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Loriot
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 255 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 2. (16. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257067879
  • ISBN-13: 978-3257067873
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 68.756 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Das Mikrophon ist jetzt an, Herr von Bülow. Wussten Sie, dass so ein Gerät bis zu zwölf Stunden aufnehmen kann?" Loriot: "Dann halte ich jetzt einfach den Mund." Auch in diesem Interview mit dem etwas unglücklichen Einstieg sagte Loriot dann doch noch etwas, und sogar etwas mehr. Die besten Gespräche von Loriot sind nun zum ersten Mal in einem Buch versammelt. Ganz gleich, wie die Fragen lauten, ob ernst oder unfreiwillig komisch, enigmatisch oder klar immer antwortet Loriot in seiner unnachahmlichen Art und Weise. Dabei verrät er vieles über seine Kindheit, seine Karriere, sein Leben und Werk und macht sich Gedanken über Humor (auch über den deutschen), über Preußen, Wagner, Möpse, die Ehe, Politik und Religion, Liebe und Tod und andere gefragte Themen.

Über den Autor

Loriot, eigentlich Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow, kurz Vicco von Bülow, wurde am 12. November 1923 in Brandenburg an der Havel geboren. Von Bülow wuchs bei Großmutter und Urgroßmutter in Berlin auf, bis die Familie 1938 nach Stuttgart zog. Dort besuchte er ein humanistisches Gymnasium, das er 1941 mit Notabitur verließ.
Er begann in der Familientradition eine Offizierslaufbahn, es folgte ein dreijähriger Militäreinsatz an der Ostfront in Russland. Nach dem Krieg arbeitete er kurzzeitig als Holzfäller in Niedersachsen, 1946 legte er das Abitur ab. Von 1947 bis 1949 studierte er Malerei und Grafik an der Kunstakademie (Landeskunstschule) in Hamburg. Nach dem Abschluss legte er erste Arbeiten als Werbegrafiker vor und erfand das charakteristische "Knollennasenmännchen".
Ab 1950 war von Bülow als Cartoonist zunächst für das Hamburger Magazin "Die Straße", im Anschluss für den "Stern" tätig. Seit dieser Zeit verwendete er den Künstlernamen Loriot, die französische Bezeichnung des Pirols, des Wappentiers der von Bülows.
1967 wechselte Loriot das Medium: Er moderierte zunächst die Fernsehsendung "Cartoon", die er auch als Autor und Co-Regisseur verantwortete. Loriots anfänglich reine Moderation wurde zunehmend zu einem eigenständigen humoristischen ElementDaniel Keel, geboren 1930 in Einsiedeln, verstarb 2011 an seinem Wohnsitz in Zürich.
Er gründete 1952 den Diogenes Verlag, den er über die folgenden sechs Jahrzehnte zusammen mit seinem Geschäftspartner Rudolf C. Bettschart aktiv bis zuletzt leitete.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gospelsinger TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Am 17.09.2011 fand in Brandenburg die Gedenkfeier für den am 22.08.2011 gestorbenen Vicco von Bülow, alias Loriot, statt. Das war daher genau der richtige Tag, die gerade erschienene Sammlung von Gesprächen mit Loriot zu lesen.
Und das machte natürlich sehr viel Spaß. Zum Beispiel, wenn Loriot wagnerleidenschaftlich den Marcel-Proust-Fragebogen ausfüllt, oder von seinem Erstaunen berichtet, dass die Berliner Philharmoniker wirklich so gespielt haben, wie er dirigierte.
Wie profund Loriots Innenansicht der deutschen Gesellschaft war, sieht man an einem Interview, das er im Jahr 1986 dem Südwestrundfunk gegeben hat. Es ging dabei um das gerade neu eingeführte Privatfernsehen, und Loriots Befürchtung, 'dass die Unterhaltung dadurch nicht besser, sondern nur breitgewalzt wird', ist leider ebenso eingetroffen wie seine Einschätzung, 'dass man einen entsetzlichen Fehler gemacht hat, den man nicht wiedergutmachen kann.' Ach, hätte man doch auf ihn gehört!
Es muss wirklich Spaß gemacht haben, Loriot zu interviewen. Freundlich gab er Auskunft, auch wenn die gleichen Fragen zum x-ten Male gestellt wurden. Er redet über sein Verhältnis zu Preußen, seinen Vater, seine Großmutter, sein Verhältnis zu Sport und zu Wagner, über den deutschen Humor, die Arbeit an den Sketchen und Kinofilmen, seinen Arzt, und vieles mehr. Und natürlich fehlen auch die uns allen bekannten Kultfiguren und die geflügelten Worte 'Mooment' und 'Ach was' nicht.
Ein schönes Büchlein für alle Loriot-Fans. Also für uns alle.
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34 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Udo Erhart TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut, denn ich dachte, dadurch einige interessante Details aus Vicco von Bülows (Privat-)Leben zu erfahren. Die enthaltenen, bereits in diversen Publikationen erschienenen, jedoch noch nie für eine Buchveröffentlichung gesammelten Interviews decken den Zeitraum von 1968 bis 2009 ab - und sind somit zum Ende hin recht aktuell.
Und obwohl im Anhang von "Bitte sagen Sie nichts - Gespräche" der Hinweis zu lesen steht, dass manche Gepräche für die Buchausgabe zum Teil leicht gekürzt wurde, kommen doch erstaunlich viele Doppelungen vor. Das liegt zum einen an schlecht vorbereiteten Fragenstellern ("Wie war Ihr Verhältnis zu ihrer Mutter?" - "Sie starb bereits, als ich sechs Jahre alt war."), zum anderen an zeitlich eng zusammenliegenden Gesprächen, die sich dann eben schwerpunktmäßig um Loriots Kinofilme oder um das Alter und die damit einhergehenden Beschwerlichkeiten drehen.
So musste ich leider im selben Buch zum wiederholten Male lesen, dass Loriot das heutige Fernsehen und gerade die Werbung als zu hektisch und schnell (geschnitten) empfand, er sehr penibel bei der Arbeit war, er seinen Vater sehr verehrte und ihn für äußerst humoristisch hielt, und er sich für seine Zeit als Soldat und seine Kriegsbeteiligung ein Leben lang schämte.
Ein weiterer Kritikpunkt ist der doch recht hohe Preis für dieses schmale und kleinformatige Bändchen. Der hohe Preis irritiert mich zudem, weil in "Bitte sagen Sie nichts" (ebenfalls mehrmals) zu lesen steht, dass sich Loriot aus Geld nicht wirklich viel machte.
Insgesamt drei Sterne (mit der Bedeutung "Nicht schlecht") von mir. Der Loriot-Band "Sehr verehrte Damen und Herren:..." hat mir bei weitem besser gefallen. Die darin abgedruckten Ansprachen und Festreden Loriots sind in feinstem Deutsch verfasst und bereiteten mir eine große Lesefreude. "Bitte sagen Sie jetzt nichts" bleibt hier leider um Längen zurück. Dazu noch der hohe Preis und das vorgezogene Verkaufsdatum lassen bei mir ein posthumes "Geschmäckle" aufkommen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Der Buch-Vorleser TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Nein, Vicco von Bülow kann nun leider nichts mehr sagen, er starb am 22. August 2011 im Alter von 87 Jahren und das bei seinem Hausverlag Diogenes erschienene Buch "Bitte sagen Sie jetzt nichts" ist unweigerlich zum Vermächtnis des großen Humoristen Loriot geworden, wie sich der in Brandenburg Geborene als Künstler nannte.

Und noch ein Vermächtnis ist dieses Buch, es ist mit Gesprächen und Interviews von Loriot gefüllt, die der Gründer und langjährige Herausgeber des Diogenes Verlages, Daniel Keel, ausgewählt hatte. Nicht mal einen Monat nach Loriot ist nun auch dieser große Bücherfreund gestorben, dessen Maxime es war, nur Bücher zu veröffentlichen, die ihm auch selber gefallen. Und als damals vor gut 50 Jahren kein deutscher Verlag Loriot unter Vertrag nehmen wollt war es Daniel Keel mit seinem Diogenes Verlag, der Loriot eine künstlerische Heimat gab, die Loriot bis zuletzt nicht verlassen hat.

In den Gesprächen und Interviews des Buches, die über die letzten 40 Jahre entstanden, kann man den sympathischen und wortgewandten Künstler Loriot als Menschen kennen lernen, erfährt vieles über seine Jugend, den verhassten Kriegsdienst, die prägende Anwesenheit des Vaters, seine ersten Berührungspunkte mit der Kunst, seinen Weg über den Karikaturisten, Sketchschreiber, Regisseur, Schauspieler und Opernliebhaber, der nicht nur Opern von seinem geliebten Wagner und anderen bekannten Komponisten inszenierte sondern auch einmal das aufregende Vergnügen hatte, die Berliner Philharmoniker zu dirigieren. Und die haben genau das gemacht, was dem Taktstock des Meisters entsprang!

Vicco von Bülow ist Zeit seines Lebens auf dem Teppich geblieben, war ein Familienmensch, dem die Arbeit nicht nur Freude sondern vor allem auch Verantwortung war, wenn er mit fremden Geldern inszenierte und der wohl einer der bekanntesten Deutschen unserer Zeit war. Vielen Dank für alles, sehr geehrter Herr Loriot!
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Artikelbewertung
Der Artikel befindet sich in einem hervorragenden Zustand. Keine Kratzer, Dellen oder sonstige Beschädigungen vorhanden. Artikel wie neu, v. a. beim Blättern der Seiten. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Mike G. veröffentlicht
Sammlerstück für Fans
Kann man Loriot lesen? Muss man Loriot nicht sehen?
Es gibt ja wirklich nicht viele Werke, für die ich das Fernseh-Format jedem anderen vorziehen würde, aber dieses... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Simone Kaczerowski, books&friends veröffentlicht
Unakzeptabel - in jeder Hinsicht!
Für ein 255-seitiges kleines Bändchen einen Preis von 21,90 Euro zu verlangen, zeigt, dass der Verlag zu Lasten eines guten Namens nochmals richtig absahnen wollte. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von kyros veröffentlicht
Bitte sagen Sie jetzt nichts...
Das Buch ging als Geschenk an einen Bewunderer von Loriot. diese Gespräche waren einfach so köstlich und amüsant - wie man halt Vicco von Bülow kennt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Eckhard Kuhla veröffentlicht
Loriot "Bitte sagen sie jetzt nichts..."
Wie immer bei Amazon sofortige und zuverlässige Lieferung. Artikel bestens in Ordnung.
Werde immer wieder bei Amazon kaufen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von petchen58 veröffentlicht
Loriot von 1968 bis 2009
"Bitte sagen sie jetzt nichts" ist eine Zusammenstellung von Gesprächen, die die verschiedensten Journalisten zwischen 1968 und 2009 mit dem großartigen und... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Villette veröffentlicht
Teure Wiederholungen
Für mich war Vikko von Bülow ein Genie. Jemanden zum Lachen zu bringen ist viel schwieriger, als irgendeine andere Emotion im Menschen hervorzurufen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Herbstkind veröffentlicht
Muß DIESER Preis sein?
Die Nachricht, daß Vicco von Bülow, genannt Loriot, gestorben ist, machte die ganze Republik traurig, war Bülow doch einer der wenigen Humoristen, der mit Charme... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von M. Scholz veröffentlicht
Loriot - Gespräche
Ich bekam das Buch kurz nach dem Tod des verehrten Meisters und war einfach nicht in der Lage es zu rezensieren, zu nahe ging mir Loriots Tod, den ich als den größten... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Thorsten Wiedau veröffentlicht
Nudel
Ein sehr gutes Vermächtnis an Loriot, der am 22.08.2011 verstorben ist, er war ein sehr Komiker. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Frank veröffentlicht
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