Ich mag keine Teenager-Stories.
Ich mag keine Vampir-Geschichten.
Ich mag keine Ich-Erzählungen.
Und trotzdem habe ich mir das Buch heute kurzentschlossen gekauft. Es wird so viel davon gesprochen, überall liest man davon. Da konnte ich trotz aller Vorurteile nicht widerstehen.
Und dann das:
HEUTE gegen 12 Uhr mittags schlug ich die erste Seite dieses recht dicken Buches auf - immerhin über 500 Seiten -, begann zu lesen und war sofort gefesselt. Es war mir kaum mehr möglich, den Wälzer aus der Hand zu legen und irgendetwas anderes zu tun, als zu lesen.
HEUTE gegen 22 Uhr las ich den letzten Satz und schlug das Buch dann traurig zu.
Traurig, weil die Geschichte vorbei war. Traurig, weil ich nun nichts mehr über Bella, Edward, Alice und alle anderen lesen kann.
Die ganze Story fasziniert mich, wobei sie nun wirklich nicht allzu neu ist.
Ausnahmslos alle Charaktere sind mir in diesen wenigen Stunden ans Herz gewachsen, selbst Bellas mehr oder minder nervige Verehrer.
Ich fieberte mit Bella mit, wartete ebenso sehnsüchtig, wie sie, auf Edwards Ankunft, seine nächste Reaktion, seine nächsten Worte. Beinahe spürte ich auch schon mein Herz schneller schlagen, wenn es denn endlich so weit war...
Ich verstehe mich selbst nicht mehr. So viele ungeliebte Faktoren sammeln sich in diesem Buch und trotzdem las ich es so schnell, wie ich Bücher schon seit Jahren nicht mehr gelesen habe. Ich sah alle Personen, alle Orte, alle Handlungen bildlich vor mir; Alles schien beinahe real.
Ich kann es kaum erwarten, morgen früh zur Buchhandlung zu stürmen und den nächsten Band mit nach Hause zu nehmen!
Nun verstehe ich die Aussage so vieler Leser:
"Dieses Buch, diese Geschichte macht süchtig!"