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Bitte informieren Sie Allah: Terrornetzwerk Pakistan [Gebundene Ausgabe]

Ulrich Ladurner
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 238 Seiten
  • Verlag: Herbig; Auflage: 1., Aufl. (1. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3776625511
  • ISBN-13: 978-3776625516
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 791.323 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Pakistan ist das gefährlichste Land der Welt. Staatszerfall, Atomarsenal und Terror bilden eine explosive Mischung, die den Weltfrieden bedroht. Für den Westen ist Pakistan trotz Militärdiktatur der Frontstaat im Kampf gegen den Terror. Wenn die Atommacht Pakistan an die Islamisten fällt, dann ist die Weltlage eine andere und auch Deutschlands Sicherheit bedroht.Wer hat Benazir Bhutto umgebracht? Wie lange wird Pervez Musharraf noch an der Macht bleiben? Greifen islamistische Radikale nach der Atombombe? Übernehmen die Taliban die Macht? Werden die USA auch in Pakistan intervenieren? Diese Fragen bereiten nicht nur Washington schlaflose Nächste. Was in Pakistan passiert, berührt die ganze Welt. In diesem Land findet sich eine einmalige, gefährliche Mischung: Atomwaffen und islamistische Terroristen. Wenn in Pakistan kein Frieden einkehrt, wird auch Afghanistan keinen Frieden finden - und der Westen wird dort weiter Krieg führen. Das wird die gesamte Region weiter destabilisieren.

Ulrich Ladurner, Reporter der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT und einer der besten Kenner der Region, hat zahlreiche Reisen in das gefährlichste Land der Welt unternommen. In seinem neuen Buch führt er uns von Lahore über Islamabad bis an den sagenumwobenen Khyberpass, von der indischen bis an die afghanische Grenze. Er zeigt ein Land voller Widersprüche. Und er zeigt ein Land vor einer ungeheuren Zerreißprobe. Mit analytischer Schärfe gibt er Ausblicke auf die Chancen Pakistans, die Abwehrkräfte gegen den Extremismus zu mobilisieren, seine blutige Geschichte hinter sich zu lassen und den Weg der Demokratisierung zu beschreiten.

Über den Autor

Ulrich Ladurner, geb. 1962, arbeitet seit 1999 als Auslandsredakteur der ZEIT, in deren Auftrag er aus dem Irak und Iran, aus Afghanistan und Pakistan berichtet. 1994 erhielt er den Claus-Gatterer-Preis für eine ORF-Reportage.

In diesem Buch (Mehr dazu)
Einleitungssatz
In den Straßen von Gujranwala hängen Bilder von Männern, deren Muskeln so groß sind wie Ballons. Lesen Sie die erste Seite
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Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Stichwortverzeichnis | Rückseite
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Klar und kenntnisreich - so schreibt Altbundeskanzler Helmut Schmidt im Vorwort dieses Buches über den Autor. Das ist hanseatisches Understatement, wie die Leser der ZEIT und von Ulrich Ladurners herausragenden Reportagen wissen. Wer seinen grandiosen Beitrag über Pakistan unmittelbar nach Benazir Bhuttos Tod unter dem Titel "Da zerfiel mein Herz zu Asche" gelesen hatte, der wusste, was von dem neuen Buch von Ulrich Ladurner zu erwarten war: fundierte Information, faszinierend erzählt. Berichterstattung über ein Krisengebiet in seiner menschlichsten und sprachlich brillantesten Form. Absolut empfehlenswert.

Solferino: Kleine Geschichte eines großen Schauplatzes
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Atomwaffen, Taliban auf dem Vormarsch, Korruption und scheinbar regelmäßige Putsche durch das Militär - neben den üblichen Verdächtigen Iran und Nordkorea ist Pakistan wohl eines der gefährlichsten Länder der Welt, weniger weil das Land zu heftigen nuklearen Säbelrasseln neigt, sondern weil es politisch äußerst instabil erscheint. Zuletzt trotz Wirtschaftskrise mit Millionen Förderungen zur Sicherung des nuklearen Arsenals bedacht ist Pakistan seit dem Sturm auf die rote Moschee wieder ins Rampenlicht der Weltpolitik gerückt, hat doch gerade US-Präsident Barack Obama angekündigt gegen die Taliban mit neuer Härte vorgehen zu wollen und dabei auch Übergriffe auf das paschtunische Stammensgebiet hinter der irrealen pakistanischen Grenze in Betracht gezogen.

Der ZEIT-Auslandsredakteur Ulrich Ladurner hat sich deshalb zu einer Reise durch das "Land der Reinen" aufgemacht und damit ein Werk vorgelegt das sich in die Masse der Publikationen zum Thema einzureihen versteht. "Bitte informieren Sie Allah" ist ein Reisebericht und gezielt als solcher zusammengestellt worden. Es ist also keine allzu fundierte Analyse der Lage mit geschichtlichen Rückblick, differenzierten Betrachtungen oder dergleichen, stattdessen bedient sich der Autor eines sehr aussschweifenden Stils der eher an einen Roman erinnert, denn ein Sachbuch. Das Ergebnis, man erfährt zwar sehr viel darüber wie Städte, Lokalitäten und Interviewpartner aussehen, sich anhören oder riechen, die Dialoge wirken allerdings arg gekünstelt und bar jeglicher Tiefe. Fast dümmlich kommen die "Islamisten" daher und genauso simpel wird etwa der säkulare Universitätsrektor von Ladurner als Held glorifiziert. Einseitig und simplifizierend eine Lektüre die wenig neues oder tiefschürfendes zur Kenntnis bringt, das nicht schon in Wochen- und Tageszeitungen breit getreten wurde.

Fazit:
Dankbar nimmt man als Einsteiger die Einführung in den Themenkreis zur Kenntnis, sieht sich dann aber in seichter Reiseberichterstattung mit politischen O-Ton zurückgelassen.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer sich wünscht, mehr darüber zu erfahren, was die Menschen in Pakistan über die schwierige Situation denken, in der sich ihr Land befindet, wird gründlich enttäuscht. Ulrich Ladurner präsentiert eine Galerie von ausgesucht grotesken Figuren, die er als entweder naive Unterstützer oder als pervide Handlanger der Terroristen "entlarft". Der Autor sammelt lediglich Belege für die wohlfeile These vom 'Terrornetzwerk Pakistan'. So leistet er journalistische Schützenhilfe für die USA, die damit drohen, Pakistan 'zurück in die Steinzeit zu bombardieren'. Die weitaus überwiegende Mehrheit der Pakistaner, die jede Form von Terrorismus ablehnt und sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden, kommt in diesem Buch nicht zu Wort.
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