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Bischöfin, römisch-katholisch: Mein Weg zu einer neuen Kirche
 
 
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Bischöfin, römisch-katholisch: Mein Weg zu einer neuen Kirche [Gebundene Ausgabe]

Christine Mayr-Lumetzberger
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 189 Seiten
  • Verlag: Ueberreuter (September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3800075083
  • ISBN-13: 978-3800075089
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 463.682 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die römisch-kat holische Kirche in Österreich kommt nicht zur Ruhe. Missbrauchs-Skandale und explodierende Austrittszahlen sind mediale Dauerbrenner. Christine Mayr-Lumetzberger will die Kirche von innen heraus verändern. Sie war Nonne, trat aus dem Kloster aus, heiratete, wurde zur römisch-katholischen Priesterin und Bischöfin geweiht und daraufhin von der Amtskirche exkommuniziert. Die engagierte Kirchenfrau formuliert ihre Forderungen für eine überfällige Reform und entwirft Lösungsansätze für die drängendsten Probleme.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
EIne Bischöfin der Herzen 11. Oktober 2011
Christine Mayr-Lumetzberger schildert ihren Weg zur ' von der verfassten Kirche aus gesehen illegalen ' Priesterinnenweihe, ihre seelsorgerliche und liturgische Haltung, ihre Erfahrungen mit den Menschen, mit den Kollegen und mit den Behörden der katholischen Kirche. Eine Frau mit gesundem Menschenverstand und tiefkatholischem Glauben tritt uns entgegen.
Das Buch liest sich ungemein leicht, es ist sehr anschaulich geschrieben. Christine Mayr-Lumetzberger versteht es, selbst schwierige kirchliche Dogmen oder moderne Ausdrücke verständlich zu erklären. So umschreibt sie das aggiornamento von Papst Johannes XXIII mit 'notwendige Anpassung der katholischen Kirche an die Bedingungen der modernen Welt'. Dies steht im krassen Gegensatz zu den Worten von Benedikt XVI im September 2011: Die Kirche müsse den Weg der 'Entweltlichung' gehen. Doch 'das Bedürfnis der Zeit ist Gottes Wille' zitiert Christine Mayr-Lumetzberger P. Theodosius, den Gründer des Ordens der Barmherzigen Schwester vom Kreuz. Das Modell der Arbeiterpriesterinnen ist ihr Vorbild, Ehrenamt statt Hauptberuf. Und hier sieht sie ein großes Potential angesichts des Priestermangels in den Gemeinden.
Aber natürlich ist dieses Buch auch eine Provokation. Zwar haben unzählige Frauen in zweitausend Jahren Kirchengeschichte sich zur Priesterin berufen gefühlt und unter dem Verdikt gelitten. Doch nicht alle katholischen Theologinnen sind einverstanden damit, dass hier eine Bewegung entsteht, die contra legem, gegen die Gesetze der Kirche, handelt und lebt und die vielleicht alle Bemühungen um eine offizielle Reform der Kirche unterläuft. Mit diesem Vorbehalt habe ich, evangelische Pastorin, das Buch mit großem Gewinn gelesen: Glaube ohne Macht, Liebe und Respekt vor den Menschen in seelsorgerlichen Situationen, liturgisches Gespür, die Teamfähigkeit und, was mir besonders wichtig scheint, die Haltung zu sich selbst, zur Wachsamkeit gegenüber der eigenen Kraft und Begabung, der Notwendigkeit, sich einen spirituellen Begleiter zu suchen.
Wie war nun dieser Weg? Schon als 14jährige in ihrer österreichischen Heimat Linz fühlte sich Christine zur Priesterin berufen, sie hatte Freude an religiösen Dingen und Feiern, sah aber zugleich auch kritisch die Bevorzugung der Jungen im kirchlichen Alltag. Sie suchte ihre Heimat im Orden der Benediktinerinnen vom Unbefleckten Herzen Mariens. Sie tauchte ein in den Reichtum der Benediktinischen Spiritualität, den sie aus der Tradition in die Moderne bis heute mitnimmt. Sie blieb im Orden zum Ende der Professzeit. Danach studierte sie Religionspädagogik, heiratete und arbeitete als Religionslehrerin. Die Jahre der Reifung des Entschlusses zu den Weihen zur Diakonin, Priesterin und Bischöfin sind spannend beschrieben unter dem Motto: 'Die Lust an Gott ist meine Stärke'. Es ist ein Weg zwischen großer Anerkennung und grundsätzlicher Ablehnung.
Die Ökumene ist für Christine Mayr-Lumetzberger selbstverständlich, denn 'solange es Hungersnöte auf der Welt gibt und Menschen in irgendeinem Teil der Welt zu wenig Brot haben, scheint es mir frevelhaft, darüber zu streiten, wie denn ein Mensch guten Willens die leibhaftige Gegenwart Jesu im eucharistischen Brot verstehen muss, missverstehen oder nicht verstehen kann.'
Das Buch beginnt mit einem erdachten Brief der Theodora Episcopa, eine Bischöfin aus dem 8. Jahrhundert, an Christine und endet mit deren Antwortschreiben. Zahlreiche Farb- und Schwarzweißfotos geben einen guten Eindruck von dem Weg und der Arbeitsweise der Bischöfin. Die immer wieder zwischen gestreuten Internetadressen fordern auf, sich weiter kundig zu machen.
Das Buch wünsche ich mir in der Hand aller derer, die in der Gemeinde tätig sind, gleich welcher Konfession.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mutig und mit Weitblick 9. Dezember 2011
Dieses mutige Buch spricht mir aus der Seele! Es ist so geschrieben, dass es für alle, nicht nur für akademisch gebildete Theologinnen und Theologen, verständlich ist. Neben fundiertem Wissen über kirchliche Vorgänge zeichnet dieses Buch jener weibliche Hausverstand aus, der in unserer Seelsorge so oft zu kurz kommt. Dass nachgehende Seelsorge weit mehr ist als Kartei- und Sakramentsverwaltung und manchmal auch Wege abseits ausgetretener Kirchenpfade gehen muss um die Menschen dort zu erreichen, wo sie ihr Leben zu meistern versuchen, dafür steht Bischöfin Christine Mayr-Lumetzberger. Sie fragt nicht lange "was darf ich tun" sondern "was muss ich tun, damit die Botschaft Jesu vom liebenden Gott JETZT ankommt". Ihr nicht alltäglicher Lebensweg von der Benediktinerin zur Ehefrau und Mutter, von der Religionslehrerin und Krankenhausseelsorgerin bis zur Lehrerin für Kinder in schwierigen Lebenssituationen hat jenen Schatz an Erfahrung wachsen lassen, der sie befähigt, eine gute "Hirtin" zu sein.
Zölibat hin - Frauenordination her! Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an die Kirche über alle Konfessionsgrenzen hinweg. Es ist ein politisches Buch, weil es nicht nur von Veränderung redet, sondern auch einen gangbaren Weg aufzeigt, auf dem die ersten Schritte bereits gemacht wurden. Es ermutigt Frauen und Männer, egal ob im Geistlichen- oder Laienstand, Kirche als einen sich ständig wandelnden Organismus zu sehen, der unendlich vielfältiger ist als die alten Herren im Vatikan glauben.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Christine Mayr- Lumetzberger beschreibt in ihrem Buch Bischöfin römisch-katholisch ihren schwierigen Weg zu dieser Position. Mit wachsender Begeisterung liest man ihre spannenden Ausführungen und Sichtweisen. Sich als Frau in der Kirche einzubringen, ist in dieser Welt der Männer, die oft ohne Blick für die Mitmenschen an Strukturen festhalten, ein besonders dornenreicher. Gerade das Einfühlen in die Situationen von Mitmenschen bedeutet auf ihre Sorgen und Gefühle zu achten und das hat Christine Mayr - Lumetzberger in ihren Zeilen außerordentlich gut zur Sprache gebracht.
Ein großartiges Buch einer mutigen Frau in der heutigen Kirchenlandschaft der kath. Kirche.
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