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Kundenrezensionen

23
4,2 von 5 Sternen
Bitter Moon
Format: Amazon Instant VideoÄndern
Preis:2,99 €
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Hatte den Film ohne große Erwartungen geschaut und gar nicht darauf geachtet, dass Roman Polanski der Regisseur ist....Dieser Film, der eigentlich romantisch anfängt, reißt ganz tiefe Gräben......Er stößt ab, zieht an, erzeugt Mitleid, aber auch Abscheu und mit zunehmender Dauer nur noch Sprachlosigkeit. Ich hatte schon gedacht, fast alles gesehen zu haben, aber dieser Film hat mich eines Besseren belehrt. Der Film bewahrheitet den Spruch: "Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben." Ich musste mir irgendwann ein Bier aufmachen. Subtile Leidenschaft bis zum absoluten Wahnsinn. Habe selten einen Film gesehen, der die wahre Liebe, aber auch deren Abgründe, Hass, Unersättlichkeit, seelische Macht und Gier auf solche Art und Weise schildert. Ganz großes Kino!!!
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
... ist Roman Polanski mit seinem fast kammerspielartig intensiven Erotikdrama "Bitter Moon" gelungen. Die beiden Hauptfiguren (brillant verkörpert von Peter Coyote und Emanuelle Seigner) schaffen es nicht, eine Athmosphäre von echtem Vertrauen in ihrer Beziehung zu schaffen und gleiten mehr und mehr in Bereiche ab, in denen es Oscar darum geht, seiner Partnerin weh zu tun und ihr so zu zeigen, dass er sie nicht braucht, wohl weil er sich nicht eingestehen kann, dass er Angst hat, sie zu verlieren. Diese Haltung kippt, als Oscar einen Unfall hat und auf die Pflege seiner Partnerin angewiesen ist, die die neue Situation nutzt, um sich an ihm zu rächen und nun ihn zu demütigen ... auf einer Schiffsreise gerät ein junges, erotisch eher unbelecktes Paar in den Bann der beiden und so nimmt was kommen muss seinen Lauf ... diese Rahmenhandlung bietet zwar einen Knalleffekt, dient aber eigentlich nur als Anlass, die ganze erotische, leidenschaftliche und letztlich tragische Geschichte des von Coyote und Seigner mit viel Hingabe verkörperten Paares in teilweise heftigen Bildern so zu erzählen, dass man ständig zwischen Faszination, abgestoßen sein und Mitgefühl hin und her schwankt. Langweilig wird das zu keinem Zeitpunkt ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. August 2014
Was Schminke, Frisur und Beleuchtung aus einer zunächst sehr attraktiven und verführerischen Emmanuelle Seigner machen können, ist fantastisch. Aber auch die schauspielerische Leistung dieser Frau, die in ihrer Rolle zunehmend eine Opferrolle einnimmt, ist bemerkenswert, denn mit ihrer Wandlung ändert sie auch ihre Körperhaltung und ihre Mimik, um später wieder zu der schönen Frau zu werden, die der Zuschauer zu Beginn des Films kennen gelernt hat. Statt am erniedrigenden Verhalten ihres Lebensgefährten kaputt zu gehen, dreht sie den Spieß um und sogar Hugh Grant muss eine Niederlage einstecken, die aber nicht verraten werden soll, denn der Film lebt von Spannung und unerwarteten Wendungen. Punktabzug gibt es für einige Längen und Auskosten von erotischen Spielchen, die irgendwann ziemlich lächerlich wirken, auch wenn dies sicher beabsichtigt ist, um die schleichende Banalität in der Beziehung zweier Menschen darzustellen. Hierbei stellt sich ein wenig ein Trauminselgefühl ein, denn wer täglich Sonnenschein und Schönheit um sich herum hat, dem wird irgendwann langweilig. Er sehnt sich nach Abwechslung und genau an diesem Punkt ist das anfangs leidenschaftliche Paar angelangt. Sie vergaßen, den Alltag zu leben. Statt dessen mussten sie sich immer neue Kicks ausdenken, um ihrer Langeweile zu entfliehen bis keine Steigerung mehr möglich war. Auch wenn man das Verhalten des Peter Coyote ein wenig verstehen kann, denn wer zeigt bei so viel Unterwürfigkeit und Geheule des Partners nicht irgendwann seine schlechtere Charakterseite, so freut es dann doch, dass die weibliche Rolle, verkörpert durch Emmanuelle Seigner, siegt. Die düstere Seite in Polanskis Filmen muss sicherlich immer vor dessen Background betrachtet und verstanden werden, denn seine eigenen Erfahrungen im Leben waren oft mehr als grausam.
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am 5. Januar 2015
Normalerweise sind Erotik-Thriller ja nun nicht unbedingt mein filmisches Milieu.Doch vor ein paar Jahren zappte ich durchs frühmorgendliche Fernsehprogramm und blieb bei diesem Streifen hängen.Vielleicht war es die äußerst schicke Hauptdarstellerin,vielleicht die Wendungen,aber wohl ganz klar war es meine Faszination an Hoffnungslosigkeit und jener Bösartigkeit,welche wohl in Jedem von uns ruht.Einer dieser Filme, die einen sofort packen und erst zum Ende wieder nachdenklich freilassen.Ein leidenschaftlicher, bitterböser Film vom nicht loslassen können und dessen Folgen.Psychologisch gesehen ein höchst interessanter Film- Polanski hat hier 1992 wahrlich wieder mal ein Meisterwerk abgeliefert!
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19 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Mai 2007
Die bisherigen Rezensenten treffen für mich bei allem Respekt doch nicht recht den Nagel auf den Kopf.

Nicht die Liebe zwischen den beiden Protagonsiten ist grenezenlos -- grenzenlos ist nur ihre innere Leere und entsprechend die Leidenschaft zwischen ihnen, mit der sie diese Leere zu kompensieren versuchen. Und da diese Leidenschaft nicht durch eine gemeinsame Basis jenseits körperlicher Attraktion gestützt wird ist auch der Sog ins gemeinsame Nichts maßlos.

Ich denke auch nicht, dass es Oscars primäres Ziel ist, Mimi zu verletzen. Oscar ist es durchaus Ernst damit, sich zum Vorteil beider von Mimi zu trennen; immerhin bringt er die Energie auf die notwendigen Schritte einzuleiten. Mimi hängt dann an ihm wie eine Klette und bietet ihm ja auch an, sich von ihm auf jegliche Art demütigen zu lassen, sofern sie nur in den Genuss seiner Nähe kommen dürfe. Hier fällt Oscar auf die vermeintlich sichere Macht herein, die ihm diese Position beschert, was zeigt, dass er ebenso wie Mimi nur einen ernsthaft-seelischen Sadomasochismus leben kann. Er versucht sich zu beweisen, dass er derjenige sei, der weniger auf die gigantischen Projektionen auf den jweils Anderen angwiesen sei, aus denen beide ihre ganz persönliche Illusion aufrichtiger Zuwendung gezogen haben, bevor die Sucht nach dieser vermeintlichen Nähe sie in den Abgrund riss.

Das Spiel um Dominanz und Unterwerfung ist hier todernst, weil einzig sinnstiftend. Keine Frage, dass der Film sinnliche Momente hat; je nach Geschmack mehr oder weniger. Es geht aber in der Tat um den Ersatz von Liebe durch maximalen Thrill. Dass dieser Weg nur eine gewisse Zeit beschritten werden kann, illustriert Polanski doch recht hübsch. Nur wenige Filmminuten voneinander entfernt liefern sich die beiden einerseits hemmungslose Erotik und andererseits gähnende Langeweile. So gipfelt die Unfähigkeit, die eigene Armseligkeit zugeben zu können, denn auch darin, die fehlende Erregung den vemreintlich falsch gewählten Rollenspiel-Utensilien zuzuschreiben. Die Tragik der eigenen Beziehung bekommen beide nicht in den Griff. Doch anders als in "neuneinhalb Wochen", in denen John zu wissen scheint, dass er auf seinen Abgrund zusteuert, und auf dem Weg dorthin noch ein paar letzte vertraute Schritte geht, leitet Oscar zwar notwendige Schritte ein, jedoch mit einem gewissen Unverständnis der Sachlage.

Dass Oscar im seine Leere übertünchenden Rausch die Basis für Mimis nach langem Anlauf sorgfältig inszenierte Rache schafft ist eine hübsche Analogie auf den Umstand, dass im emotionalen Vakuum einer Koabhängigkeit der Grat zwischen Sadismus und Masochismus sehr schmal ist.

Nachdem klar ist, dass Oscar und Mimi nichts im Leben bleibt außer sich aus ihrer fragilen gegenseitigen Abhängigkeit heraus, die sie durch fortwährende gegenseitige Verletzungen am Leben erhalten, an der Bloßlegung von Charakterschwächen und ungelebten Potenzialen anderer Menschen aufzugeilen, wird das geneigte Publikum Zeuge einer möglichen Auflöung der unseligen Verbindung. Sehr hübsch auch hier die Aufteilung der Vernatwortung ziwschen Mimi und Oscar.

Ich unterstelle Polanski hier einfach mal, dass er einige Szenen, die extrem zu Lasten der Glaubwürdigkeit oder Stimmigkeit der Charaktere gehen, eingearbeitet hat um das Publikum noch etwas besser durch die eigenen seelischen Untiefen zu führen. Letztlich wird es wohl sein Ziel gewesen sein, die Zuschauer so weit wie möglich an das Empfinden der Protagonisten heranzuführen, und zwar nicht indem er diese möglichst klar zeichnet, sondern indem er mit den Hoffnungen der Zuschauer bezüglich des Werdegangs der Geschichte spielt. Ich könnte mir vorstellen, dass jede einzelne Vorführung dieses Films ein kleines fieses Lächeln auf sein Gesicht zaubert, weil er genau weiß, dass er wieder ein paar Zuschauer mitten in ihren heimlichen Hoffnungen kalt erwischt und bitter verunsichert hat.

Schade, dass es in diesem Film nur Antihelden gibt. Selbst der Schluss, den man als flach kritisieren könnte, ist wohl gerade so geraten, um den Zuschauer wenigstens einen Moment lang glauben zu machen, dass ein Leben in "Normalität", mit dem kleinen Lichtblick unbeschwerter Kindheit als Hoffnung, Halt biete. Ich kann mir nur nicht ernsthaft vorstellen, dass Polanski jemandem, der diesem nahegelegten Gedanken folgt, Respekt zollen würde. Bei dem Spektrum an Tragik, das der Film vorsätzlich bedient und ebenso vorsätzlich im Zuschauerraum ablädt, hätte dem Film eine Botschaft aber nicht schlecht zu Geschicht gestanden.

Die aber bleibt aus. Und so bleibt nur zu sagen: Koabhängigkeit könnte man weniger zynisch darstellen. Tragik könnte man auf der Leinwand belassen ohne das Publikum zu involvieren. Leidenschaft könnte man weniger tragisch abfilmen. Zwischenmenschliches müsste man nicht so zerfleddern.

Was der Film sein kann: Ein Test der eigenen Phantasien und Abgründe. Wer ihn durchhält könnte hinterher um Erkenntnisse über sich reicher sein. Das erfordert aber, dass man sich offen auf die Geschichte des Paares einlässt. Das widerum fällt nicht wirklich leicht, und nicht etwa, weil Bitter Moon radikal aus der Gesellschaft verdrängte, längst überfällige Wahrheiten anrührt. Sondern weil einige Szenen wirklich schmerzhaft sind.

Für Roman Polanski sicher ein wichtiges Werk, für mich jedoch absolut verzichtbar. Drei Sterne wegen herausragender Bösartigkeit.

Wie man die selbe Technik virtuoser, weil ohne zu starken individuellen Mitteilungsdrang und Zynismus, einsetzen kann zeigt meines Erachtens "Eyes Wide Shut".
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Man kann es nur immer wieder betonen: Roman Polanski mag persönlichkeitstechnisch schwierig sein, doch das Talent für Regiearbeiten hat er allemal. Bei "Bitter Moon" handelt es sich um ein hochkompliziertes Beziehungsdrama, kongenial gespielt, geradezu überwältigend, gleichwohl die Handlung zwischenzeitlich in den Leerlauf schaltet.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 25. September 2007
Spannende und überraschend gute Unterhaltung bietet dieser Love-Thriller von Roman Polanski. Auf einer Seereise will ein noch junges aber schon länger verheiratetes Paar, Nigel und Fiona, wieder zueinanderfinden, nachdem die Beziehung mit der Zeit sichtlich öde geworden ist. Doch sie treffen auf einen amerikanischen Schriftsteller (Oscar), der im Rollstühl sitzt und seine wesentlich jüngere Frau, die an Bord singt und anfangs noch von Seekrankheit geplagt wird. Nigel ist fasziniert von der schönen Mimi...und lässt sich auf die Psychospielchen des ungleichen Paares ein. Dabei erfährt er ihre Geschichte, besser gesagt er muss die Erzählungen Oscars aushalten, die ihn oft an den Rand des Erträglichen führen..
Die Geschichte ist witzig und spannend, oft eine Art Satire auf Machtverhältnisse in Beziehungen und weiterhin ein genüssliches gegenseitiges Zerfleischen aller Protagonisten. Tja, die Liebe ist hier ein Spiel, bei dem ständig die Karten neu gemischt werden.. Absolut sehenswert!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. November 2013
Der Film ist - da stimme ich den (überraschend wenigen?) Rezensenten zu, überzeichnet, enthält Klischees, hat auch seine Längen. Letztere erschwerten es mir auch, mich gänzlich einzufühlen, schoben mich immer wieder auf Distanz. Dafür einen Punkt Abzug.

Dennoch erzeugt er Spannung, einen Sog, dranzubleiben, zu sehen, wie es weitergeht. Die Stimme aus dem Off, unerwartete Wendungen und prägnante Szenen trugen für mich ganz wesentlich dazu bei. Wohltuend: Hektische Schnitte Fehlanzeige.

Für den Inhalt, die Botschaft, würde ich dann auch wieder 6 Sternchen vergeben wollen:

Geradezu schockierend detailliert werden die (immer wiederkehrenden?) Gesetzmäßigkeit von Liebe und Begehren ausgelotet. Komprimiert auf einzelne Szenen die Nähe bipolare Emotionen wie bspw. Liebe und Hass greifbar gemacht. Die beflügelnde Wirkung des Verliebtseins wie den tiefen Schmerz und die schiere Verzweiflung unerwiderter Liebe oder Hörigkeit. Die Grausamkeit des Zurücklassens oder Zurückgelassenwerdens bei Abwendung eines Partners. Abgründig!

"Ehen werden im Himmel geschlossen und in der Hölle beendet." - Wer möchte schon vom "rosaroten Traum" lassen, dem Begehren standhalten? - Wer FamilienrichterInnen zuzuhören gewillt ist, wird abertausendfach Berichte aus der "Hölle" hören.

Dieser Film zeigt - ohne sich wertend auf die eine oder andere zu schlagen - beide Seiten. Und den schmalen Grad sowie die schleichenden Prozesse, die von einer zur anderen Seite führen (können). Auch die Ambivalenz.

Ein subtiles Lehrstück, das bei Eheschließung (als Warnung, nicht zu viel zu erwarten) wie -trennung (als Hilfe, Gesetzmäßigkeiten zu erkennen) ausgehändigt werden sollte! Ein Film, den man auch "gerne" mehrfach ansehen kann.

Junge Menschen werden - hoffungsvoll die Sonnenseite von Liebe und Begierde im Visier - das Gezeigte kaum glauben wollen, Ältere werden stumm nicken. Und reichlich Gelegenheit finden, sich - auch mit nicht so gern zugestandenen Seiten - wiederzufinden.

Wie das ansehnliche Booklet der Arthaus-Edition informiert, war Polanski zum Zeitpunkt der Entstehung von "Bitter Moon" 60 Jahre alt. Dürfte zu dem Zeitpunkt neben dem "Honey" auch die bitteren Seiten von Liebe und Begehren kennengelernt haben.

In diesem Fall zum Glück. Dieser Streifen fängt da an, wo die üblichen Romanzen enden: Nämlich, NACHDEM ein Paar zueinander gefunden hat. ;-)

Parallelen zu(r) eigenen Partnerschaft(en) oder solchen in Nachbarschaft oder im eigenen Umfeld?

- Schauen Sie selbst. ;-)
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8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Dezember 2006
Das englische Ehepaar Nigel und Fiona ist sieben Jahre verheiratet und feiert dies mit einer Mittelmeerkreuzfahrt. Auf dem Schiff kommt es zu einem kleinen Zwischenfall auf der Damentoilette. Fiona findet dort eine verstörte Frau. Nigel und Fiona helfen der Frau auf die Beine.

Recht bald lernen Fiona und Nigel Oscar, den Mann dieser Frau kennen. Oscar ist gelähmt und sitzt im Rollstuhl. Ihre Schönheit beeindruckt Nigel. Zudem signalisiert der Vamp Nigel Hoffnungen. Auch Oscar erkennt dies und lädt Nigel zu Sitzungen in seine Kabine. Hier erzählt er Nigel in mehreren Abschnitten sein Leben.

Oscar hatte reich geerbt und ließ sich in Paris nieder. Er wollte wie Hemingway und Miller hier ein großer bekannter Schriftsteller werden. Doch dies schien ihm versagt zu bleiben. Er führte das Leben eines Playboys. Im Bus lernte er seine jetzige deutlich jüngere Frau kennen. Sie verlieben sich beide heftig ineinander. Ihre Liebe war grenzenlos, jedes Tabu versuchten sie zu überschreiten. Doch mit der Zeit wurde es Oscar langweilig. Er verstieß sie und wandte sich anderen Frau zu. Einige Jahre später erleidet Oscar einen harmlosen Unfall und landet im Krankenhaus. Seine Ex und jetzige Frau erscheint und fügt ihm eine weitere Verletzung hinzu. Seitdem ist Oscar gelähmt. Sie heiraten und fortan muss Oscar unter dem Demütigungen seiner Frau leiden. Nigel sei eine weitere dieser Erniedrigungen.

Immermehr sind Fiona und Nigel in ein pikantes Spiel um Gier und Eifersucht verwickelt. Das Finale zeigt den wahren Regisseur der filigrane amor fou.

Der Film kommt in einem spannenden Erzählstil daher. Der Lebensweg von Oscar eröffnet immer wieder Überraschungen und neue Geheimnisse. Ein gelungener Filmgenus auf hohem Niveau.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Mai 2015
Letztlich geht der Film im Nachgang ganz schön auf die Psyche, aber er zeigt die vielen Fassetten des BDSM-Sex und was passieren könnte wenn man in dem Bereich der Sexualität zu schnell alles miteinander durch nimmt und diesen Teil seines Lebens an die 1. stelle stellt.
Gut gemacht, aber zum Schluss zu krass!
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