Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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76 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wie weit darf man gehen im Namen der Liebe?, 5. Juli 2008
Das Buch beginnt mit einem Prolog von 2007, in dem der Leser einen kleinen Teil aus Travis' Leben erfährt, der auf jeden Fall neugierig macht. Doch die eigentliche Geschichte, die Nicholas Sparks in dem ersten Teil seines Buches beschreibt, beginnt schon 1996. Gabby und Travis lernen sich durch ihre Hunde Molly und Moby kennen und das erste Aufeinandertreffen ist alles andere als romantisch. Doch nachdem die ersten Mißverständnisse aus dem Weg geräumt sind, lernen sie sich näher kennen und vor allem einander schätzen. Doch die Sterne stehen schlecht für eine liebevolle Romanze, denn Travis ist zwar direkt verzaubert von Gabby, diese aber hat schon seit Jahren einen festen Freund.
Ein Kampf gegen die eigenen Gefühle beginnt. Vor allem auch bei Gabby, die sehr schnell merkt, dass ein besonders tiefes Gefühl sie und Travis verbindet.
Sparks erzählt nun das "Immer-näher-Aneinander-Ran-Tasten" der beiden Protagonisten bishin zum letztendlichen Eheleben im Jahre 2007, als ein schrecklicher Unfall die Liebe der beiden überschattet und Travis plötzlich vor eine Entscheidung stellt, die er kaum in der Lage ist, zu treffen. Immer wieder fragt er sich "Wie weit darf man im Namen der Liebe gehen?" Muss man irgendwann aufgeben? Oder lohnt es sich, zu kämpfen?
Sparks hat auch in diesem Roman wieder bewiesen, dass er es schafft, dem Leser die Tränen in die Augen zu treiben. Anfangs verfällt er in eine Art "Plauderton", aber dieser ist anscheinend notwendig, um im Nachhinein die großartige Liebe zwischen Gabby und Travis besser verinnerlichen zu können. Die Spannung auf das, was letztendlich wohl passiert ist, läßt zu keiner Zeit nach.
So richtig ans "Eingemachte" geht es dann aber im zweiten Teil, in der die aktuelle Situation von 2007 geschildert wird. Nämlich die, nach dem schrecklichen Unfall. Meiner Meinung nach hätte der Verlag an dieser Stelle ein Papiertaschentuch ins Buch integrieren sollen, denn das war bitter nötig. Wer die anderen Bücher von Sparks kennt, wird wissen, was ich damit meine: Es bleibt mit Sicherheit kein Auge trocken! Wenn Sparks über die Liebe schreibt, spürt man sie, als würde man sie selber gerade erleben.
Nicholas Sparks ist weiterhin mein Lieblings-Autor, wenn es um gefühlvolle, tiefsinnige Romane geht. Das einzig negative an seinen Büchern ist die Tatsache, dass man sie viel zu schnell durchgelesen hat um dann wieder ein Jahr auf den Nachfolger zu warten.
Ich werde das Buch, mit immer noch feuchten Augen, als mein 14. Sparks-Buch ins Bücherregal stellen und sicher noch eine zeitlang an Gabby und Travis denken müssen, wie ich es bisher bei allen Protagonisten seiner Bücher gemacht habe.
Ein sehr anrührendes Buch, welches auch mich mit dem Gedanken zurückläßt: "Was ist wahre Liebe?" Und vor allem: Wenn man sie einmal gefunden hat, wie weit darf man dann letztendlich gehen?
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Traumhaft schön mit bekannten Zügen, 12. Juli 2008
Travis Parker ist der typische Junggeselle - er genießt seine freie Zeit mit seinen Freunden und lebt im Goßen und Ganzen ziemlich sorgenfrei. Dann begegnet er seiner neuen Nachbarin Gabby Holland und aus der anfänglich ziemlich unterkühlten Nachbarschaft wird eine wunderschöne Romanze. Bis Travis vor die schwerste Entscheidung seines Lebens gestellt wird.
Der neuste Roman von Nicholas Sparks trifft bei Fans mal wieder genau ins Schwarze. Kaum ein Autor schafft es so gefühlvoll zu schreiben. Schon nach den ersten Seiten hat man das Gefühl ein Teil des Romans und Travis Freundeskreises zu sein und kann ihn kaum mehr weg legen. "Bis zum letzten Tag" hat es neben "Wie ein einziger Tag" und "Das Leuchten der Stille" unter meine Top 5 der Sparks-Romane geschafft, da er voller Romantik ist aber an keiner Stelle zu kitschig wird. Eine wunderschöne Lovestory also.
Allerdings muss ich (leider) sagen, dass mich "Bis zum letzten Tag" an einigen Stellen und besonders am Schluss doch sehr an "Wie ein einziger Tag" erinnert. Sehr viel Neues hat sich Sparks in dieser Lovestory nicht einfallen lassen (daher auch nur 4 Sterne), aber genau das ist es doch warscheinlich, was die Fans so lieben.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wie weit darf man gehen, im Namen der Liebe?, 1. August 2008
Das neue Buch von Sparks besticht wieder durch seine liebevollen und lebendigen Personenbeschreibungen. Alle Hauptpersonen werden einem beim Lesen zu guten Bekannten, manche zu Freunden, die man schon ewig zu kennen meint.
Die Geschichte von Travis und Gabby wird in 2 Abschnitten erzählt. Während sich der erste Teil des Buches intensiv dem Kennen- und Liebenlernen der Beiden widmet und ihre tiefen Gefühle füreinander darstellt, handelt der zweite Teil von ihrem tragischen Schicksalsschlag.
Nach einem Unfall fällt Gabby ins Koma. Und Travis bekommt die Bürde der Entscheidung über Leben und Tod auferlegt. Die Geräte abschalten, die künstliche Ernährung aussetzen? Oder Gabby vll. für Jahre und Jahrzehnte im Koma und nicht sterben lassen? Darf man sich dem vorab geäußerten Wunsch einer Person die sich nun nicht mehr wehren kann widersetzen?
Diese Fragen werden im Buch gestellt, und Travis findet seine Antworten darauf.
Das Thema ist genauso gut wie das gesamte Buch, dennoch ist mir gerade der zweite Teil ein wenig zu oberflächlich geblieben. Er ist auch im Verhältnis der kürzere der beiden Teile. Alles in allem ist das Buch aber sehr zu empfehlen!
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