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Bittersüße Schokolade.
 
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Bittersüße Schokolade. [Taschenbuch]

Laura Esquivel
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 8,95  
Taschenbuch, 1998 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 236 Seiten
  • Verlag: Ullstein Tb (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548242561
  • ISBN-13: 978-3548242569
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 967.961 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Laura Esquivel
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Welt dieses spritzigen Romans ist von sehr unterschiedlichen Frauen geprägt, Frauen, die mit ihren schillernden Charakteren die Männer ihrer Umgebung völlig in den Schatten stellen. Im Mittelpunkt steht Tita, die kämpfen muß um ihr Recht, zu lebenund zu lieben, wie ihr Herz es befiehlt. Es ist ein sinnenfroher Roman voller Ränke und wahrhaft betörender Rezepte. Der Roman wurde von Alfonso Arau verfilmt.

Über den Autor

Laura Esquivel wurde 1950 in Mexiko geboren. Der internationale Durchbruch gelang ihr mit ihrem Roman "Schäumend wie heiße Schokolade", der in 35 Sprachen übersetzt wurde und über ein Jahr lang auf der Bestsellerliste der NEW YORK TIMES stand. Zu der Verfilmung unter dem Titel "Bittersüße Schokolade" von Alfonso Arau schrieb sie das Drehbuch, für das sie mehrfach ausgezeichnet wurde. 1994 kürten die amerikanischen Buchhändler ihren Erstling als Buch des Jahres.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die alte Tradition der Familie de la Garza besagt, daß Tita, die jüngste Tochter des Hauses, nicht verheiratet werden kann: sie ist dazu bestimmt, ihrer Mutter bis an ihr Lebensende zu dienen. Eine Tradition, die im Mexiko der 20er Jahre noch gepflegt wird und an der Tita fast zerbricht. Denn sie liebt Pedro, der ihre Liebe leidenschaftlich erwidert und um Titas Hand anhält. Doch Titas strenge Mutter untersagt die Hochzeit und so kommt es zu einem obskuren Handel: Pedro heiratet Titas Schwester, nur um Tita nahe zu sein und seine Liebe zu ihr doch noch zu erfüllen.

Die ganze Familie lebt weiterhin unter einem Dach und unter dem strengen Regime der Mutter, finden Pedro und Tita einen anderen Weg, sich ihre Liebe immer wieder zu beweisen, nämlich die Küche. Tita läßt ihre Gefühle in die kulinarischen Köstlichkeiten einfließen, die sie mit Hingabe und Phantasie erstellt und die so mach seltsame und wunderbare Reaktion bei denen hervorrufen, die davon kosten. Titas Küche bringt ganze Gesellschaften in einen Liebestaumel, treibt ihre Schwester ins Bordell und in die Revolution und bestimmt die Geschicke der Familie. Schmerz und Freude sind für Tita eng verwoben und lassen sie einen langen und harten Weg beschreiten, an dessen Ende sie mit der Tradition bricht und ihre wahre Liebe findet. Ein bezaubernder Roman über die Liebe, das Leben und die Küche, in der Realität und Magie in einem wunderbaren Reigen zusammenfließen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Es ist ein Buch, so überbordend und reich an Leben wie ein prachtvolles Barock-Gemälde. "Der heiße Kochdunst vermischte sich mit der Hitze ihres Körpers", heißt es mit ungestümer Bildgewaltigkeit, "der Zorn, den Tita in sich aufsteigen spürte, zeigte die gleiche Wirkung wie die Hefe im Brotteig. Sie merkte, wie er in ihr aufwallte und bis in die letzten Winkel ihres kaum noch Widerstand leistenden Körpers vordrang und nicht anders als Hefe in einem zu kleinen Gefäß anschwoll, bis er aus Ohren, Nase und jeder einzelnen Pore des Körpers entwich". Kein Wunder also, dass "Bittersüße Schokolade", der Erstlingserfolg der mexikanischen Autorin Laura Esquivel, im Jahre 1991 mit großem Erfolg verfilmt wurde, läuft die Geschichte doch schon beim Lesen durch die Sprachkraft wie ein opulentes Mahl der Fantasie bildhaft vor dem geistigen Auge ab.

Die Handlung des Werkes, die im revolutionären Mexiko des Jahres 1910 einsetzt und sich über einen Zeitraum von 22 Jahren erstreckt, ist dabei schnell erzählt: Tita, gerade einmal 17 Jahre alt, lernt Pedro kennen. Für beide ist es leidenschaftliche, abgründig tiefe Liebe auf den ersten Blick; doch so glücklich die Liaison sein könnte, so tragisch ist doch ihr Verlauf, da Tita durch ein ungeschriebenes Familiengesetz verpflichtet ist, als jüngste Tochter der Mutter unverheiratet bis zu deren Tode zur Seite zu stehen. Pedro heiratet daraufhin Titas Schwester, um sich in ständiger Nähe zu seiner so unerfüllt geliebten Tita, die nunmehr eine Zukunft als geschäftiges Hausmädchen auf der mütterlichen Farm zu fristen hat, zu wähnen. Von dieser Lebenstragödie erzählen nun die knapp 300 Seiten des Romans "Bittersüße Schokolade", aus dem Spanischen von Petra Strien übersetzt.

Doch reizvoller als die Geschichte selbst, die bis zum Ende nicht ihrer angelegten Tragik entsagt, ist die undurchdringlich dicht gewobene Atmosphäre. In erster Linie ist das auf die ständige Präsenz lukullischer Genüsse zurückzuführen: Tita hat die Küche zu ihrem Reich gewonnen, und das schon seit jenem Tag, als sie eben dort auch das Licht der Welt erblickte. "So geschah es, dass (...) Tita Hals über Kopf auf die Welt kam, und zwar mitten auf dem Küchentisch, eingehüllt in den Duft von Nudelsuppe, die gerade auf dem Herd kochte, von Thymian, Lorbeer, Koreander, siedender Milch, Knoblauch und (...) Zwiebeln". Tita und ihr Küchenkosmos verwachsen zu einer untrennbaren Einheit; ihrer großen Liebe muss sie entsagen, doch in der Kunst des Kochens findet sie einen die Möglichkeit des Ausgleichs.

Da stört die Ungewöhnlichkeit nicht, dass die Kapitel fast durchweg mit detaillierten Rezepten für allerlei Ausgefallenheiten wie "Puter und Mole mit Mandeln und Sesamsamen", "Wachteln in Rosenblättern", "Gefüllte grüne Pfefferschoten in Walnusssauce" oder eben auch jene allzu köstliche "Heiße Schokolade" aus gerösteten Kaffeebohnen beginnen; das Essen wird zum Spiegel einer von Empfindsamkeit bis zum Rande gefüllten Seele.

"Bittersüße Schokolade" ist ein außergewöhnliches Werk, das eine tragische Geschichte um ausnehmende Frauenfiguren herum webt. Sie ist verpackt in herrliche Poesie und gewürzt mit einer reichlichen Prise an Skurrilität. Von der ersten Seite an fesselt das Buch mit seiner schieren Lebenskraft und den plastisch konstruierten Charakteren. Kein Zweifel also: "Bittersüße Schokolade" sollte man sich ganz genussvoll auf der Zunge zergehen lassen!
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Der Inhalt des Buches gleicht einem Festbankett und spielt um die Jahrhundertwende von 1800 zu 1900. Es ist die Zeit der Bürgerkriege in Mexiko. Es fängt an mit der Geburt von Tita, der Hauptperson und die jüngste von insgesamt 3 Töchtern der Mama Elena, einer mexikanischen Hofbesitzerin. Ein paar Tage nach ihrer Geburt starb ihr Mann, und durch den Schreck versiegte Mama Elenas Milch. Die alte Köchin Nacha nahm Elena die Bürde über die jüngste Tochter ab und peppelte und zog sie mit auf, sodas Tita die meiste Zeit ihres Lebens in der Küche des Hauses verbrachte und die Geheimnisse der traditionellen Kochkunst und die Verzauberung durch kulinarische Köstlichkeiten erlernte. Der harten Mama Elena war dies nur recht, denn nach der alten Sitte war es usu, das die jüngste Tochter für die Mutter im Alter sorgen mußte und sich nicht verheiraten durfte. Anfangs fügte sich Tita ihrem Schicksal, doch als sie sich immer mehr in Petro verliebt rebelliert sie gegen ihr Schicksal an, leider ohne Erfolg. Um ihr nahe zu sein willigt Petro in die Heirat mit der ältesten Schwester Rosauro ein. Doch Tita kämpft weiter um ihr Recht, zu leben und zu lieben ..... es geht also mehr als spannend weiter. Versprochen. :))
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