiner Auseinandersetzung mit ganz großen, ernsten Gefühlen.

Wer, wie ich, sein Heil bei den klassischen Bloodshed-Filmen der 80er Jahre findet und etwa "A better Tomorrow" über alle Maßen verehrt, bekommt hiermit ein Stück vom Glück geboten. "A bittersweet Life" ist eine gelungene Variation von "Le Samourai" für die Neuzeit, bildgewaltig, konsequent, romantisch, düster, hart und bewegend. Pflicht, für Fans jedenfalls. Die ausnahmsweise extrem schöne deutsche Doppel-DVD-Edition macht die Kaufentscheidung zudem besonders leicht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen spontankauf und baff, 29. Dezember 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bittersweet Life (Director's Cut) (Metalpak) [2 DVDs] (DVD)
hab mir den film schon vor 3 monaten gekauft, jedoch lag das gute stück noch 3 wochen rum weil ich mich irgendwie nicht rangetraut hab, dann war es aber soweit, erst dachte wow ein drama zwar nicht schlecht aber auch nicht spektakulär. Und auf gar keinen fall eine freigabe ab 18 gerechtfertigt, nun gut dann begann die 2te hälfte des film und da zog das tempo deratig an das ich zum schluss des films davor saß und dachte: warum is der jetzt schon vorbei, einer echter geheimtipp leider, denn solche filme werden hierzulande einfach zu schlecht vermarktet. Und ich gehe soweit das ich sage das mir bittersweet life mir besser gefallen hat als oldboy, man kann aber die filme eh sehr schlecht vergleichen kann. Die FSK 18 freigabe ist abselut berechtigt auf grund der 2 hälfte des films, aber auch so da ich denke das ein 14 jähriger bubi wohl kaum solch eine art von film verstehen wird

abseluter pflichtkauf
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